Archive for December, 2008
Palästina/Gaza: Israel setzt radikale Bomben-Angriffe fort - 300 Tote 1000 Verletzte
Die israelische Luftwaffe hat auch am Sonntag ihre Terror Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fortgesetzt. Nach palästinensischen Angaben hat es in der Nacht 22 Luftangriffe gegeben. Die Zahl der Todesopfer stieg nach palästinensischen Angaben auf mehr als 270. Nahezu 1000 Palästinenser wurden verletzt.
Israelische Medien berichteten, mehr als 100 Tonnen Sprengstoff seien bei der Operation “Gegossenes Blei” abgeworfen worden. Auch die Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen gingen nach israelischen Medienberichten weiter. Die Zahl der Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen sei verstärkt worden. Auch seien zusätzliche Panzer in den Süden entsandt worden.
In Gaza spielten sich chaotische Szenen ab. Auf den Straßen lagen tote Männer in Polizeiuniformen. Im Minutentakt wurden Verletzte in das Schifa-Krankenhaus gebracht. Weil in den Leichenhallen kein Platz mehr war, wurden die Toten laut Augenzeugenberichten in den Gängen gestapelt. Die Ärzte appellierten an die Bevölkerung, Blut zu spenden.
Ein israelischer Militärsprecher bestätigte Berichte, denen zufolge auch eine Moschee getroffen wurde. Es handle sich um eine “Basis für Terroraktivitäten”, sagte er.
Nach Angaben von Augenzeugen wurde ein Tanklastwagen in der Nähe von Rafah an der Grenze zu Ägypten getroffen, der in Flammen aufging. Mehrere umliegende Häuser hätten daraufhin ebenfalls Feuer gefangen.
Nach einer Erklärung aus dem Büro Olmerts wurde eine langfristig angelegte Militäroperation bereits am 24. Dezember gebilligt. Olmert sowie Verteidigungsminister Barak und Außenministerin Zipi Livni hätten dann Samstagfrüh die Luftangriffe mit dem Codenamen “Gegossenes Blei” genehmigt.
Unterdessen rollten zahlreiche gepanzerte Fahrzeuge zu einem möglichen Bodeneinsatz in Richtung Gazastreifen. Nach israelischen Medienangaben wurde die Zahl der Soldaten an der Grenze verstärkt.
Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, Israel werde mit Bodentruppen in den Gazastreifen einmarschieren, wenn das notwendig sei.
Olmert schloss auch einen lange andauernden Einsatz nicht aus. “Es könnte einige Zeit dauern, und jeder Einzelne von uns muss Geduld haben, damit wir den Einsatz beenden können”, sagte Olmert.
Der palästinensische Präsident Abbas reiste nach den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen zu Krisengesprächen nach Kairo und Amman gereist. In der ägyptischen Hauptstadt traf er am Sonntagmorgen mit Präsident Mubarak zusammen. Dabei seien Möglichkeiten erörtert worden, die Angriffe zu beenden und den Menschen im Gazastreifen zu helfen, verlautete aus der ägyptischen Präsidentschaftskanzlei.
Der UN-Sicherheitsrat forderte ein sofortiges Ende der Kämpfe.
Palästina/Gaza: Fast 200 Tote und hunderte Verletzte nach israelischen Raketen-Angriffen
In Palästina ist eine neue Runde blutiger Gewalt eröffnet worden. Die israelische Armee begann am Samstag mit massiven Luftangriffen auf den Gazastreifen und zerstörte zivile Einrichtungen der Hamas. Die Zahl der Opfer ist unklar, Nachrichtenagenturen melden bis zu 195 Tote und über 300 Verletzte.
Israel hatte den Militäreinsatz angedroht, hatte anfangs von “48 Stunden Bedenkzeit” - die israelischen verantwortlichen Stellen wollen sich erst am Sonntag entscheiden - gesprochen. Militärische Beobachter nahmen jedoch an, dass die Angriffe nur wegen dem schlechten Wetter verschoben wurden. Nun ist klar das von Anfang an niemand in der israelischen Regierung an einer friedlichen, diplomatischen Lösung interessiert war, sondern im Gegenteil, die gezielte Ermordung von Menschen im Gaza-Streifen im Vordergrund stand. Der heutige Angriff soll erst der Anfang des Einsatzes gegen die Hamas sein. Diese rief zur Vergeltung auf und feuerte Dutzende Raketen auf Südisrael ab.
Die israelische Regierung verhängte an der südisraelischen Grenze zum Gazastreifen den Ausnahmezustand und forderte die Bewohner auf, Schutzeinrichtungen aufzusuchen. Ägypten öffnete seine Grenze, um palästinensische Verletzte aufzunehmen. Ärzte im größten Krankenhaus in Gaza sagten, sie könnten keine Verletzten mehr behandeln. “Wir haben keinen Platz mehr”, erklärte ein Mediziner im Shifa-Krankenhaus.
Die Luftangriffe begannen gegen Mittag und lösten in der Bevölkerung Panik aus. Hamas-Sicherheitseinrichtungen befinden sich oft mitten in Wohngebieten. Die ersten Raketen schlugen kurz nach Schulschluss ein, als Schüler auf dem Heimweg waren. Nach Angaben des Hamas-Hörfunks kamen mindestens 155 Palästinser ums Leben, die meisten in der Stadt Gaza im Norden des abgeriegelten Küstenstreifens. Der Sprecher der Hamas-Sicherheitskräfte sagte, dass mehr als hundert der Getöteten Polizisten seien. Unter ihnen befinde sich auch der Polizeichef von Gaza, General Taufik Dschaber. Der israelische Rundfunk meldete, es seien mindestens 40 Ziele angegriffen worden.
Der französische Staatschef und EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy verlangte ein unverzügliches Ende der Raketenangriffe auf Israel sowie der israelischen Bombardements. Die USA riefen Israel auf, zivile Opfer zu vermeiden. Russland forderte beide Seiten zum Gewaltverzicht auf.
Video der israelischen Luft-Angriffe
Diablo 3: Interview with Blizzards game director Jay Wilson @ 1up.com
1UP has posted a 4 page preview of Blizzard’s upcoming Diablo 3, featuring a discussion with game director Jay Wilson on, among other things, combat, character creation and class differentiation:
With the Diablo series, Blizzard took the dungeon-crawling formula of games like Rogue and Angband and redefined it into the loot-driven action-role-playing game that so many others have come to imitate. So you’d think that Blizzard would just chill. But no, they need to see if they can show up the imitators by developing a third Diablo game for a modern audience — one that might consider 2001, when Diablo 2: Lord of Destruction came out, as “ancient history.” We recently talked with game director Jay Wilson and covered all sorts of nitty-gritty Diablo 3 topics, like why the Barbarian class is the only holdover from Diablo 2, what makes a Witch Doctor different than a Necromancer, and just how far along the classes are (you’d be surprised!).
And on the progress of the classes in development:
1UP: Can you talk about the state of the classes? For example, is every class — even the two that you have yet to reveal — playable in the game right now?
JW: No. The fourth class is playable in game but is using a placeholder model — one of an NPC, actually. And all of the skills are what we call “programmer art” because we haven’t implemented actual skill effects. So that one is just in gameplay testing for us while we determine signature skills. The fifth class, we’re just about finished concepting it and are about to start building it. We can’t use placeholder art, so we’re now just going to build a model and start working on the first series of skills for that one. We’re actually spending more time on the Witch Doctor, Wizard, and Barbarian because of a big change we made to the skill system that we wanted to [integrate them] with — so it’s mostly just artwork that’s going on for the other two classes.
Links:
Iraq: Latest Coalition Casualty Count - 12/25/2008
U.S. Confirmed Deaths
Reported Deaths: 4217
Confirmed Deaths: 4211
Pending Confirmation: 6
DoD Confirmation List
Latest Coalition Fatalities
12/25/08 MNF: Soldier killed by indirect fire
A U.S. Soldier died of wounds as a result of an indirect fire attack near Mosul, Iraq Dec. 25. The name of the deceased is being withheld pending notification of next of kin and release by the Department of Defense
12/24/08 DoD Identifies Marine Casualty
Lance Cpl. Thomas Reilly Jr., 19, of London, Ky., died Dec. 21 while supporting combat operations in Anbar province, Iraq. He was assigned to 1st Battalion, 3rd Marines, 3rd Marine Division, Kaneohe Bay, Hawaii.
12/24/08 MNF: Three MND-C Soldiers killed in accident Three Multi-National Division - Center Soldiers were killed in a vehicle accident in southern Iraq Dec. 24. The names of the deceased are being withheld pending next of kin notification and release by the Department of Defense. [URL Pending]
Source: icasualties.org
Tote nach Ebola-Virus Ausbruch in Afrika
Im Kongo ist das tödliche Ebola-Virus ausgebrochen und hat bisher neun Menschen getötet. 92 weitere Menschen stehen unter Beobachtung, weil sie Kontakt zu den Opfern hatten oder Krankheitsanzeichen aufweisen. Das Virus sei Ende November in der südwestlichen Provinz Kasai ausgebrochen, teilte der Gesundheitsminister des zentralafrikanischen Landes, Auguste Mopipi Mukulumanya, mit.

Bereits im vergangenen Jahr sind in der selben Region der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben des Ministers 174 Menschen an dem Virus gestorben. Insgesamt hat das Virus seit seiner Entdeckung fast 1.300 Todesopfer bei etwa 1.850 Erkrankungen gefordert.

Ebola zählt zu den hämorrhagischen (Blutungen auslösenden) Fiebern. Es wird durch das Ebola-Virus ausgelöst, das über die Körperflüssigkeiten der Erkrankten von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie kommt nur in Afrika vor, vorwiegend in der Demokratischen Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, dem Sudan, Gabun, der Elfenbeinküste oder Uganda. Im Jahr 1976 trat anlässlich einer Ebola-Epidemie in Zaire diese schwere Infektionserkrankung erstmals in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Gegen die Krankheit, die in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich verläuft, gibt es keine Behandlung und keine wirksamen Medikamente.
Palästina: Gaza-Streifen abgeriegelt, Militäroffensive 48 Stunden verschoben
Israel hat für kurze Zeit die Grenzübergänge nach Gaza geöffnet und einen Bruchteil, der für die erforderliche Versorgung der Not leidenden palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen, an Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff passieren lassen.
Palästinensische Arbeiter an den Kontrollpunkten sagten am Freitag, einige wenige Getreidelieferungen und Treibstoff für wenige Tage für das wichtigste Kraftwerk des Gaza-Streifens hätten die Grenze passiert. Israel hält den Gaza-Streifen seit sieben Wochen fast durchgängig abgeriegelt.
Israels Regierungschef Ehud Olmert hatte der Hamas am Vortag mit Vergeltung gedroht, falls der Beschuss auf israelisches Gebiet nicht sofort aufhört. Heute hat Israel der palästinensischen Organisation Hamas 48 Stunden Bedenkzeit vor der angedrohten Militäroffensive gegeben. Das israelische Sicherheitskabinett will nach Medienberichten erst am Sonntag eine endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen.
Tatsächlich ist eine israelische Militäroffensive nach Einschätzung von Kommentatoren zur Zeit nur wegen des schlechten Wetters nicht möglich. Ein Grund seien die tief hängenden Regenwolken, die die Sicht von Piloten behinderten.
Die israelische Führung droht der Hamas seit über einem Jahr mit einem Einmarsch.
Gaza Ghetto by ~Latuff2 on deviantART
Catwoman Eartha Kitt mit 81 an Krebs gestorben
Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Eartha Kitt ist im Alter von 81 Jahren an Krebs gestorben. Das berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Donnerstag unter Hinweis auf ihre Sprecherin Patty Freedman. Kitt starb in New York, wo sie wegen Darmkrebs behandelt wurde.
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© Jyh-Lurn Chang
Die Sängerin war für ihre eindrucksvolle, vielseitige Stimme bekannt, die vom sanften Schnurren bis zum wütenden Fauchen reichte. In den 40er und 50er Jahren galt sie als schwarze Muse der weißen Boheme, als “Catwoman” in der Fernsehserie “Batman” erreichte sie Kultstatus. Sie erhielt zwei Emmys und viele andere Preise. Zu ihren größten Hits gehören “Je cherche un homme”, “C’est si bon”, “Let’s Do It” und “My Heart Belongs to Daddy”.
Als Tochter eines armen Baumwollpflückers in den amerikanischen Südstaaten geboren, begann Kitt ihre Bühnenkarriere mit 16 Jahren in New York. Mit der Dunham Dance Group trat sie in allen Hauptstädten Europas auf - unter anderem auch 1948 vor der englischen Königsfamilie in London. Kurz darauf verließ sie das Ensemble und startete im Pariser Nachtclub “Carrols” ihre Laufbahn als Solistin.
Links:
Palästina/Gaza: Israel droht mit Vergeltung - Hamas soll entmachtet werden
Die israelische Außenministerin Tzipi Livni hat bei ihrem Besuch in Ägypten heute die Absicht bekundet, die radikale Palästinenser-Organisation Hamas im Gazastreifen zu entmachten. “Es reicht! Die Situation wird sich ändern”, sagte sie nach einer Unterredung mit Staatschef Hosni Mubarak in Kairo vor der Presse.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hatte nach einem heftigen Angriff am Mittwoch mit Vergeltung gedroht.
“Leider” kontrolliere die Hamas den Gazastreifen, “und die Hamas hat sich entschlossen, Israel ins Visier zu nehmen”, sagte Livni. “Das muss gestoppt werden, und das werden wir tun.” Die Hamas müsse verstehen, dass das Streben Israels nach Frieden nicht bedeute, “dass Israel diese Situation noch länger akzeptiert”.
Die israelische Luftwaffe flog am Mittwochabend nahe Rafah einen Luftangriff, bei dem ein 23-jähriges Mitglied des bewaffneten Arms der Hamas, “Brigaden Ezzedin el Kassam”, getötet wurde, vier weitere Palästinenser wurden verletzt.
Ukraine: Explosion in Wohnhaus - mindestens 19 Tote
Bei einer schweren Explosion Mittwochabend in einem fünfstöckigen Wohnhaus sind auf der ukrainischen Krim-Halbinsel mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen wurden am Donnerstag noch unter den Trümmern des Gebäudes vermutet, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Als Explosionsursache wurde ein Gasleck vermutet. 21 Menschen wurden nach den Angaben gerettet, unter den Toten waren auch Kinder. Die Explosion ereignete sich gegen 21.45 Uhr Ortszeit, als die meisten der 62 offiziell registrierten Bewohner vermutlich zu Hause waren. Nach Angaben eines Behördensprechers konnten mindestens 21 Menschen gerettet werden.
Rettungskräfte und Bewohner suchten zum Teil mit bloßen Händen nach Überlebenden in den Trümmern. Nach Angaben von Rettungshelfern am Unglücksort kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Ein Sprecher der regionalen Katastrophenschutzbehörde bestätigte zunächst nur den Tod von 18 Menschen, darunter mindestens zwei Kinder. Mindestens 21 Menschen seien gerettet worden.
Verschüttete riefen laut einem Bericht des russischen Fernsehens über Mobiltelefone Verwandte an und flehten um eine schnelle Rettung. Gegen Mittag hörten die Anrufe auf. “Es gab einen lauten Knall, und wir sind nach draußen geeilt und haben gesehen, dass die Hälfte des Gebäudes fehlt”, berichtete ein Augenzeuge dem russischen Fernsehsender Kanal Eins. “Es gab Schreie, und ein Kind weinte.”
Telltale Games: Wallace & Gromit screenshots and game trailer
Wallace & Gromit animated series fans will be glad to hear that Telltale Games has just released the first in-game screenshots for their upcoming new series: Wallace & Gromit’s Grand Adventures. The game series will be coming out in 2009 and follows the adventures of Aardman Animation’s award-winning franchise.


