Archive for August, 2009
Computerspielemesse Gamescom in Köln ein Erfolg
 
Rund 245.000 Besucher haben die Computerspielemesse Gamescom in Köln besucht. Die Premiere der Messe sei hervorragend gelaufen, teilte die Kölner Messegesellschaft zum Ende der fünftägigen Veranstaltung mit.
Rund 450 Unternehmen aus 30 Ländern zeigten Neuheiten, etwa 150 Spiele wurden erstmals präsentiert. Die größte europäische Branchenmesse fand zum ersten Mal in Köln statt. Vorher war sie in Leipzig veranstaltet worden. Dorthin kamen zuletzt 203.000 Besucher.
Brände vor Athen wüten weiter

In den Waldbrand-Gebieten rund um Athen in Griechenland haben die orkanartigen Winde in der Nacht zwar etwas nachgelassen. Die Situation ist nach Angaben von Regierungschef Karamanlis aber noch immer äußerst kritisch.
Die Flammen erreichten den Vorort Agios Stefanos. Rund 10.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Italien, Frankreich und Zypern schickten Löschflugzeuge zur Verstärkung. Auch aus Österreich werden Heeres-Hubschrauber und ein Transportflugzeug zur Hilfe angeboten.
Insgesamt waren seit Samstagmorgen mehr als 140 Waldbrände in Griechenland ausgebrochen.
Formel 1 Spanien: Vettel Motorschaden, McLaren Mercedes vergurkt Boxenstop
Sebastian Vettel hat im WM-Titelkampf der Formel 1 einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Der Red-Bull-Pilot schied beim Großen Preis von Europa in der 24. Runde wegen eines Defekts an seinem Auto aus.
Die Chaoten Truppe von McLaren-Mercedes hat den 2. Boxenstopp von Lewis Hamilton total vergurkt. Hamilton bis dahin in Fürung liegend kam zum 2. Boxenstop, nur sein Crew hatte die Reifen noch nicht bereit. Damit verschenkte das Team den sicheren Sieg. Hamilton nahm das Rennen mit grossem Rückstand auf Rubens Barricello an 2. Stelle liegend wieder auf.
Formel 1 GP Valencia Startaufstellung - Qualifikation
Lewis Hamilton holte die Pole Position zum Grand Prix in Valencia vor seinem McLaren-Mercedes-Teamkollegen Heikki Kovalainen. Dritter wurde Rubens Barrichello. Sebastian Vettel stellte seinen Red Bull auf Platz vier und startet einen Plastz besser, als WM-Spitzenreiter Jenson Button.
Ferrari-Ersatzmann Luca Badoer ist als Letzter bereits im ersten Zeitabschnitt der Qualifikation zum Großen Preis von Europa ausgeschieden. Der 38-jährige Italiener hatte fast zwei Sekunden Rückstand auf den vor ihm auf dem 19. Rang liegenden Neuling Alguersuari.
POS NRÂ NAMEÂ Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â NAT TEAMÂ Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â ZEIT
1Â Â Â Â 1Â Â Â Â L. HAMILTONÂ Â Â Â Â Â Â GBR Vodafone McLaren Mercedes 1:38.649
2    2    H. KOVALAINEN   FIN Vodafone McLaren Mercedes 1:38.816
3    23  R. BARRICHELLO  BRA Brawn GP Formula 1 Team    1:39.019
4    15  S. VETTEL          GER Red Bull Racing                      1:39.295
5    22  J. BUTTON            GBR Brawn GP Formula 1 Team    1:38.531
6    4    K. RAIKKONEN      FIN Scuderia Ferrari Marlboro      1:38.843
7    16  N. ROSBERG         GER AT&T Williams                       1:39.039
8    7    F. ALONSO            ESP ING Renault F1 Team           1:39.155
9    14  M. WEBBER           AUS Red Bull Racing                    1:38.983
10  5    R. KUBICA             POL BMW Sauber F1 Team          1:38.806
11  6    N. HEIDFELD         GER BMW Sauber F1 Team          1:39.032
12  20  A. SUTIL               GER Force India F1 Team             1:39.145
13  10  T. GLOCK              GER Panasonic Toyota Racing     1:39.459
14  8    R. GROSJEAN         FRA ING Renault F1 Team           1:39.322
15  12  S. BUEMI               SUI Scuderia Toro Rosso             1:38.912
17  17  K. NAKAJIMA          JPN AT&T Williams                       1:39.795
18  9    J. TRULLI               ITA Panasonic Toyota Racing       1:39.807
19  11  J. ALGUERSUARI    ESP Scuderia Toro Rosso             1:39.925
20  3    L. BADOER             ITA Scuderia Ferrari Marlboro      1:41.413
POLE POSITION LAP
1 L. HAMILTON GBR Vodafone McLaren Mercedes 1:39.498 196.068 KPH
FASTEST LAP OVERALL
23 R. BARRICHELLO BRA Brawn GP Formula 1 Team 1:38.076 198.911 KPH
Gamescom Köln: Grosser Andrag zur Computerspielmesse - Video
Zum ersten mal in Köln: Gamescom die Fachmesse für Computerspiele.
Zum Start der größten deutschen Computerspielmesse Gamescom in Köln haben sich am Donnerstag lange Schlangen vor den Ständen der Neuheiten gebildet. Auf besonders großes Interesse stießen Strategie- und Action-Spiele. Viele Besucher nahmen für einen 15-minutigen Test der noch unveröffentlichten Spiele bis zu zwei Stunden Wartezeit in Kauf.
Mehr als 420 Aussteller aus 30 Ländern zeigen auf der Messe bis Sonntag ihre Neuheiten im Bereich der Video- und Computerspiele. Themenschwerpunkte sind Online-, Browser- und Mobile Games.
Links:Â
Ermittlungen gegen Ex-Porsche Chef Wiedeking
 
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen die ehemalige Porsche-Führung. Beamte durchsuchten am Morgen den Porsche-Sitz in Zuffenhausen und beschlagnahmten Unterlagen.
Eine Sprecherin der Behörde sagte, nach Hinweisen der Finanzaufsicht BaFin sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der unbefugten Weitergabe von Insiderinformationen eingeleitet worden.
Die Ermittlungen richten sich auch gegen Ex-Porsche-Chef Wiedeking und den früheren Finanzvorstand Härter.
Afghanistan: Mehr als 50 Tote bei der Präsidentschaftswahl
Bei der Präsidentschaftswahl in Afghanistan sind am Donnerstag bei verschiedenen Anschlägen und Gefechten nach offiziellen Angaben insgesamt mehr als 50 Menschen getötet worden. Innenminister Atmar sagte nach Schließung der Wahllokale, neun Polizisten und neun Zivilisten seien bei gewaltsamen Zwischenfällen ums Leben gekommen. 14 Polizisten und 13 Unbeteiligte seien verletzt worden.

Noch-Präsident Karsai
Verteidigungsminister Wardak sagte, darüber hinaus seien acht Soldaten getötet und 25 weitere verwundet worden. Vier Selbstmordattentäter hätten sich in die Luft gesprengt. Ein Polizeisprecher in der nordafghanischen Provinz Baghlan sagte, 21 Taliban-Kämpfer sowie ein Distrikt-Polizeichef seien bei Gefechten ums Leben gekommen.
Drei Tote bei Amoklauf in Schwalmtal
![]()
Bei dem Amokläufer, der am Dienstag in Deutschland drei Menschen erschossen hatte, soll es sich um einen Pensionisten handeln. Der 71-Jährige habe bei einem Termin zur Zwangsversteigerung des Hauses seiner Tochter in der niederrheinischen Kleinstadt durchgedreht, berichteten deutsche Medien. Die Polizei machte über die Hintergründe der Schießerei zunächst keine Angaben.
Mit einem Gewehr habe er drei Menschen erschossen, ein vierter wurde schwer verletzt. Laut “bild.de” hatten sich die 44-jährige Tochter des Pensionisten und ihr gleichaltriger Ex-Mann mit zwei Anwälten und zwei Gutachtern treffen wollen.
Die Polizei will die Öffentlichkeit um 14 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand informieren.
Nachdem am Dienstag um etwa 16.30 Uhr die ersten Schüsse in der Kleinstadt Schwalmtal im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gefallen waren, fanden die alarmierten Beamten vor dem Haus einen Schwerverletzten und eine Leiche. Der mutmaßliche Täter war in ein Zweifamilienhaus geflüchtet. Rund 200 Angehörige einer Spezialeinheit der Polizei umstellten das Haus. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt. Doch erst drei Stunden später gab der Todesschütze auf.
Die Polizei fand zwei weitere Leichen, zwei Menschen konnten unverletzt aus dem Haus gebracht werden. Auch der mutmaßliche Täter blieb bei seiner Festnahme unverletzt. Der Fernsehsender RTL berichtete im Internet, dass der Pensionist als Gewalttäter bekannt gewesen sei. Nach Darstellung eines Nachbarn, der die Szene von einem Dachfenster aus beobachtet hatte, wirkte der Amokläufer betrunken.
Unfall in Russlands Wasserkraftwerk: Kein Terroranschlag, kaum Hoffnung auf Überlebende

Der Unfall im Wasserkraftwerk Sajano-Schuschenskaja am sibirischen Fluss Jenissej war kein terroristischer Anschlag. Das teilte der Ermittlungsausschuss der Staatsanwaltschaft Russlands mit.”Die FSB-Fachleute haben am Unfallort keine Spuren von Sprengstoff entdeckt”, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
Die Tragödie trat vermutlich wegen eines plötzlichen Druckgefälles bei Reparaturarbeiten ein. Beim Unfall wurde drei Turbinenblöcke stark beschädigt und drei weitere mit Metallkonstruktionen zugeschüttet.
Laut den neuesten Angaben kamen dabei 12 Menschen ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. 64 Personen gelten als vermisst. Die Behörden haben kaum noch Hoffnung, die 64 vermissten Arbeiter lebend zu bergen.
Schwere Vorwürfe der UNO wegen der israelischen Blockade des Gazastreifens
Die UNO hat schwere Vorwürfe wegen der israelischen Blockade des Gazastreifens erhoben.

Durch das seit mehr als zwei Jahren anhaltende Embargo seien 1,5 Mio. Menschen auf engstem Raum eingesperrt, schreiben die Autoren eines neuen UN-Berichts.
Durch den Import- und Exportstopp seien etwa 120.000 Jobs weggefallen. Ohne das nötige Baumaterial hätten auch die im Gazakrieg Anfang 2009 zerstörten Wohnhäuser noch nicht wieder aufgebaut werden können, heißt es in dem Bericht.