Jan 15

Nach Erdbeben auf Haiti - Hoffnungslosigkeit

Category: News posted by: C.F. Gauss



Drei Tage nach dem Erdbeben in Haiti kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Hauptstadt Port-au-Prince fehlt es an Nahrung und Trinkwasser. Während die Überlebenden in den Straßen von Port-au-Prince bei Temperaturen um 30 Grad weiter mit bloßen Händen nach Opfern gruben, standen internationale Rettungsteams vor massiven logistischen Problemen. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes kamen bis zu 50.000 Menschen ums Leben.

“Wenn die internationale Hilfe nicht kommt, wird sich die Lage schnell verschlimmern”, sagte ein Überlebender in der haitianischen Hauptstadt. “Wir brauchen dringend Wasser und Lebensmittel.” Ein anderer klagte: “Wir hören im Radio, dass Rettungsteams von außen kommen, aber nichts kommt.”

Nach UN-Angaben würden am dringendsten Ärzte zur Versorgung der Verletzten gebraucht sowie Leichensäcke für die schätzungsweise 50.000 Toten.

Ein verärgerter Mann streckte seine Faust nach einem ausländischen Medienteam aus und rief: “Mehr Ärzte, weniger Journalisten!” Die Verzweiflung richtete sich auch gegen die Regierung: “Wir haben keinerlei Führung”, rief eine Frau. Diese ist wegen der Zerstörungen nahezu regierungsunfähig. Jean Robert Saget, haitianischer Botschafter in Deutschland, vermutet mehrere Minister unter den Toten.
Nach UN-Angaben sind in Haiti rund 3,5 Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen - das ist mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Wie das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) mitteilte, verloren in Port-au-Prince rund 300.000 Menschen ihr Obdach. Nach UN-Angaben sind auch 36 eigene Mitarbeiter unter den Toten. An großen Plätzen der Stadt errichteten die Überlebenden provisorische Lager und kämpften mit Gebeten und Gesängen gegen die Verzweiflung an.

Der Luftraum über Haiti war am Freitag überfüllt. Ein US-Militärflugzeug und zehn zivile Flugzeuge kreisten über der Hauptstadt und warteten auf freie Landebahnen. Den USA wurde erlaubt, auch den Luftraum über Kuba zu nutzen.
Die Weltbank will einen langfristiegen Wiederaufbaufonds für Haiti einrichten. Die EU berief einen Sondergipfel ein.

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Jan 14

Chaos nach Erbeben auf Haiti - Hilfslieferungen laufen an

Category: News posted by: C.F. Gauss



Tote können nicht geborgen werden, für zahllose Verletzte fehlt die medizinische Versorgung: Die Zustände in der vom Erdbeben erschütterten Millionenstadt Port-au-Prince sind chaotisch.

Nach dem Erdbeben in Haiti herrschen in der Millionenstadt Port-au-Prince chaotische Zustände. Tote konnten zunächst nicht geborgen werden, für zahllose Verletzte gab es keine medizinische Versorgung. Während das ganze Ausmaß der Katastrophe noch unklar war, lief in aller Welt die Hilfe für die Überlebenden an.

Der haitianische Staatspräsident Preval sagte dem Fernsehsender CNN, das Ausmaß der Katastrophe sei noch nicht zu fassen. Wahrscheinlich seien Tausende Menschen ums Leben gekommen. Es sei aber noch zu früh, um eine genaue Zahl zu nennen. Einen Tag nach dem Erdbebens liefen Überlebende am Mittwoch wie betäubt auf den Straßen umher, vorbei an Leichen und Trümmern. Viele trauerten um Angehörige und Freunde. Einsatzkräfte suchten in eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten.

Unter den Todesopfern ist der 63-jährige Erzbischof Miot, der in seinem Büro erschlagen wurde. Mindestens 16 UNO-Mitarbeiter kamen ums Leben, bis zu 150 weitere werden noch vermisst, darunter auch der tunesische Leiter der UNO-Friedensmission, Hedi Annabi. Auch das Hauptgefängnis von Port-au-Prince stürzte ein.

Viele Länder haben Bergungsteams und Hilfslieferungen entsandt. Frachtflugzeuge bringen Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente nach Port-au-Prince. Die USA beorderten einen Flugzeugträger nach Haiti. US-Außenministerin Clinton brach ihre Pazifikreise ab, um den Hilfseinsatz der USA zu koordinieren.

Unterdessen hat die Weltbank angekündigt, 100 Mio. Dollar Nothilfe bereitzustellen. 10 Mio. kommen von der UNO, 1,5 Mio. Euro gibt die Bundesregierung.

(apa,n24)

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Jan 13

Erdbeben in Haiti - Tausende Tote befürchtet

Category: News posted by: C.F. Gauss



Nach dem vermutlich schwersten Erdbeben in Haiti seit 200 Jahren werden allein in der Hauptstadt Port-au-Prince Tausende von Toten befürchtet.

Wie die Nachrichtenagentur Haiti Press Network berichtet, seien die Schäden “gewaltig”. Dem Beben der Stärke 7,0 folgten in der Nacht zum Mittwoch mehr als zehn Nachbeben. Häuser stürzten ein, Straßen rissen auf, Gasleitungen explodierten, das Telefonnetz brach zusammen. In Port-au-Prince stürzten unter anderem ein Spital,  Hotels und der Präsidentenpalast ein. Das Hauptquartier der 9000 Mann starken UN-Friedensmission in Haiti wurde zerstört.

Bei der Katastrophe handelt es sich vermutlich um das schwerste Erdbeben auf Haiti seit 200 Jahren. Eine Überlebende berichtete, über der Stadt türme sich eine riesige Staubwolke. Der Botschafter Haitis in den USA, Raymond Joseph, sagte: “Ich befürchte, es ist wirklich eine Katastrophe großen Ausmaßes.” Die USA und weitere Staaten sagten der haitianischen Regierung Unterstützung zu. Die ersten Hilfslieferungen sollen schon im Laufe des Mittwochs in Haiti eintreffen.

Wie Korrespondenten aus einem Vorort der Hauptstadt berichten, dauerte das Beben länger als eine Minute. Autos seien regelrecht in die Luft gesprungen. Viele Einwohner seien in Panik auf die Straßen gerannt. “Es scheint klar, dass es zahlreiche Tote gibt”, sagte US-Außenamtssprecher Philip Crowley in Washington. Die Sprecherin einer katholischen US-Hilfsorganisation berichtete nach einem Telefonat mit einem Mitarbeiter in Port-au-Prince, dieser befürchte “tausende Tote”. Genauere Angaben lägen noch nicht vor, weil die Kommunikation mit Port-au-Prince sehr schwierig sei.


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Jan 12

Box-Weltmeister Jürgen Brähmer muss wieder ins Gefängnis

Category: Sport posted by: oldgamer



Profibox-Weltmeister Jürgen Brähmer muss erneut ins Gefängnis. Der 31-Jährige wurde vor dem Schweriner Amtsgericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Gericht sprach ihn der Körperverletzung und Beleidigung schuldig. Der einschlägig vorbestrafte Brähmer stand zur Tatzeit noch unter Bewährung.

Der 31 Jahre alte Schweriner hatte erst vor drei Wochen bei seiner ersten Titelverteidigung als WBO-Champion den Russen Dimitri Suchotski nach Punkten besiegt.

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Jan 8

Private Musikdownloads: Internetanschluss-Inhaber haftet

Category: News posted by: C.F. Gauss



Private Musikdownloads

Für das illegale Bereitstellen von Musiktiteln im Internet muss sich eine Ehefrau und Mutter von zwei Söhnen verantworten. Nach einer vom Kölner Oberlandesgericht veröffentlichten Entscheidung haftet die Frau aus Oberbayern als Inhaberin des von der ganzen Familie genutzten Internetanschlusses.

Über den Anschluss waren im August 2005 insgesamt 964 Musiktitel unerlaubt als MP3-Dateien zum Download angeboten worden. Musikfirmen wie EMI, Sony, Universal und Warner Deutschland mahnten die Frau ab. Die Frau hat Abmahnkosten von 2380 Euro zu tragen.

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Jan 8

CSU-Generalsekretär Dobrindt: Türkei darf nicht in die EU

Category: News posted by: C.F. Gauss



Die Debatte über einen EU-Beitritt der Türkei ist zum neuen Streitpunkt in der schwarz-gelben Koalition geworden.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt - Foto: © alexander-dobrindt.de/

CSU-Generalsekretär Dobrindt sagte im ARD-Morgenmagazin, bei der Debatte müsse es vor allem um deutsche und EU-Interessen gehen. Eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei sei nicht möglich.

Außenminister Westerwelle hatte gestern bei seinem Antrittsbesuch in der Türkei gesagt, der Beitrittsprozess werde ergebnisoffen gestaltet. Heute betonte er, eine engere Anbindung liege auch im deutschen Interesse.

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Jan 6

Wie V mit Flügel - Morgi siegt in B-Hofen, Kofler gewinnt Tournee - Genial

Category: Sport posted by: oldgamer



Die österreichischen Adler lassen es wieder krachen. Andreas Kofler hat die 58.Vierschanzentournee gewonnen. Dem Österreicher reichte dazu ein 5.Platz beim Finalspringen in Bischofshofen. Den Tagessieg auf der 4.Station sicherte sich der Österreicher Thomas Morgenstern vor Janne Ahonen aus Finnland und dem Schweizer Simon Ammann. Ammann hatte nach dem 1.Durchgang noch geführt.Als bester Deutscher belegte der Tournee-Gesamtsiebte Pascal Bodmer Platz 9.

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Jan 5

Mittlerer Osten - Krieg der Agenten 7:1

Category: Palestine/Middle East posted by: vercingetorix



Sie rotten sich selber aus, die Geheimdienstagenten der USA. Wie nun bekannt wurde hat den Selbstmordanschlag auf die US-Geheimdienstbasis Camp Chapman in der afghanischen Provinz Chost  offenbar ein jordanischer Agent verübt.

US-Medien berichteten,  der 36- jährige al Balawi sei nach Afghanistan geschickt worden, um Al Kaida zu unterwandern. Kürzlich hätte er seine jordanischen Agentenführer gebeten, CIA-Agenten in Chost zu treffen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass al Balawi in Zusammenarbeit mit dem US Geheimdienst CIA ausgebildet wurde.

Bei dem Anschlag am 30.12. wurden acht Menschen getötet, sieben von ihnen waren CIA-Agenten. Die Taliban hatten sich zu dem Attentat bekannt.

Fazit: Von Intelligenz kann bei der Central Intelligence Agency nicht geredet werden.

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Jan 3

Wolf in Schweden: 12.000 Wixer melden sich zur Jagd an

Category: News posted by: vercingetorix



Es ist zum Kotzen: weil der Bestand an Wölfen in Schweden seit 1966 von 10 Tieren  wieder auf magere 250 angewachsen ist, haben schwedische Behörden aufgrund eines schwachsinnigen Wahlversprechens 27 Wölfe zum Abschuss freigegeben.

Schwedischer Wolf
Schwedischer Wolf - Der Alpha Wolf - Sven - 05.01.2009 - Foto: Wolfspark Werner Freund

Statt einer Protestaktion naturliebender Schweden gab es hingegen 12000 Anmeldungen schiesswütige Wixer für das Schlachtmassaker. In militärischen Kampf- und Tarnanzügen kamen die Intelligenzfernen zu dem Ereignis wo schon nach nur einem Tag die Abschussquote ereicht wurde. Genau 27 Wölfe waren zu jagen. “Nach vier Stunden schon neun Wölfe gefällt”, meldete am Samstagmorgen triumphierend das Jagdjournal in seiner Onlineausgabe.

Der Hetzjagd am Wochende seien “aus Versehen” vermutlich wesentlich mehr als die erlaubten 27 Tiere zum Opfer gefallen, befürchten Naturschützer. Sie verstoße insgesamt gegen die Habitat-Direktive zum Schutz bedrohter Tiere. Zusammen mit anderen Naturschutzorganisationen wie dem WWF will man sich nun an die EU-Kommission wenden und hofft, dass diese Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt.

Mit ihrem Einknicken vor der Jagdlobby erfüllt die Regierung ein vor drei Jahren gegebenes Wahlversprechen und begründet das mit dem zweifelhaften Argument, ein Bestand von 250 Wölfen sei zu hoch. 210 Tiere seien dagegen gerade noch erträglich. Lachhaft!

Schade um die Tiere und ein Armutszeugnis für Schweden. Pfui Teufel!

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Dec 30

Israels Höchstgericht öffnet Straße für Palästinenser

Category: Palestine/Middle East posted by: vercingetorix



Der oberste Gerichtshof Israels hat die Öffnung einer zentralen Verbindungsstraße zwischen Jerusalem und Tel Aviv auch für den palästinensischen Verkehr angeordnet. Die Bewegungsfreiheit sei ein fundamentales Menschenrecht, urteilte das Höchstgericht am Mittwoch. Es gab damit den Klagen von Palästinensern entlang an der Landstraße 443 statt, die auch durch das besetzte Westjordanland führt.

Die israelischen Behörden hatten die Zufahrten palästinensischer Dörfer zu der Straße gesperrt. Grund: Sicherheit

Für Palästinenser bedeutete die Sperre, dass sie längere Umwege etwa auf dem Weg nach Ramallah nahe Jerusalem in Kauf nehmen mussten. Das Oberste Gericht räumte der israelischen Polizei eine Frist von fünf Monaten ein, die Straße wieder an das palästinensische Gebiet anzuschließen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Der Gerichtsbeschluss löste in Israel ein unterschiedliches Echo aus. Ein palästinensischer Taxifahrer sagte an einem Kontrollpunkt: “Sie haben uns stranguliert.” Ein israelische Radikale kommentierten dagegen: “Die Richter haben nicht berücksichtigt, warum es die Sperre gab, aus Gründen der Sicherheit. Keine Apartheid, kein Rassismus, keine Ungleichheit - nur Sicherheit.”

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