Archive for August, 2009

GP Belgien in Spa - Ergebnis: Räikkönen vor Fisichella und Vettel

August 30th, 2009 | Category: Sport

Kimi Räikkönen gewinnt im Ferrari den Großen Preis von Belgien vor Giancarlo Fisichella und Sebastian Vettel. “Kimi ist absolut fantastisch gefahren. Wir hatten nicht erwartet, dass Fisichella so viel Druck machen würde”, erklärte Ferrari-Renningenieur Chris Dyer nach dem Rennen in den Ardennen.

Pos. Nr. Fahrer Team Rdn. Abstand auf V.
1 4 K. Räikkönen Ferrari 44 1:23:50.995
2 21 G. Fisichella Force India 44 +0:00.939
3 15 S. Vettel Red Bull 44 +0:03.875
4 5 R. Kubica BMW 44 +0:09.966
5 6 N. Heidfeld BMW 44 +0:11.276
6 2 H. Kovalainen McLaren 44 +0:32.763
7 23 R. Barrichello Brawn 44 +0:35.461
8 16 N. Rosberg Williams 44 +0:36.208
9 14 M. Webber Red Bull 44 +0:36.959
10 10 T. Glock Toyota 44 +0:41.490
11 20 A. Sutil Force India 44 +0:42.636
12 12 S. Buemi Toro Rosso 44 +0:46.106
13 17 K. Nakajima Williams 44 +0:54.241
14 3 L. Badoer Ferrari 44 +1:42.177

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Formel 1 Sensation in Spa - Fisichella im Indien-Auto auf Pole !

August 29th, 2009 | Category: Sport

Riesen-Überraschung beim Großen Preis von Belgien: Giancarlo Fisichella hat die Pole Position erobert. Der Italiener im Force India fuhr die gesamte Konkurrenz in Grund und Boden. Der Pilot konnte es kaum glauben, als ihm das Team die Nachricht per Funk übermittelte: “Pole Position, mate!”

Startaufstellung

1 21 G. Fisichella Force India
2 9 J. Trulli Toyota
3 6 N. Heidfeld BMW
4 23 R. Barrichello Brawn
5 5 R. Kubica BMW
6 4 K. Räikkönen Ferrari
7 10 T. Glock Toyota
8 15 S. Vettel Red Bull
9 14 M. Webber Red Bull
10 16 N. Rosberg Williams
11 20 A. Sutil Force India
12 1 L. Hamilton McLaren
13 7 F. Alonso Renault
14 22 J. Button Brawn
15 2 H. Kovalainen McLaren
16 12 S. Buemi Toro Rosso
17 11 J. Alguersuari Toro Rosso
18 17 K. Nakajima Williams
19 8 R. Grosjean Renault
20 3 L. Badoer Ferrari

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Amerikanerin nach 18 Jahren wieder aufgetaucht

August 28th, 2009 | Category: News

In den USA ist eine vor 18 Jahren entführte junge Frau wieder aufgetaucht. Nach Angaben der Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien lebte die heute 29-jährige Jaycee Dugard jahrelang versteckt in einem Garten und hatte zwei Kinder mit ihrem Entführer.

Jaycee Lee Dugard Kidnapped

Weder die Ermittlungen der Polizei, noch ein Aufruf in der US-Version der Fernsehsendung “Aktenzeichen XY”, “Americas Most Wanted” führten in all den Jahren, in denen der Kidnapper zwei Kinder mit seinem Opfer zeugte, zum Erfolg.

Ein Ehepaar aus der Ortschaft Antioch, rund 80 Kilometer nordöstlich von San Francisco, wurde am Mittwoch in Gewahrsam genommen. Dem 58 Jahre alten Mann werden unter anderem Entführung und Vergewaltigung vorgeworfen, seiner 55-jährige Ehefrau Beihilfe zu dem Verbrechen. Der Mann ist bereits wegen früherer Sexualdelikte vorbestraft. Laut Staatsanwaltschaft soll am Freitag formell Anklage gegen das Paar erhoben werden.

Nach Ermittlungen der Polizei zeugte der Mann mit der Entführten zwei Kinder. Die jetzt elf und 15 Jahre alten Mädchen und ihre Mutter wurden in einem Garten von der Außenwelt abgeschottet. Sie lebten dort in Zelten und einem Schuppen. Mutter und Kinder seien gesundheitlich “in verhältnismäßig guter Verfassung”, aber 18 Jahre in einem Garten “würden ihren Tribut fordern”, hieß es. Keines der Kinder habe eine Schule besucht oder einen Arzt gesehen. Nachbarn reagierten bestürzt. Die junge Frau hätten sie nie gesehen, nur gelegentlich die Mädchen, die den älteren Mann als Vater bezeichneten.

Dugard war zuletzt am 10. Juni 1991 in der Ortschaft South Lake Tahoe gesehen worden. Das Mädchen war auf dem Weg von seinem Elternhaus zu einer Schulbushaltestelle. Stiefvater Carl Probyn musste damals hilflos zusehen, wie das Kind von einer Frau und einem Mann in einen Wagen gezogen wurde, der dann davonbrauste. Probyn zufolge wehrte sich das Kind laut schreiend und mit Fußtritten gegen die Kidnapper.

Der Fall Dugards erinnert an das Schicksal der Wienerin Natascha Kampusch, die als Zehnjährige auf dem Schulweg entführt worden war und dann acht Jahre später 2006 wieder auftauchte. Ihr Entführer hatte sie in einem Verlies gefangen gehalten, bis ihr die Flucht gelang.

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Cuxhaven: Festnahme nach Campingplatz-Mord

August 26th, 2009 | Category: News

Der Mord an zwei Urlauberinnen auf einem Campingplatz in Cuxhaven ist offenbar aufgeklärt. Die Polizei nahm einen 30-jährigen aus Peine fest, der mit einem der beiden Opfer eine Beziehung hatte. Die Frauen, die an zahlreichen Schnittverletzungen starben, waren beide 27 Jahre alt. Hinweise von Zeugen hätten zur der Festnahme des Mannes wenige Stunden nach der Tat geführt.

Ein Bewohner des Campingplatzes fand eine der beiden Leichen am Mittwochmorgen im Bereich eines Wohnwagens nur wenige Meter vom Strand entfernt. Die Frauen hatten dort Urlaub gemacht.

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Cuxhafen: Zwei Frauenleichen auf Campingplatz aufgefunden

August 26th, 2009 | Category: News

Auf einem Campingplatz in Cuxhaven sind am Mittwochmorgen zwei Frauenleichen aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Bei den Toten handelt es sich um zwei Urlauberinnen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, deren Identität derzeit überprüft werde, erklärten die Ermittler.

Nach Angaben der Polizeisprecherin Anke Rieken vernimmt die Polizei zurzeit die Zeugen auf dem Campingplatz, der vor allem von Dauercampern genutzt wird. Erst am vergangenen Wochenende hatte ein Dreifachmord auf einem Campingplatz bei Münster für Aufsehen gesorgt.

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Afghanistan: Mehr als 40 Tote bei Bombenanschlag in Kandahar

August 26th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Mehr als 40 Tote bei Bombenanschlag in Kandahar

Bei einem schweren Bombenanschlag in der südafghanischen Stadt Kandahar sind nach offiziellen Angaben 36 Menschen getötet und 64 verletzt worden.

Der Anschlag habe sich in der Nähe von Büros des Geheimdienstes und eines Straßenbauunternehmens ereignet, sagte der Sprecher des örtlichen Gouverneurs.

Durch die Wucht der Detonation seien zahlreiche Häuser beschädigt worden. Die Behörden rechneten deshalb mit noch mehr Opfern, da unter den Trümmern weitere Leichen vermutet würden. Die meisten Opfer seien Zivilisten.


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Stimmen zum Tod von Toni Sailer

August 26th, 2009 | Category: Sport

Toni Sailer
Rosi Mittermaier: “Er war ein weltweites Idol. Er war einfach der Größte. Er hat für den Skisport wahnsinnig viel bedeutet, war Idol, Kamerad und Freund zugleich. In Japan war er ein Gott. Am Ende war es für ihn eine Erlösung. Unglaublich war sein Talent für einfach alles, später ja auch für Schauspiel.”

Hermann Maier: “Die Nachricht macht mich betroffen und traurig. Er war ein unglaubliches Idol, nicht nur sportlich, sondern auch durch die Art, wie er mit seiner schweren Krankheit umgegangen ist. Die Begegnungen mit Toni bleiben mir unvergesslich.”

Franz Klammer: “Der Toni war ein Riesenidol von mir. Als kleiner Bub wollte ich so sein wie er. Später war er mein Teamchef und Trainer. Unglaublich, was er uns Läufern da weitergegeben hat. Es war schön, mit ihm zusammenzuarbeiten.”

Alfons Hörmann (Präsident des DSV): “Er war eine der wirklich großen Legenden, nicht nur in Österreich, sondern auf der Welt. Ich habe immer bewundert, wie er sich bis zuletzt für den alpinen Skisport eingesetzt hat. Er war in jeder Beziehung ein großes Vorbild. Von solchen Sportlern gibt es nicht viele.”

Christian Neureuther:
“Toni war für mich das Idol schlechthin, die Nummer eins aller Skistars. Als kleiner Bub bin ich mit den Eltern zu seinen Rennen gepilgert. Er sah unverschämt gut aus mit seiner weißen Mütze, hatte viel Charisma und Herzenswärme und war wohl der lustigste Mensch, den ich je getroffen habe. Ihn zeichnete auf der Piste eine absolute Eleganz aus, das war Ästhetik pur. Alles an ihm war vom lieben Gott wunderbar gestaltet.”

Karl Schranz (dreimaliger Weltmeister):
“Obwohl ich gewusst habe, dass Toni schwer krank ist, bin ich geschockt. Toni Sailer hinterlässt ein großes Vermächtnis. Er war der erste Skifahrer, der mit seinen drei Olympiasiegen den alpinen Skisport in Österreich populär gemacht hat. Er hat dem Sport einen Schub verliehen, der bis heute anhält. Toni war ein Vorbild für viele Generationen, bis herauf zur heutigen.”

Anton Engelbert Sailer wurde am 17.November 1935 in Kitzbühel geboren. Bei den Olympischen Winterspielen 1956 gewann er Gold im Slalom, im Riesenslalom und in der Abfahrt. Mit den drei Olympia-Goldmedaillen und sieben Weltmeister-Titeln zählt er zu den erfolgreichsten Skirennläufern. Mehr WM-Siege als er hat niemand eingefahren.

Bereits 1959 beendete Sailer seine Sport-Karriere. Er machte eine Ausbildung an einer Berliner Schauspielschule und spielte in Filmen mit. Zudem sang er Schlager. Sailer war zweimal verheiratet und hatte einen Sohn.

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Edward Ted Kennedy gestorben

August 26th, 2009 | Category: News

Edward “Ted” Kennedy

Der demokratische US-Senator Edward “Ted” Kennedy ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er erlag einem schweren Krebsleiden. Er war der jüngste Bruder des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy und saß seit 1962 im Senat.

Edward Kenned galt als einer der einflussreichsten US-Politiker. Er gehörte den Demokraten von Präsident Obama an. Kennedy setzte sich gegen Apartheid und für Chancengleichheit ein. Die Irak-Politik von Präsident Bush hatte er scharf kritisiert.

Als jüngstes von neun Geschwistern übernahm Kennedy nach dem Tod seines zweiten Bruders Robert 1968 die Rolle des Patriarchen im Kennedy-Clan.

Edward Kennedy starb nach ersten Informationen im Anwesen seiner Familie in Hyannis Port. Nach einem neurochirurgischen Eingriff zur Entfernung des Hirntumors im Juni 2008 hatte sich der Senator einer Radiochemotherapie unterzogen. Bei einem Bankett im Kongressgebäude in Washington anlässlich des Amtsantritts von Präsident Barack Obama im Jänner brach Kennedy nach einem Schwächeanfall zusammen. Seit vergangenem Mai war es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen, an Abstimmungen im Senat teilzunehmen.

Zuletzt wurde Kennedy von Präsident Obama mit der “Presidential Medal of Freedom” ausgezeichnet.

Eine Präsidentschaftskandidatur strebte Edward Kennedy nur 1980 an, unterlag aber in den Vorwahlen der Demokraten dem damals amtierenden Präsidenten Jimmy Carter. Seine politische Karriere erlitt einen schweren Rückschlag durch den sogenannten Chappaquiddick-Zwischenfall 1969. Damals verlor er bei einem nächtlichen Ausflug die Kontrolle über sein Fahrzeug; er selbst konnte sich aus dem Wagen retten und blieb unverletzt, seine Beifahrerin, die 29-jährige Sekretärin und Wahlkampfhelferin Mary Jo Kopechne, ertrank jedoch.

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Bilder von Fidel Castro im Fernsehen - Video

August 24th, 2009 | Category: News

Nach über einem Jahr hat das kubanische Fernsehen am Sonntag erstmals seit 14 Monaten wieder Bilder des früheren Staatschefs Fidel Castro gezeigt.

In dem Beitrag ist Castro im Gespräch mit Studenten aus Venezuela zu sehen. Das Treffen hat dem Fernsehen zufolge am Samstag stattgefunden. Der 83-jährige schien gesund und wohlgelaunt zu sein.

Castro ist nach einer Darmoperation vor drei Jahren nicht mehr öffentlich aufgetreten. Zuletzt war Castro im Juni 2008 im Fernsehen zu sehen. Im vergangenen Jahr übergab er die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder Raul.

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Afghanistan: Lage immer kritischer - Bundesregierung will Einsatz verlängern

August 24th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Die Sicherheitslage in Afghanistan verschärft sich nach Einschätzung von US- Generalstabschef Mullen immer mehr.

Lage immer kritischer

Die Taliban hätten ihr militärisches Potenzial erhöht. Daher sei der Kampf gegen den Extremismus umso dringender. Es stimme ihn nachdenklich, dass der Rückhalt für den US-Militäreinsatz Umfragen zufolge abgenommen habe.

US-General Scaparotti, der Kommandeur der östlichen Streitkräfte in Afghanistan, forderte von der Regierung in Washington mehr Truppen und Ausrüstung für den Kampf gegen die Taliban.

Die Bundesregierung hat in Bezug auf die Afghanistan-Politik Einigkeit demonstriert. Sowohl Kanzlerin Merkel als auch Außenminister Steinmeier lehnten es ab, sich auf ein Datum für einen Abzug der deutschen Truppen festzulegen.

Ziel bleibe, dass die Afghanen selbst für ihre Sicherheit sorgen könnten, so Merkel im ZDF.

Dem schloss sich Steinmeier an. In der ARD plädierte er dafür, mit dem neuen afghanischen Präsidenten über die Dauer des deutschen Einsatzes zu sprechen.

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