Archive for December, 2009

Obama und Friedensnobelpreis - Kritik und Zweifel

December 10th, 2009 | Category: News

Er hat es schwer, der Präsident der USA. Erst hochgejubelt und nun selbst im eigenen Land  die Zustimmung verloren. Besonders die Kritik an seiner Afghanistan Politik wird immer lauter. Nun scheint die Verleihung des Friedensnobelpreises ein besseres Licht auf Barack Obama zu werfen, aber auch die Zweifler in Ausland werden mehr.
Es wird damit gerechnet, dass Obama in seiner Rede zur Preisvergabe das Thema Afghanistan direkt anspricht. Die zusätzliche Entsendung von 30.000 US-Truppen war erst vergangene Woche angekündigt worden. Schon bei der Bekanntgabe des Preisträgers am 9. Oktober war in den USA und international kritisiert worden, dass Obama während seiner bisher nicht einmal einjährigen Amtszeit noch wenig Konkretes erreicht habe.
Zusammen mit seiner Frau Michelle und mehreren hundert Mitarbeitern, Journalisten und Sicherheitskräften ist Obama am Vormittag in Oslo eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete auf dem Flughafen der norwegischen Hauptstadt. Der Besuch wird von massiven Sicherheitsmaßnahmen begleitet, wie sie Norwegen so noch nicht erlebt hat. Über 2.000 Polizisten sind im Einsatz, dazu 200 US-Spezialagenten. Scharfschützen bewachen die Innenstadt Oslos, Hubschrauber sichern den Luftraum.
Im Beisein von König Harald V. wird dem US-Präsidenten im Rathaus der norwegischen Hauptstadt der mit umgerechnet rund einer Million Euro dotierte Preis überreicht. Obama will den Preis einer privaten Hilfsorganistaion (welcher bitte?) spenden. Zuvor steht ein Treffen mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg auf dem Programm. Am Abend ist ein festliches Bankett mit dem Königspaar vorgesehen.
Das Nobelkomitee hatte die Auszeichnung für den US-Präsidenten mit dessen “außergewöhnlichem Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern” begründet. Hervorgehoben wurde insbesondere Obamas Vision einer Welt ohne Atomwaffen.

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Bayern Münchens van Gaal: Luca Toni muss gehen

December 10th, 2009 | Category: Sport

Der Bruch zwischen Bayern-Trainer Louis van Gaal und Luca Toni ist endgültig. “Mit Toni gibt es nichts mehr zu klären. Er hat gesagt, dass er gehen will, daher muss er sich eine andere Mannschaft suchen”, sagte der Coach der italienischen Zeitung “Corriere dello Sport”. Van Gaal hält einen Verbleib des Stürmers in München für unmöglich.

Laut Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge ist die Situation noch offen. “Ich schließe nicht aus, dass Toni gratis an einen Klub verliehen werden könnte”, so Rummenigge.

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Holztransport auf russisch - Video

December 08th, 2009 | Category: Normalverkehr

Auch so lassen sich Holzlatten im PKW transportieren. Gesehen in Russland….

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US-Umweltbehörde: Treibhaus-Gase sind gesundheitsschädlich

December 08th, 2009 | Category: News

Umweltschutz-Maßnahmen nun auch ohne Kongress möglich

US-Präsident Barack Obama bekommt beim Klimaschutz mehr Macht: Eine Entscheidung der US-Umweltbehörde (EPA) ermöglicht ihm jetzt, Umweltschutz-Maßnahmen auch ohne Zustimmung des Kongresses zu treffen. Obama wird nächste Woche zum Abschluss des UN-Klimagipfels nach Kopenhagen reisen.

Die EPA erklärte Kohlendioxid und fünf weitere Gase für gesundheitsschädlich und eine Regulierung des Ausstoßes für nötig. Umweltschützer begrüßten die Entscheidung der EPA als klares Signal, dass die Regierung auch dann handeln werde, wenn der Kongress dazu nicht in der Lage sei.

Obama bekräftigte aber zugleich seine Entschlossenheit, eine gesetzliche Grundlage für den Kampf gegen den Klimawandel zu erreichen. Obama sei nach wie vor der Überzeugung, dass „der beste Weg, hier voranzukommen, der Gesetzgebungsprozess ist”, sagte sein Sprecher Robert Gibbs zu den schleppenden Verhandlungen im Kongress.

Die Republikaner hatten bislang alle Klimaschutz-Maßnahmen im Kongress boykottiert.

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Bagdad: Schwere Bombenanschläge fordern mindestens 112 Menschenleben

December 08th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Zum dritten Mal in diesem Jahr wurde die Innenstadt von Bagdad durch Bombenanschläge erschüttert. Nach unbestätigten Berichten von Augenzeugen starben mehr als 112 Menschen, als kurz hintereinander an verschiedenen Orten in der irakischen Hauptstadt vier Bomben explodierten. 197 Menschen sollen den Angaben zufolge verletzt worden sein.

Drei Sprengsätze detonierten in der Nähe des Innenministeriums, des Arbeitsministeriums, eines Kunstinstituts und eines Gerichtsgebäudes. Im Kinderkulturhaus von Bagdad, das neben dem Kunstinstitut liegt, wurden zahlreiche Kinder von Glassplittern getroffen. In dem südlichen Vorort Al-Doura riss ein Selbstmordattentäter mehrere Polizisten mit in den Tod.

Über der Innenstadt von Bagdad stiegen große, schwarze Rauchwolken auf. Erst am Vortag war es in dem Schiitenviertel Sadr-City zu Sprengstoffanschlägen gekommen, bei denen mindestens sieben Schulkinder ums Leben kamen. Im August waren durch eine Bombenserie im Regierungsviertel rund 100 Menschen ums Leben gekommen. Ende Oktober starben 155 Iraker, als kurz hintereinander neben dem Justizministerium und dem Gebäude des Provinzrates Bomben explodierten.

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Urgestein der Bildhauerei - Alfred Hrdlicka 81 tot

December 06th, 2009 | Category: News

Alfred Hrdlicka, einer der wichtigsten zeitgenössischen Bildhauer, Zeichner und Maler Österreichs, ist tot. Der Künstler starb am Samstag 81-jährig in Wien. Sein Lebenswerk wurde von Bundespräsident Fischer, Bildungs- und Kulturministerin Schmied, Wiens Bürgermeister Häupl und Kulturstadtrat Mailath-Pokorny gewürdigt. Fischer erklärte, Österreich verliere “eine große Künstlerpersönlichkeit”.

“Mit Alfred Hrdlicka ist ein großer Künstler verstorben, dem ich auch persönlich sehr verbunden war und dem ich viele interessante Begegnungen und Erläuterungen seines Werkes verdanke. Österreich und die gesamte Kunstwelt werden Alfred Hrdlicka ein dauerhaftes und ehrendes Andenken bewahren”, so Fischer.

Schmied sprach von einem “Titan der internationalen Kunst”. Sein Werk sei immer mehr als Erinnerung und Mahnung gegenüber historischem Unrecht gewesen. Häupl zeigte sich “tief betroffen”. Wien verliere nicht nur einen großen Künstler, sondern auch eine starke Stimme gegen den Faschismus. Auch Mailath hob hervor, dass der Verstorbene dazu beigetragen habe, “dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten.”

Alfred Hrdlicka wurde am 27. Februar 1928 in Wien geboren. Nach Absolvierung einer Zahntechnikerlehre begann er an der Akademie der bildenden Künste zunächst Malerei bei Albert Paris Gütersloh und Josef Dobrowsky zu studieren, ehe er mit Diplom als akademischer Maler in die Bildhauerklasse von Fritz Wotruba eintrat, um 1957 auch als Bildhauer akademische Ehren zu erwerben.

1964 war er Vertreter Österreichs bei der Biennale in Venedig. Professuren führten ihn an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart , die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die Hochschule der Künste Berlin und schließlich 1989 an die Universität für angewandte Kunst Wien.

2006 wurde in Bonn eine von Hrdlicka gestaltete Plastik des Komponisten Robert Schumann enthüllt, im Mai dieses Jahres wurde eine von Hrdlicka geschaffene Skulptur der 1998 seliggesprochenen Ordensfrau Schwester Restituta Kafka in der Barbarakapelle im Wiener Stephansdom aufgestellt. Ehrungen nahm Hrdlicka prinzipiell nicht an.

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Formel 1: Sauber hat 13. Startplatz fix - Liste aller Teams

December 03rd, 2009 | Category: Sport

Die 13 Teams für die Formel-1-Saison 2010 stehen fest: Der Automobilweltverband Fia vergab den letzten Startplatz an den BMW-Nachfolge-Rennstall des Schweizers Peter Sauber. Welche Piloten im kommenden Jahr die beiden Boliden lenken werden, ist noch unklar.

Hamburg - Die Rückkehr des Schweizer Sauber-Teams in die Formel 1 ist perfekt. Der Automobil-Weltverband Fia bestätigte am Donnerstagabend, dass der Rennstall von Peter Sauber den 13. und letzten Startplatz im Feld für 2010 erhalten wird, den Toyota durch seinen Ausstieg freigemacht hat.

2010 FIA Formel 1 Weltmeisterschaft Team Nennungen

Nr

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27

FAHRER

Jenson BUTTON (GB)
Lewis HAMILTON (GB)
Nico ROSBERG (D)
TBA
Sebastian VETTEL (D)
Mark WEBBER (AUS)
Felipe MASSA (BR)
Fernando ALONSO (E)
Rubens BARRICHELLO (BR)
Nico HÜLKENBERG (D)
Robert KUBICA (PL)
TBA
Adrian SUTIL (D)
Vitantonio LIUZZI (I)
Sébastien BUEMI (CH)
TBA
TBA
TBA
TBA
Bruno SENNA (BR)
TBA
TBA
Timo GLOCK (D)
TBA
TBA
TBA

TEAM

VODAFONE McLAREN MERCEDES
VODAFONE McLAREN MERCEDES
BRAWN GP FORMULA ONE TEAM*
BRAWN GP FORMULA ONE TEAM*
RED BULL RACING
RED BULL RACING
SCUDERIA FERRARI MARLBORO
SCUDERIA FERRARI MARLBORO
AT&T WILLIAMS
AT&T WILLIAMS
RENAULT F1 TEAM
RENAULT F1 TEAM
FORCE INDIA F1 TEAM
FORCE INDIA F1 TEAM
SCUDERIA TORO ROSSO
SCUDERIA TORO ROSSO
LOTUS F1 RACING
LOTUS F1 RACING
CAMPOS META 1
CAMPOS META 1
US F1 TEAM
US F1 TEAM
VIRGIN RACING
VIRGIN RACING
SAUBER
SAUBER

KONSTRUKTEUR

McLAREN MERCEDES
McLAREN MERCEDES
BRAWN MERCEDES BENZ
BRAWN MERCEDES BENZ
RED BULL RACING RENAULT
RED BULL RACING RENAULT
FERRARI
FERRARI
WILLIAMS COSWORTH
WILLIAMS COSWORTH
RENAULT
RENAULT
FORCE INDIA MERCEDES
FORCE INDIA MERCEDES
STR FERRARI
STR FERRARI
LOTUS COSWORTH
LOTUS COSWORTH
CAMPOS DALLARA
CAMPOS DALLARA
US F1 COSWORTH
US F1 COSWORTH
VIRGIN COSWORTH
VIRGIN COSWORTH
BMW SAUBER
BMW SAUBER

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Guttenberg: Kunduz-Angriff war militärisch nicht angemessen

December 03rd, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Der deutsche Verteidigungsminister Guttenberg hat seine Einschätzung des folgenschweren NATO-Luftangriffs auf Tanklaster Anfang September bei Kunduz in Afghanistan korrigiert. Der Angriff sei “militärisch nicht angemessen” gewesen, sagte Guttenberg am Donnerstag vor dem Bundestag in Berlin. Der Minister hatte den Angriff ursprünglich gerechtfertigt.

Die deutsche Regierung hatte Medienberichte zurückgewiesen, wonach das für Verteidigungspolitik zuständige Referat im Kanzleramt den verhängnisvollen Luftangriff schon vor der Bundestagswahl im September als militärisch unangemessen eingestuft haben soll. Wegen der gravierenden “Informationspannen” nach dem Bombenangriff war der im September noch zuständig gewesene Verteidigungsminister Jung zuletzt als Arbeitsminister zurückgetreten. Guttenberg hatte den Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, und Verteidigungs-Staatssekretär Wichert auf deren Wunsch entlassen.

Guttenberg legte am Donnerstag während der Afghanistan-Debatte im Bundestag eine Neubewertung des Luftschlages mit bis zu 142 Toten vor. Er zweifle nicht daran, dass der damals kommandierende Oberst Klein im Interesse seiner Soldaten gehandelt habe. Mit diesen Worten nahm er den verantwortlichen Befehlshaber in Schutz. Er werde “Oberst Klein nicht fallen lassen”.

Die Dokumente, die er (Guttenberg) bei seiner ersten Bewertung noch nicht gekannt habe, hätten ihn nun aber verlasst, den Angriff als “militärisch nicht angemessen” zu bezeichnen, erklärte der deutsche Verteidigungsminister vor dem Parlament. Zuvor hatte Guttenberg den Luftschlag als “angemessen” bezeichnet. Später hatte Guttenberg gesagt, ihm seien insgesamt neun Einschätzungen zu dem Zwischenfall bei Kunduz vorenthalten worden.

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Roman Polanski wird am Freitag aus der Haft entlassen

December 02nd, 2009 | Category: News

Roman Polanski wird am Freitag aus der Haft entlassen und gegen 13.00 Uhr in seinem Chalet in Gstaadt eintreffen. Dort wird der Starregisseur bis auf weiteres unter Hausarrest gestellt. Das erklärte das Schweizer Justizministerium am Mittwoch in Bern. Polanski war am 26. September auf dem Zürcher Flughafen verhaftet worden und befindet sich zurzeit im Bezirksgefängnis Winterthur.Ein Bundesgericht hatte am Dienstag vergangener Woche entschieden, dass der Regisseur nach Hinterlegung einer Kaution von 4,5 Millionen Franken (drei Mio. Euro) seinen Hausarrest in dem Chalet in dem beliebten Bergort im Berner Oberland verbringen kann. Die elektronische Überwachung wurde bereits vorbereitet.

Der Starregisseur soll während des Arrests, der bis zur Entscheidung über ein US-Auslieferungsgesuch andauern wird, seinen Tagesablauf völlig frei gestalten und Besuche empfangen können. Die US-Justiz will Polanski wegen des mehr als drei Jahrzehnte zurückliegenden sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen in Los Angeles belangen. Der Regisseur hatte sich 1978 vor der Urteilsverkündung nach Europa abgesetzt.

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Obama: 30.000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan

December 01st, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Was ist von einem US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger zu halten, der im Wahlkampf lauthals verspricht die Truppen aus dem Irak abzuziehen, knapp ein Jahr später will er aber zusätzlich 3 Divisionen nach Afghanistan verlegen.

US-Präsident Obama will in einer Rede in der kommenden Nacht seine künftige Afghanistan-Strategie vorstellen. Obama werde die Entsendung von 30.000 zusätzlichen Soldaten ankündigen, sagte ein Vertreter der US-Regierung wenige Stunden zuvor. Der US-Präsident habe die Absicht, den Militäreinsatz zunächst zu verstärken, um ihn dann kontrolliert beenden zu können.

Die Entscheidung über das weitere Vorgehen in Afghanistan gilt als die schwerwiegendste außenpolitische Weichenstellung seit Obamas Amtsantritt.

Damit ist wohl jedem klar geworden, auch Barack Obama ist kein Messias und schon gar nicht eines Friedensnobelpreises würdig.

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