Archive for September, 2009
Peter Alexander im Krankenhaus

Der Entertainer Peter Alexander liegt im Krankenhaus. Der 83-Jährige wurde nach Angaben des Rettungsdienstes nach einem Notruf in eine Klinik eingeliefert. Eine Sprecherin des Wiener Krankenhauses AKH wollte sich nicht zum Gesundheitszustand des Sängers und Schauspielers äußern. Nach Auskunft der Wiener Rettung befinde sich Alexander aber nicht ernsthaft in Gefahr, einige Tage wird er allerdings im Krankenhaus bleiben müssen.
Der österreichische “Kurier” berichtete, Alexander leide an Austrocknungserscheinungen und müsse mehrere Tage im Krankenhaus bleiben. Alexander war einer größten Showstars unserer Zeit: zehn Bambis, fünf „Goldene Kameras”, unzählige Preise und Auszeichnungen, bis zu 80 Prozent Einschaltquote im ZDF. Insgesamt 39 Spielfilme, rund 600 Fernsehauftritte und 500 Platten.
Peter Alexander lebt seit dem Tod seiner Ehefrau Hildegard im Jahr 2003 sehr zurückgezogen und meidet die Öffentlichkeit. Im März 2009 war sein Tochter, Susanne Neumayer-Haidinger in Thailand bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Grausame Kindesmisshandlung in den USA: Bub 4 Jahre in Kasten eingesperrt

Grausame Kindesmisshandlung in den USA: Ein 14-Jähriger im US-Staat Oklahoma beschuldigt seine Mutter, ihn über vier Jahre lang in einem Kleiderschrank eingesperrt zu haben. Der Bursche sei unterernährt, schmutzig und habe zahlreicher Narben an seinem Körper, so die Polizei. Ihm ist es vergangenen Freitag gelungen, sich aus dem Kasten zu befreien und in die Arme der Nationalgarde zu flüchten.
Die Polizei habe die 37 Jahre alte Mutter sowie deren 38-jährigen Lebensgefährten festgenommen. Sie wirft ihnen Kindesmisshandlung sowie schwere Vernachlässigung vor.
Wie die Polizei weiter berichtete, habe der Bursche an seinem Körper auch Brandwunden. Seine Peiniger hätten Alkohol über seinen Körper gegossen und angezündet. Der Bub war nach eigenen Worten zumeist gefesselt gewesen. Während der ganzen Jahre seiner Qual habe er nicht zur Schule gehen können und habe die meiste Zeit in der Dunkelheit des Kastens verbracht. “Er hat an seinem gesamten Körper Narben”, schilderte ein Polizist, “praktisch von Kopf bis Fuß”.
Das Opfer sei zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus gekommen, hieß es weiter. Wie der Bub berichtete, hätten die Qualen für ihn begonnen, als seine Mutter vor viereinhalb Jahren aus dem Gefängnis entlassen worden und nach Oklahoma gezogen sei. Die Tür des Kleiderschranks sei meist mit Gegenständen verbarrikadiert gewesen. Am vergangenen Freitag sei es ihm aber gelungen, die Schranktür zu öffnen und zu fliehen.
Quelle: apa
Formel-1: Alonso fährt 2010 mit Massa für Ferrari - Räikkönen muss Team verlassen
Der Wechsel des zweifachen Formel-1-Ex-Weltmeisters Fernando Alonso von Renault zu Ferrari soll noch in dieser Woche offiziell werden. Die Scuderia werde am Donnerstag vor dem Grand Prix von Japan in Suzuka die seit langem kursierenden Spekulationen beenden und die Verpflichtung des Spaniers für 2010 bekanntgeben, berichtete das Fachmagazin “auto, motor und sport”.

Wie erwartet will Ferrari demnach künftig auf Alonso und den derzeit verletzten Vizeweltmeister Felipe Massa als Stammpiloten setzen, Kimi Räikkönen müsse gehen. Der finnische Weltmeister von 2007 werde eine Abfindung für seinen noch bis Ende des kommenden Jahres laufenden Vertrag erhalten und zu McLaren-Mercedes zurückkehren. Garant für den Deal sei der neue Ferrari-Sponsor, die spanische Bank Santander, die auch Partner der “Silberpfeile” ist. Räikkönen würde bei McLaren-Mercedes seinen Landsmann Heikki Kovalainen ersetzen und an der Seite von Champion Lewis Hamilton fahren.
Alonso gilt seit langem als Ferrari-Wunschkandidat. Zuletzt hatten die Teamverantwortlichen Gespräche mit dem 28-jährigen Asturier nicht mehr dementiert und eine schnelle Entscheidung angekündigt. “Ich habe mich schon entschieden, wir werden es also bald wissen”, sagte Alonso am Sonntag nach seinem dritten Platz im Nachtrennen in Singapur.
Der neue Renault-Geschäftsführer Jean-Francois Caubet bestätigte am Sonntag in einem Fernsehinterview ebenfalls den Abgang von Alonso. “Wir werden ihn vermissen, aber auch er wird uns vermissen”, lautete Caubets Antwort in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob der Spanier den Renault-Rennstall verlassen werde.
Sydney: Staubsturm verursachte Chaos
(Sydney/apa) Ein Staubsturm hat am Mittwoch in der australischen Millionenstadt Sydney ein Chaos angerichtet. Wegen des roten Staubs aus dem Outback mussten nach Medienangaben der Fährverkehr eingestellt und zehn internationale Flüge nach Melbourne umgeleitet werden. Die Passagiere müssten sich auch bei Inlandsflügen auf Verspätungen einstellen, hieß es.
Die Sicht war so schlecht, dass das berühmte Opernhaus von der nahen Harbour Bridge nicht zu sehen war. Die Sicht habe nur wenige Meter betragen. Eine Anruferin beim australischen Sender ABC sagte, einen solchen Staubsturm hätte die Stadt seit 1939 nicht mehr erlebt. Ein Sprecher der Gesundheitsbehörde warnte, Asthmatiker, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten ihre Wohnungen nicht verlassen.
Formel-1 Crashgate: Mildes Urteil gegen Renault - nur bedingte Strafe

Das mit Spannung erwartete Urteil in der “Crashgate”-Affäre um die Manipulation des Nachtrennens in Singapur 2008 durch das Renault-Team wurde gesprochen: Der Motorsport-Weltrat hat eine Bewährungsstrafe gegen Renault verhängt. Der französische Automobilhersteller ist mit einem blauen Auge davongekommen.Das Team wurde erwartungsgemäß nach einer kurzen Anhörung schuldig gesprochen, gegen insgesamt fünf Artikel des FIA-Regelwerks verstoßen zu haben, doch die Strafe fiel anschließend recht mild aus: Eine Sperre bis Ende 2011, anzutreten allerdings nur, sollte bis dahin ein vergleichbarer Regelverstoß auftreten. Die FIA würdigt damit das einsichtige Verhalten des Rennstalls seit Bekanntwerden der Manipulationsaffäre.

Härter trifft es die Verschwörer Flavio Briatore und Pat Symonds, die selbst nicht in Paris waren. Briatore wurde mit einer lebenslangen Sperre für alle FIA-Veranstaltungen sanktioniert. Der Italiener darf in Zukunft auch keine Fahrer mehr managen. Symonds wurde mit der gleichen Strafe belegt, allerdings nur für einen Zeitraum von fünf Jahren. Dafür ausschlaggebend war, dass er dem Weltrat ausrichten ließ, er verspüre ob seiner Beteiligung “unendliches Bedauern und unendlichen Scham”.
Der Weltverband wird künftig keine Rennserien mehr sanktionieren, in denen die beiden in irgendeiner Form mitwirken, und jedem Team oder Fahrer, der mit Briatore oder Symonds in Verbindung steht, sofort die Lizenz entziehen. Zutritt zu FIA-Veranstaltungen wird ihnen nicht mehr gestattet.
Nelson Piquet jun., der “Crashgate” mit seiner eidesstattlichen Erklärung im Juli ins Rollen gebracht hat, wurde für sein Geständnis mit einer Immunitätsgarantie belohnt. Er hat keine weiteren Konsequenzen zu befürchten und darf theoretisch wieder Formel 1 fahren.
Fernando Alonso wurde heute für unschuldig erklärt. Er darf damit auch den Sieg in Singapur behalten.
Formel-1 Crashgate: Urteil über Renault noch für heute erwartet

Nach nur 90 Minuten war die Anhörung im “Crashgate”-Skandal der Formel 1 vor dem Motorsport-Weltrat des Automobilweltverbandes FIA in Paris beendet. Die Beteiligten mussten vor den 26 Mitgliedern des Weltrats, darunter auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und der tschechische Verbandschef Radovan Novák, Rede und Antwort stehen.
Dabei ging es um die Rolle Renaults in dem Skandal. Schlimmstenfalls droht dem Team der WM-Ausschluss. Da die Franzosen mit der FIA kooperiert haben, könnte es auch auf eine Geldstrafe hinauslaufen. Sogar ein Freispruch ist nicht auszuschließen, da die FIA keinen weiteren Hersteller verlieren will.
Mit einem Urteil wird noch im Laufe des Montags gerechnet. Die Kürze der Anhörung lässt darauf schließen, dass die Renault-Verantwortlichen wie zuvor schon angekündigt in vollem Umfang kooperiert haben und geständig waren.
Die mutmaßlichen Drahtzieher des absichtlichen Unfalls beim Singapur-Grand-Prix im September 2008, der damalige Teamchef Flavio Briatore und dessen Chefingenieur Pat Symonds, waren nicht in Paris. Beide sind inzwischen von ihren Posten zurückgetreten und mussten deshalb laut FIA-Statuten auch nicht mehr vor dem FIA-Gericht erscheinen.
Der Schotte Jackie Stewart, wie Lauda dreimal Champion, stellt das ganze System der Königsklasse infrage: “Da ist etwas grundsätzlich faul im Herzen der Formel 1. Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass die Formel 1 einen solchen Hang zur Selbstzerstörung hat.” Doch Ecclestone ist sicher, dass sich die Räder im PS-Zirkus weiterdrehen. “Die Formel 1 hat den Tod von Ayrton Senna und den Rücktritt von Michael Schumacher überstanden. Sie ist größer als alles.”
NATO-Kommandeur General McChrystal fordert mehr Truppen für Afghanistan

Nach Ansicht des obersten NATO-Kommandeurs, US-General McChrystal, kann ein Sieg über die aufständischen Taliban in Afghanistan nur mit einer massiven Aufstockung der Truppen erreicht werden.
//<![CDATA[ // im Safari auch 100% wie im IE if(checkBrowserName(\'Safari\')) { var player_height = "100%"; } // fuer alle anderen Browser auf feste Hoehe setzen if (!this[\'player_height\']) { var player_height = "529"; } var params = { \'allowscriptaccess\': \'always\', \'wmode\': \'transparent\', \'enableAds\': \'true\', \'id\': \'videoplayer\' }; var variables = { \'xmlFile\':\'../1/news/newsitem_5445590.xml\', \'id\':\'videoplayer\', \'maxtime\' : getURLParam(\'umts\')==\'vodafone\' ? \'600\' : \'0)\', \'externalParameters\': escape(getExternalParameters()) }; var umts = getURLParam(\'umts\'); if (umts) { variables.umts = umts; } swfobject.embedSWF("../media/flash/player_subhome_main.swf", "videoplayer", "506", player_height, "8.0.0", false, variables, params, {}); //]]> Der oberste NATO-Kommandeur in Afghanistan, US-General Stanley McChrystal, hat eine deutliche Aufstockung der Truppen gefordert, um ein Scheitern des Einsatzes zu verhindern. Sollte in den nächsten zwölf Monaten keine Trendumkehr erreicht werden, riskiere man “ein Ergebnis, bei dem ein Sieg über den Aufstand nicht länger möglich ist”, heißt es in einer am Montag von der “Washington Post” in weiten Teilen veröffentlichten Lageeinschätzung McChrystals für US-Verteidigungsminister Robert Gates.
61. Emmy® Awards - Mad Men und 30 Rock
(apa) Die Sitcom “30 Rock” und die Dramaserie “Mad Men” haben bei der Verleihung der Fernsehauszeichnungen Emmys erneut die Top-Preise gewonnen. Der Blick hinter die Kulissen einer chaotischen Fernsehshow aus der Feder von Tina Fey wurde in der Nacht zum Montag in Los Angeles bereits zum dritten Mal in Folge als beste TV-Komödie geehrt.
Die “Mad Men” der Werbeagentur im New York der frühen 60er Jahre nahmen wie auch im vergangenen Jahr den US-Fernsehpreis für das beste Drama mit nach Hause. Das deutsche Supermodel Heidi Klum ging dagegen leer aus: Sie musste in der Kategorie bester Moderator einer Reality-Show (”Project Runway”) den Gewinn an Jeff Probst von “Survivor” abtreten.
“Danke, dass ihr uns immer noch Sendezeit gebt, auch wenn wir so viel teurer sind als eine Talkshow”, scherzte Fey in ihrer Dankesrede. Sie selbst verlor ihre Chance auf einen Emmy als beste Comedy-Schauspielerin überraschenderweise an Toni Collette, die für ihre Rolle als Hausfrau mit multipler Persönlichkeit in “United States of Tara” geehrt wurde.
Stattdessen konnte sich Fey über eine Statue für ihre beißende Parodie der früheren republikanischen Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin in “Saturday Night Live” freuen. Ihr Kollege Alec Baldwin nahm für seine Hauptrolle als Vizepräsident Jack Donaghy (”30 Rock”) einen Preis als bester Comedy-Schauspieler entgegen.
Glenn Close gewann ihren zweiten Emmy für die Verkörperung der unberechenbaren Staranwältin Patricia Hewes in der Krimiserie “Damages - Im Netz der Macht”. Hollywood-Star Jessica Lange bekam eine Trophäe für ihre Rolle als “Big Edie”, die exzentrische Verwandte der früheren First Lady Jackie Kennedy, in dem von Kritikern hochgelobten Fernsehfilm “Grey Gardens” überreicht. Die Emmys wurden zum 61. Mal von der Amerikanischen Fernsehakademie verliehen.
Links:
Afghanistan Wahlen: Deutsche Politiker fordern Stichwahl
Nach Berichten über massive Wahlfälschungen in Afghanistan fordern deutsche Politiker eine Stichwahl.
Das Ergebnis sei “höchst zweifelhaft” und erfordere notfalls eine Stichwahl, sagte Verteidigungsstaatssekretär Schmidt (CSU) der “Bild am Sonntag”. Grünen-Chefin Roth sagte, Deutschland und die internationale Gemeinschaft müssten auf eine Stichwahl drängen.
Unterdessen berichten US-Medien, die Aktivitäten der CIA sollten in Afghanistan deutlich ausgebaut werden. 700 Agenten seien bereits im Land.
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Palästina: Präsident Obama trifft Dienstag Präsident Abbas und Premier Netanjahu
US-Präsident Obama will sich am Dienstag mit Israels Premier Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas zu einem “Dreier-Gipfel” treffen. Es gehe um Grundlagen für eine neue Nahost-Friedensrunde, erklärte das Weiße Haus.
Die Verhandlungen gelten als schwierig. Nahost-Sondergesandter Mitchell hatte jüngst erfolglos versucht, Israel zu Zugeständnissen beim Siedlungsbau zu bewegen.
Obama hatte nach seinem Amtsantritt erklärt, er wolle sich um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses bemühen.
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