Jan 29

Antisemitismuskeulen: Links gleich Rechts und mit Islamisten vereint?

Category: Palestine/Middle East posted by: vercingetorix



Hasbara - Die Formen der Antisemitismuskeulen - Teil 1
Links gleich Rechts und mit Islamisten vereint?
Eine Dokumentation von Erhard Arendt

Es könnte fast mit einer Strichliste belegen wer noch nicht dran war. Neue verschleiernde Nebelkerzen werden gestartet durch das Land getrieben. Die Antisemitismuskeule  bekommt eine neue Beschriftung. Der berechtigte Protest gegen den Überfall auf Gaza soll zeigen: „Links und rechts  vereinen sich, gemeinsam mit den Muslimen gegen Israel, natürlich wieder mit Vernichtungswillen gegen die Juden”

Als einer der zur Zeit letzen teilt nun auch Richard Herzinger in der Welt (natürlich in der „Achse des Guten” verlinkt)  zum Glück nur einem geistigen Keulenhieb aus. Bei ihm kann man sicher auch mit am klarsten die Absichten erkennen. Legitimier, notwendige Kritik begegnet man angesichts der grausamen Bilder und Berichte aus Gaza mit kräftigen Nebelkerzen. Die Verbrechen in Gaza, Palästina sollen nicht so benannt werden wie sie waren und sind. Die Nebelschwaden sollen helfen mit einem „Zaubertrick aus den Opfern, den Warnern Täter zu machen, sie neben die alten Täter zu stellen, damit man die heutigen nicht erkennt. Herzinger schreibt:

„Ein spanischer Politiker, der Israel “Völkermörder” nennt. Niederländische Demonstranten, die “Juden ins Gas” skandieren. Im Schatten des Gaza-Krieges blühen in Europa die Relativierung des Holocaust und offener Antisemitismus auf. Das bedroht die moderne europäische Identität im Innersten.

Unverhohlene Wut auf Israel: Eine Kundgebung in Stuttgart

Es genüge nicht mehr, nur einen Waffenstillstand in Gaza zu fordern. „Wir haben die Pflicht, Partei zu ergreifen - gegen Israel und für das Volk von Gaza und des Westjordanlandes.” So heißt es in einem Manifest von Hunderten renommierter britischer Akademiker um den Völkerrechtler Conor Gearty und den Historiker Eric Hobsbawm, das kurz vor der Waffenruhe in Gaza im britischen „Guardian” veröffentlicht wurde”.

Wenn man wie ich generell Gewalt, auch die,  die nicht gegen die eigene Person, das eigenen Volk ist ablehnt, ist der Ruf: „Juden ins Gas” schon aus alleine diesem Grund abzulehnen.  Angesichts der nicht vergessenen gegen die Juden ist dieser wirklich antisemitische und gewaltbereite Ruf natürlich ein verurteilenswerter Skandal.
Dass ihn ein vor Trauer und Wut verzweifelter hilflos wütender, enttäuschter und betroffener Palästinenser aus einem völlig anderen Hintergrund heraus schreit, macht ihn nicht weniger skandalös. Auch, wenn nicht er die Juden umgebracht hat, sie töten tagtäglich seine Mitbrüder, Verwandten, Kinder.

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