Archive for June, 2009

Doping-Soap Österreich: Ex-Radprofi Bernhard Kohl gibt Weitergabe von Dopingmitteln zu

June 30th, 2009 | Category: Sport

Die Ermittlungen der Soko-Doping und die Geständnisse des Ex-Radprofis Bernhard Kohl lassen den Dopingsumpf Österreichs mehr und mehr zur Doping-Soap werden.

So hies es am 29.Mai dieses Jahres:

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat im Zusammenhang mit der Causa Hütthaler das Strafverfahren gegen den Triathleten und Ex-Radprofi Hannes Hempel eingestellt. “Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich unschuldig bin. Nun ist es auch bewiesen”, ließ der 35-jährige Sportler am Freitag über sein Management ausrichten.
Hannes Hempel

Am 15. Juni berichtete die Tageszeitung  “Kurier” der gedopte österreichische Radprofi Bernhard Kohl sei vom Triathleten und Ex-Radprofi Hannes Hempel mit dem Dopingmittel CERA versorgt worden.

Demnach hätte der Dritte der Tour de France 2008 den Doping-Ermittlern gestanden, das Epo-Produkt von Hempel bezogen zu haben. Staatsanwaltschafts-Sprecher Gerhard Jarosch bestätigte gegenüber der Zeitung diese Angaben. “Bernhard Kohl hat von Hannes Hempel einmal das Epo-Mittel CERA bekommen. Vor der Tour de France 2008″, wurde Jarosch im “Kurier” zitiert.

Hannes Hempel hatte bei einer Einvernahme vor den Behörden zugegeben, ein CERA-Präparat an Kohl übergeben zu haben. Nach Angaben seines Anwalts Herwig Hasslacher in der ORF-TV-Sportsendung am Montagabend hat der Ex-Radprofi und Triathlet aus Kärnten dieses Geständnis aber widerrufen. “Es bestand eine große psychische Belastungssituation, er hätte alles unterschrieben, was man ihm vorgelegt hätte”, erklärte Hasslacher in dem TV-Interview. Laut Hempel sei dieses Geständnis kein Geständnis gewesen, sagte der Anwalt.

Zwei Tage später, am 17. Juni beteuert Hempel seine Unschuld und ging in die Offensive:

“Was derzeit hinter meinem Rücken abgeht, ist der reinste Wahnsinn. Jene überführten Dopingsünder, die sich auf meine Kosten eine bessere Position verschaffen wollen, handeln absolut niederträchtig! Herr Kohl ist sowieso nicht ernst zu nehmen - er erfindet ständig etwas anderes. Jeder soll sich selbst einen Reim daraus machen. Ich hoffe, dass auch die Medien und alle Besserwisser endlich seine hinterhältige Taktik durchschauen. Ich kann nur sagen: Ich habe ein völlig reines Gewissen und freue mich auf den Tag, an dem alle Lügen endlich aufgedeckt sind. Ehrlich währt am längsten - das werden auch Herr Kohl und Frau Hütthaler irgendwann kapieren müssen”, erklärte Hempel.

Am Sonntag den 28.Juni verlautbarte Hannes Hempel im ORF im Eilmeldungstempo erneut seine Meinung.

Er habe niemals gedopt und auch niemals Dopingmittel weitergegeben, er sei bei der Polizei unter enormem psychischen Druck gestanden und hätte alles unterschrieben.

Vielmehr sei Hempel selbst von Kohl mit eindeutigen Doping-Angeboten umgarnt worden, die er immer abgelehnt hätte.

Der längst geständige Bernhard Kohl zeigte sich gestern “sehr verwundert” über Hempels Aussagen.

Es sei damals - lange vor dem Anti-Doping-Gesetz - üblich gewesen, dass Sportler einander Substanzen angeboten haben. Kohl kann auch den plötzlichen Sinneswandel (erst gestehen, dann widerrufen) Hempels nicht nachvollziehen. “Meiner Erfahrung nach waren die SOKO-Beamten zuvorkommend und freundlich. Zudem durfte man seinen Anwalt beiziehen. Ich verstehe also Hempels Argumentation nicht.”

Heute, einen Tag später, hat der wegen EPO-Dopings gesperrte  Bernhard Kohl erstmals zugegeben, verbotene Substanzen nicht nur selbst konsumiert, sondern diese auch weitergegeben zu haben.

Kohls Anwalt Manfred Ainedter bestätigte am Dienstag eine entsprechende ORF-Meldung und präzisierte diese: “Es stimmt, dass Kohl dem Hannes Hempel etwas gegeben hat.”

Konkret behauptet Kohl, er habe dem früheren Radprofi und nunmehrigen Triathleten drei Ampullen Amth-2 - in der Wirkung angeblich Testosteron vergleichbar - zu je einem Milliliter überlassen, wobei allerdings derzeit fraglich ist, ob diese Substanz unter das Arzneimittelgesetz oder das Anti-Doping-Gesetz fällt. Die entsprechenden chemischen Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. Auf Nachfrage im Austrian Research Center (ARC) und von der WADA akkreditierten Labor in Seibersdorf war zu erfahren, dass man derzeit damit beschäftigt sei, der Substanz auf den Grund zu gehen.

“Die Übergabe hat Anfang 2008 stattgefunden”, sagte Ainedter. Falls dies zutrifft, wäre der Vorgang nicht nach dem erst im vergangenen August in Kraft getretenen Anti-Doping-Gesetz, sondern allenfalls nach dem Arzneimittelgesetz strafbar. Die Kosten für das Amth-2 will Kohl mit drei insgesamt 300 Euro teuren CERA-Spitzen “gegenverrechnet” haben, die er zuvor von Hempel erhalten habe. Er selbst habe das neue Mittel über seinen früheren Manager Stefan Matschiner kennengelernt.

Auf die Frage, weshalb Kohl erst jetzt die Weitergabe von dubiosen Substanzen zugebe, erwiderte sein Anwalt: “Das war bisher nie Thema. Er ist nicht verpflichtet, sich selbst zu belasten.” Ainedter dementierte kursierende Gerüchte, denen zufolge Kohl auch weitere Sportler aus der Radsport-Szene - womöglich noch in der zweiten Jahreshälfte 2008 - mit Mitteln versorgt haben soll. Sollte Kohl das dessen ungeachtet nachgewiesen werden können, wäre ein derartiges Verhalten jedenfalls nach dem Anti-Doping-Gesetz strafbar. Möglicher Strafrahmen: Bis zu drei Jahre Haft.

Auf die Fortsetzung der Doping-Doku Doping-Soap darf gehofft werden.

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Yemenia Airbus A310 Flug IY 626 ins Meer gestürzt - 153 Tote

June 30th, 2009 | Category: News

Nur rund ein Monat nach dem Absturz einer Air-France-Maschine in den Atlantik ist in der Nacht erneut ein Airbus abgestürzt. Das jemenitische Flugzeug stürzte vor der Ostküste Afrikas mit 153 Menschen an Bord aus noch unbekannter Ursache in den Indischen Ozean. Der Inselstaat der Komoren bestätigte, das Flugzeug habe sich in schlechtem Wetter im Anflug auf den Flughafen Moroni befunden.

Yemenia Airbus A310
Ein Airbus A310 der Yemania Air Foto: Wikipedia

Informationen zu Überlebenden gibt es bisher nicht. Die Behörden gaben Großalarm. Das Flugzeug kam ursprünglich aus Paris, wie Dienstag früh aus der französischen Hauptstadt verlautete. Der Airbus A310-300 der Yemenia Air startete demnach vom Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle. Nach Zwischenlandungen in Marseille und Sanaa im Jemen setzte die Maschine ihren Flug nach Moroni auf den Komoren fort. Dort traf sie jedoch nicht ein, vielmehr verschwand sie von den Radarschirmen. In Roissy wurde ein Krisenstab eingerichtet.

Der Unfall ereignete sich etwa 15 Minuten vor der Landung in der Inselhauptstadt Moroni. An Bord von Flug IY 626 sollen vor allem Komorer befunden haben, die in Frankreich leben.

“Wir wissen im Moment nicht, ob jemand überlebt hat”, sagte der Vizepräsident des Inselstaats, Idi Nadhoim. In Polizeikreisen hieß es, die Maschine sei vor der Küste heruntergekommen. “Wir haben keinerlei Kapazitäten für eine Rettung aus dem Meer.”

Unter den Passagieren waren Franzosen und Bürger des ostafrikanischen Inselstaates. Insgesamt seien 142 Fluggäste und eine elfköpfige Crew in der Maschine gewesen, sagte am Dienstag ein Vertreter der staatlichen jemenitischen Fluggesellschaft, für die die Maschine unterwegs war. Es gebe bisher keine Informationen über Überlebende, fügte er hinzu.

Das offizielle Statement der Yemenia Airlines:

“Yemenia regrets to announce the missing of its flight No. IY626 from Sana’a to Moroni with 142 passengers and 11 crew onboard ِAirbus 310-300 for more information contact the call center at 00967 1250800 or the emergency No 00967 1 250833″

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Michael Jackson: Ergebnis der Autopsie veröffentlicht

June 29th, 2009 | Category: News

Die Britische Zeitung The Sun veröffentlichte erschreckende Details aus dem Michael Jackson Autopsie-Bericht:

So soll Jackson bis zum Skelett abgemagert gewesen sein. Bei einer Grösse von 1,77 Meter wog er nur mehr knapp über 51 kg.

In seinem Magen fand der Gerichtsmediziner nur halb zerkaute Pillen.

Jackson wies Verletzungen an seinen Knien und Schienbeinen, sowie am Rücken auf, die von einem Sturz stammen könnten.

Am Kopf trug er eine Perücke, darunter soll sein Haupt kahl mit einer Glatze gewesen sein.

Mehrere Rippen seien gebrochen, offenbar das Resultat der manuellen Herzmassage.

Weiters fand man vier Injektionsnadel-Einstiche in seiner Herzgegend.  Die Einstiche sollen von einer Adrenalin-Spritze stammen, die Jackos Leibarzt Murray injiziert hat, nachdem das Herz zu schlagen aufhörte. Drei Einstiche gingen direkt ins Herz, einer verfehlte und verletzte eine Rippe.

Sein Körper, besonders Hüften, Schenkel und Schultern waren mit alten Injektions-Einstichen übersät, diese stammen von den über Jahre hinweg drei mal täglich verabreichten schmerzstillenden Spritzen.

Sein einstmals hübsches Gesicht barg ein ganzes Netz von Schönheitsoperations-Narben, sein Nasenrücken praktisch nicht mehr vorhanden und die rechte Seite der Nase war völlig zusammengebrochen.

Ausserdem zeigten sich Anzeichen eines ausgeheilten Hautkrebses.

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Michael Jackson: Privatarzt bestreitet Demerol-Behandlung

June 29th, 2009 | Category: News

Der Privatarzt Dr. Conrad Murray, der Michael Jackson in seinen letzten Stunden betreute, hat ihm nach Angaben seines Anwalts keine morphiumähnlichen Schmerzmittel verabreicht. Entsprechende Berichte seien “absolut falsch”, sagte Rechtsanwalt Edward Chernoff nach Anagaben der “Los Angeles Times”. Der Kardiologe Conrad Murray habe Jackson nicht mit dem starken Schmerzmittel Demerol versorgt oder es ihm verschrieben, so Chernoff.

Jacksons Doktor Conrad Murray
Jacksons Doktor Conrad Murray, er war der letzte der Michael Jackson lebend sah.

Der Internetdienst tmz.com hatte berichtet, Jackson habe kurz vor seinem Herzstillstand eine Spritze mit dem morphiumähnlichen Medikament erhalten.

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Michael Jackson: War eine Überdosis Demerol die Todesursache?

June 27th, 2009 | Category: News

Nach unbestätigten Angaben soll Michael Jackson süchtig nach Demerol-Injektionen gewesen sein. Die Spritzen hatte er sich aus Angst vor Nadeln nie selbst verabreicht,  sondern wurden von  seinem Hausarzt Dr. Conrad Murray gesetzt, der bei Jackson im Hause wohnte und auch bereits für die Comeback-Tour “This is it” engagiert war.

Demerol - Meperidin/Pethidin - vollsynthetisches Opioid

Jackson hatte für diese Demerol-Injektionen einen eigenen Namen: “Health Tonic”.

Angeblich wurde Jackson um 11:30 Uhr am Tage seines Todes eine Demerol Dosis injiziert, kurz danach hatte er einen Herzstillstand und fiel in ein Koma.

Demerol ist ein vollsynthetisches Opioid welches weltweit betrachtet nach wie vor eines der wichtigsten starken Schmerzmittel ist. Es enthält die Substanz Meperidin/Pethidin die dem Opium bzw Morphium ähnlich ist. In Europa ist dieses Medikament unter verschiedenen Namen auf dem Markt: Alodan (A),  Dolantin (D), Pethidin (D, CH). Da Demerol ein hohes Suchtpotenzial hat, darf es nur unter ärztlicher Kontrolle verabreicht werden.

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Der Notruf Michael Jackson im Wortlaut und im Original

June 27th, 2009 | Category: News

Die Feuerwehr von Los Angeles veröffentlichte am Freitag einen Mitschnitt des Notrufs, der am Donnerstagmittag Ortszeit aus Jacksons Villa in Holmby Hills im Stadtteil Westwood erfolgte. Die Identität des Anrufers wurde nicht bekanntgegeben.

Link:

ANRUFER: „Wir haben einen Mann hier, der Hilfe braucht und er atmet nicht. Er atmet nicht und wir versuchen, ihn wiederzubeleben, aber er…”

ANTWORT: „Okay, wie alt?”

ANRUFER: „Er ist 50 Jahre alt, Sir.”

ANTWORT: „Und er ist bewusstlos und atmet nicht?”

ANRUFER: „Er atmet nicht.”

ANTWORT: „Und bewusstlos ist er auch?”

ANRUFER: „Bewusstlos, Sir.”

ANTWORT: „Okay. In Ordnung. Liegt er auf dem Boden? Wo ist er jetzt?”

ANRUFER: „Er liegt auf dem Bett, Sir.”

ANTWORT: „Legen Sie ihn auf den Boden. Ich werde Ihnen jetzt bei der Wiederbelebung helfen. Wir sind auf dem Weg. Wir helfen Ihnen am Telefon. Hat ihn jemand gesehen?”

ANRUFER: „Ja, sein persönlicher Arzt ist bei ihm, Sir.”

ANTWORT: „Sie haben einen Arzt da?”

ANRUFER: „Ja, aber er reagiert auf gar nichts. Er reagiert nicht auf die Wiederbelebungsversuche.”

ANTWORT: „Oh, okay Wir sind auf dem Weg zu Ihnen (…) Hat jemand gesehen, was passiert ist?”

ANRUFER: „Nein. Nur der Arzt. Der Arzt war der einzige, der da war.”

ANTWORT: „Also der Arzt war da? Herr Doktor, haben Sie gesehen, was passiert ist?”

ANRUFER: „Bitte…”

ANTWORT: „Wir sind auf dem Weg. Ich stelle die Fragen nur für die Rettungssanitäter, die schon auf dem Weg sind.”

ANRUFER: „Der Arzt drückt auf seine Brust aber er reagiert auf gar nichts, Sir, bitte.”

ANTWORT: „Wir sind auf dem Weg. Wir sind etwa eine Meile entfernt. Wir sind gleich da.”

Jacksons Doktor Conrad Murray

Jacksons Doktor Conrad Murray, er war der letzte der Michael Jackson lebend sah. Nach ihm wird gefahndet. 

Neue Umstände scheinen sich zu ergeben: Michael Jackson (50) verstarb Donnerstagabend wahrscheinlich an einer Überdosis an Medikamenten. Neu ist nun, dass er sich die Dosis wohl nicht selbst verabreicht hat, sondern sein Doktor dabei war. Dr Murray war es auch der erfolglos die  Herzmassage an Michael Jackson durchführte. Von dem fehlt nun jede Spur. Das Los Angeles Police Department (LAPD) hat sich bereits auf die Suche nach ihm gemacht, um ihn zu befragen, konnte aber auch noch keine Spur entdecken. Die Polizei hat inzwischenden das Auto von Doktor Murray sichergestellt. Der Wagen könnte Beweismittel enthalten.

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Welt trauert um Michael Jackson

June 26th, 2009 | Category: News

Stars und Fans haben weltweit mit Bestürzung auf das Ableben des “King of Pop”, Michael Jackson, reagiert. “Ich kann nicht aufhören über diese traurige Nachricht zu weinen”, teilte Madonna mit. “Die Welt hat einen der Größten verloren, aber seine Musik wird für immer weiterleben.” Lisa Marie Presley, die Mitte der 90er Jahre mit Jackson verheiratet war, sprach von einem “massiven Verlust”.

Presley erklärte, sie denke vor allem an Jacksons Kinder, “die ihm alles bedeuteten”. Hollywoodstar Elizabeth Taylor, Jacksons langjährige enge Freundin, war nach Angaben ihres Sprecher “zu sehr am Boden zerstört”, um den Verlust in Worte zu fassen.

Jacksons Fans in aller Welt - von New York über Rio bis Sydney - trauerten. Spontan wurden Mahnwachen abgehalten, zudem zollten die Fans ihrem Idol mit Gesängen und Aufführungen des “Moonwalk” Tribut. In der Nacht zum Freitag versammelte sich eine große Menschenmenge vor dem legendären New Yorker Apollo-Theater, in dem der junge Jackson 1969 bei einem Talentwettbewerb seine Karriere gestartet hatte. “In Erinnerung an Michael Jackson, eine wahre Apollo-Legende”, leuchtete als Schriftzug auf dem Gebäude auf.

Auch vor Jacksons Nobelvilla in Holmby Hills erwiesen ihm Hunderte die letzte Ehre. Laut Medienberichten wurden ein Dutzend Touristen in einem Reisebus Augenzeugen von Jacksons Abtransport im Krankenwagen. Sie hatten vor dem Tor des Anwesens Fotos geschossen, als die Ambulanz den todkranken Star abholte. In vielen Ländern, etwa in Australien und Südkorea, wurde das laufende Fernsehprogramm unterbrochen, um an den “King of Pop” zu erinnern. Selbst der venezolanische Präsident Hugo Chavez sprach von einer “traurigen Nachricht”.

Frank DiLeo, Jacksons Manager, beschrieb den Popstar als “das größte Talent, mit dem ich je gearbeitet habe”. Nach seinen letzten Proben am Mittwochabend habe Jackson sehr zuversichtlich gewirkt. “Er sagte mir, wie glücklich er sei und dass die Dinge sich endlich so entwickelten, wie er es sich wünschte”, sagte DiLeo der “Los Angeles Times”. Mitte Mai war der mit Spannung erwartete Auftakt von Jacksons geplanter Comeback-Tour in London vom 8. Juli auf den 13. Juli verschoben worden.

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King of Pop Michael Jackson tot - stirbt an Herzversagen

June 26th, 2009 | Category: News

Pop-Ikone Michael Jackson ist tot. Der Sänger starb am Donnerstag mit 50 Jahren nach einem Herzstillstand in Los Angeles. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Todes versammelten sich hunderte Fans bestürzt und schockiert vor dem Krankenhaus, um den “King of Pop” zu betrauern.

Laut Medien erlitt Jackson  kurz nach 12:00 Uhr Ortszeit in seinem Haus in  Westwood, Los Angeles, Kalifornien einen Herz-Kreislauf-Stillstand, Wiederbelebungsversuche blieben vergeblich.

Trotzdem sei er ins Krankenhaus gebracht worden, wo er um 14.26 Uhr Ortszeit (23.26 Uhr MESZ) für tot erklärt wurde.

Michael Jackson King of Pop

Der Gerichtsmediziner Fred Corral bestätigte dem US-Nachrichtensender CNN den Tod des “King of Pop”. Voraussichtlich am Freitag sollte eine Autopsie die genaue Todesursache klären. Angeblich habe Jackson zuletzt Probleme mit den für ihn verschriebenen Medikamenten gehabt.

Michael Jackson King of Pop
Michael Jackson 2005

Jacksons Familie hält offenbar einen Zusammenhang zwischen dem Tod des Popstars und seinem Medikamentenkonsum für möglich. Michael Jacksons Tod sei “nicht unerwartet” gekommen, sagte der Anwalt der Familie, Brian Oxman, dem Sender CNN. Jackson habe in letzter Zeit verschreibungspflichtige Medikamente genommen, um sich für seine bevorstehenden Comeback-Konzerte vorzubereiten. “Ich weiß nicht genau, in welchem Umfang er die Medikamente genommen hat, aber nach dem was, was der Familie berichtet wurde, war der Umfang erheblich” sagte Oxman.

Michael Jackson King of Pop
Michael Jackson 2005

Der Anwalt warf der Entourage des Stars vor, möglichen Arzneimissbrauch begünstigt zu haben. “Die Leute, die um ihn herum waren, haben es ihm ermöglicht”, sagte der Familiensprecher. Oxman zog eine Parallele zum Tod des Models Anna Nicole Smith, die vor zwei Jahren an einer Überdosis Medikamente gestorben war. Der Fall Smith sei “nichts im Vergleich zu dem, was wir in Jacksons Leben gesehen haben”.

Michael Jackson King of Pop
Michael Jackson 1988

Jackson gehörte zu den bekanntesten und schillerndsten Menschen der Gegenwart. Mit “Off the Wall” (1979) schaffte das Mitglied der legendären Jackson Five auch als Solo-Künstler den Durchbruch. Mit “Thriller” brachte er 1982 das erfolgreichste Album aller Zeiten heraus. Weitere wichtige Platten waren “Bad” (1987), “Dangerous” (1991) und “Invincible” (2001). Er erhielt insgesamt 13 Grammys, die höchste Auszeichnung der amerikanischen Musikbranche. Jackson verkaufte schätzungsweise 750 Millionen Alben.

Michael Jackson King of Pop
Michael Jackson 1984

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Österreich spekuliert mit Mehrwertsteuererhöhung auf 25%

June 25th, 2009 | Category: News

Österreich: Der Vorsitzende des Staatsschuldenausschusses, Bernhard Felderer, spricht sich dafür aus, für die Budgetsanierung die Mehrwertsteuer zu erhöhen.

IHS Chef Prof. Bernhard Felderer

Im Gespräch mit der “Presse” (Donnerstag- Ausgabe) sagte der Experte, “es wird unvermeidlich sein, die eine oder andere Steuer zu erhöhen”. Er spreche nicht von einer Vermögenssteuer, wie sie die SPÖ thematisiert hat. Denn diese bringe so wenig, dass ihr nur eine marginale Rolle zukomme.

Daher komme nur eine “Massensteuer” infrage - die Lohnsteuer oder eben die Mehrwertsteuer. Eine Erhöhung der Lohnsteuer hält Felderer für den falschen Weg, Arbeit dürfe nicht verteuert werden. “Bleibt also nur die Mehrwertsteuer”, meinte er in der “Presse”. Er denkt dabei an einen Prozentsatz zwischen 20 und 25 Prozent.

Jener Bernhard Felderer war es jedoch, der sich vor 11 Monaten, für eine Senkung der Mehrwertsteuer aussprach:

Der Wirtschaftsforscher Bernhard Felderer kann sich zur Dämpfung der Teuerung eine niedrigere Mehrwertsteuer auf Lebensmittel vorstellen. In der “ZiB2″ des ORF Montagabend bezeichnete Felderer diese Idee als “gute Sache”. “Manche Länder haben deutlich niedrigere Mehrwertsteuersätze auf Lebensmittel, als wir es haben”, so der IHS-Chef. (APA, 22.7.2008)

Dazu verlautbarte der FPÖ-Politiker Themessl: “Ursächlich für die in der Tat katastrophale Haushaltssituation, sei nicht zuletzt das Bankenrettungspaket, durch welches vor allem jenen Finanzinstituten das Geld “nachgeworfen” wurde, die ganz massiv unsichere Ost-Spekulationen getätigt hätten, erklärt Themessl seinen Unmut über die bis dato von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen im Kampf gegen die Finanzkrise.”

Mehrwertsteuersätze in den EU-Ländern:

  • Belgien 21
  • Tschechische Republik 19
  • Dänemark   25
  • Deutschland  19
  • Estland  18
  • Griechenland 19
  • Spanien 16
  • Frankreich 19,6
  • Irland  21
  • Italien  20
  • Zypern 15
  • Lettland 18
  • Litauen 18
  • Luxemburg 15
  • Ungarn 20
  • Malta 18
  • Niederlande 19
  • Österreich  20
  • Polen 22
  • Portugal 21
  • Slowenien 20
  • Slowakische Republik  19
  • Finnland  22
  • Schweden 25
  • Vereinigtes Königreich 17,5
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Formel-1: Ende des FIA Streits - Max Mosley geht im Oktober

June 25th, 2009 | Category: Sport

Mit der überraschenden Aufgabe des FIA-Präsidenten ist die Zukunft der Formel 1 endgültig gerettet. Die acht Rennställe der Teamvereinigung FOTA dürfen sich als Sieger fühlen, der größte Gewinner ist aber die “Königsklasse” des Motorsports selbst. “Nun haben wir Frieden”, sagte Max Mosley bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des FIA-Weltrats in Paris. “Es wird nur eine WM geben.” Ein FOTA- Sprecher bestätigte die Einigung.

Dabei bedeutet der Frieden von Paris das Ende einer monatelangen Schlacht um Macht, Regeln und Geld. Eine von den acht FOTA- Rennställen bereits angekündigte Serie ist vom Tisch. Max Mosley ging auf alle Forderungen der FOTA ein. Damit ist das von Mosley geliebte freiwillige Budgetlimit (45 Millionen Euro) ad acta gelegt. Es wird nur ein Reglement für alle Teilnehmer geben.

Wie zum Beweis veröffentlichte die FIA umgehend die Liste mit den 13 Teilnehmer:

TEAM
SCUDERIA FERRARI MARLBORO
VODAFONE McLAREN MERCEDES
BMW SAUBER F1 TEAM
RENAULT F1 TEAM
PANASONIC TOYOTA RACING
SCUDERIA TORO ROSSO
RED BULL RACING
AT&T WILLIAMS
FORCE INDIA F1 TEAM
BRAWN GP FORMULA ONE TEAM
CAMPOS META TEAM
MANOR GRAND PRIX
TEAM US F1
CONSTRUCTOR
FERRARI
McLAREN MERCEDES
BMW SAUBER
RENAULT
TOYOTA
STR TBA
RBR TBA
WILLIAMS TOYOTA
FORCE INDIA MERCEDES
BRAWN TBA
CAMPOS COSWORTH
MANOR COSWORTH
TEAM US F1 COSWORTH

“Das ist ein großartiger Erfolg für die Formel 1, die Zuschauer, die Medien, die Teams und alle Aktiven”, stellte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug zufrieden fest.

Mosley wird sich nach Ablauf seiner Amtszeit im Oktober nicht mehr zur Wiederwahl stellen, obwohl er sich noch am Dienstag kämpferisch gegeben hatte. In einem Brief an die FIA-Mitglieder hatte der 69- Jährige geschrieben, dass nur diese die Führung der FIA wählen könnten.

Mosely stand zwei Jahre an der Spitze des damaligen Verbandes FISA (1991 bis 1993) und war 16 Jahre Präsident der Fédération Internationale d’Automobile.

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