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So will die Finanzindustrie Europa ruinieren - Spanien herabgestuft

May 28th, 2010 | Category: News

Die selbst in den Fokus von Ermittlungen geratene Ratingagentur Fitch hat Spaniens Kreditwürdigkeit herabgestuft.

Zur Begründung erklärte das Unternehmen, die Sparanstrengungen der spanischen Regierung zur Senkung des Haushaltsdefizits würden das Wachstum belasten. Das Rating wurde von “AAA” auf “AA plus” zurückgenommen. Spaniens Schuldenquote gemessen am Bruttoinlandsprodukt werde 2013 wohl 78% betragen.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung konnte nicht besser gewählt werden: Freitag um 18:34, nach Schluß der europäischen Borsen und kommender Montag wegen Freiertag die Börsen in New York und London geschlossen. Die Nachricht wurde von der Fitch Niderlassung in London heraus gegeben und ließ den Euro auf unter 1,22  Dollar fallen, die Börsen in USA gaben daraufhin um 1.5% nach.

Die Einstufung von Ratingagenturen entscheidet darüber, zu welchen Konditionen Banken auf den Kapitalmärkten Geld leihen können.

Fitch Rating ist ein privates Unternehmen mit Niederlassungen in New York, London und Frankfurt und gehört dem Finanzimperium Fimalac (Financière Marc Ladreit de Lacharrière). Haupaktionär und Gründer von Fimalac ist der französische Milliardär Marc Eugène Charles Ladreit de Lacharrière.

Fazit: Es wird höchste Zeit, daß Europa eine eigene, unabhängige Ratingagentur bekommt.

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Erdbeben erschüttert Taiwan

April 26th, 2010 | Category: News

Ein heftiges Erdbeben hat am Morgen den Südosten Taiwans erschüttert. Die Erdstöße hatten laut US-Erdbebenwarte eine Stärke von 6,9. Das Epizentrum lag demnach 269 Kilometer östlich der Küstenstadt Taitung. Die Erschütterungen waren noch in der Hauptstadt Taipeh zu spüren. Dort gerieten Hochhäuser ins Schwanken.

Informationen über mögliche Opfer und Schäden lagen zunächst nicht vor. Eine Tsuanami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

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Vulkanasche: Flugverbot über Deutschland teilweise aufgehoben

April 18th, 2010 | Category: News

Die Flugsicherung hat die Sperrung des deutschen Luftraumes teilweise gelockert.

Die Airports Frankfurt, Berlin-Schönefeld, Berlin-Tegel, Erfurt, Leipzig, und Hannover seien ab sofort teilweise bis heute 20.00 Uhr geöffnet. Dies gelte allerdings nur für bestimmte Flugrichtungen. Die Genehmigung für Hamburg wurde kurzfristig zurück gezogen. Die übrigen Flughäfen bleiben auch bis mindestens 20.00 Uhr gesperrt.

Europaweit sind zahlreiche Flufhäfen ganz oder nur teilweise geschlossen.

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ARD-Moderator Kachelmann bleibt in U-Haft

March 24th, 2010 | Category: News

ARD-Moderator Jörg Kachelmann

Der unter Vergewaltigungsverdacht stehende ARD-Moderator Jörg Kachelmann bleibt in Untersuchungshaft. Das teilte der Sprecher des Amtsgerichts Mannheim mit. Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock zog bei einem Termin vor dem Haftrichter seinen Antrag auf Haftprüfung zurück. Damit entfiel eine richterliche Entscheidung über die Fortdauer der U-Haft.

Zuvor hatte Birkenstock eine umfassende Aussage Kachelmanns angekündigt. Der Wetterexperte bezeichnete sich in einer Erklärung seiner Anwälte als unschuldig.

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Tödlicher Amoklauf an einer Schule in Ludwigshafen

February 18th, 2010 | Category: News

Wieder ein tödlicher Amoklauf an einer Schule: Ein 23-Jähriger hat am Donnerstag an einer Technischen Berufsschule in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Deutschland) einen Lehrer offenbar mit Messerstichen getötet. Der mutmaßliche Täter wurde noch an Ort und Stelle festgenommen und umgehend verhört. Das Opfer verstarb “im Rahmen der Reanimation”, wie ein Polizeisprecher sagte.Nach den Angaben eines Schülers unterrichtete der Lehrer an der Berufsschule Malen und Lackieren. Ein weiterer Schüler sagte, bei der Flucht aus dem Gebäude habe er den Lehrer schwer verletzt im Treppenhaus liegen sehen.

Zu der Frage, ob es sich bei dem Täter um einen Schüler oder Ex-Schüler der Berufsschule handelt, machte die Polizei zunächst keine Angaben und verwies auf das laufende Verhör. Zur Art der Waffe sagte Polizeisprecher Michael Lindner: “Keiner ist durch Schüsse verletzt oder getötet worden.” Berichte, wonach der junge Mann auch eine Schreckschusspistole bei sich hatte, bestätigte die Polizei zunächst nicht.

Laut Polizei ereignete sich die Tat gegen 10.00 Uhr in dem Schulkomplex, der von 3.200 Schülern besucht wird. Allein auf die betroffene Technische Schule gehen 1.500 Schüler. Der Komplex liegt südwestlich der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur Fachhochschule und weiteren Bildungseinrichtungen. Es sei gelungen, die Schule rasch zu räumen, betonte die Polizei.

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften riegelte den Tatort ab. Schüler und Eltern würden psychologisch betreut, um 11.00 Uhr wurden die Schüler nach Hause geschickt. Die Durchsuchung des Gebäudes lief gegen 14.00 Uhr noch.

Quelle: apa.at

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Nacktscanner wird zum Körperscanner

February 01st, 2010 | Category: News

In Grossbritannien sind die ersten im Einsatz

In Großbritannien werden seit Montag Flugreisende mit Körperscannern durchleuchtet. Die ersten Geräte kamen am größten Flughafen des Landes in London-Heathrow sowie am Airport in Manchester zum Einsatz, wie die Flughäfen mitteilten.

Die Geräte wurden zunächst an je einem Terminal stichprobenartig genutzt. Passagiere, die zu einem Scan gebeten wurden, durften bei einer Weigerung nicht das Flugzeug besteigen. Grund für die Entscheidung zum Einsatz der Scanner war das vereitelte Flugzeug-Attentat von Detroit Ende vergangenen Jahres.

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Bundesfinanzministerium will gestohlene Schweizer Bankdaten kaufen

February 01st, 2010 | Category: News

Im Streit über den Umgang mit Schweizer Bankdaten möglicher deutscher Steuerbetrüger schließt das Bundesfinanzministerium einen Kauf nicht aus.

Ein Ministeriumssprecher sagte, die Entscheidung “wird auf der Linie dessen liegen, was Bund und Länder im Liechtensteiner Fall entschieden haben”. Sie werde zügig fallen.

Zuvor hatten sich mehrere CDU-Politiker für den Kauf ausgesprochen. Auch SPD und Grüne sind dafür, den Informanten zu bezahlen. Er verlangt laut Medienberichten 2,5 Mio. Euro für die CD.

Zur Zeiten der DDR waren Verkäufe von Gefangenen an den Westen ein fixer Posten im Budget des kommunistischen Regimes, ob das bei der Schweiz und Liechtenstein ähnlich ist?

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Barack Obama beisst nicht die Hand die ihn füttert

January 24th, 2010 | Category: News

Immer wieder kann man jetzt in den Medien lesen:

Barack Obama weiss, dass er die Hand nicht beißen darf, die ihn füttert. Der Präsident weiß sehr genau, wem er den grandiosen Wahlsieg vor Jahresfrist zu verdanken hat: Die jetzt von ihm gescholtenen Finanzhäuser waren es, die ihm mit großzügigsten Spenden den Weg ins Weiße Haus geebnet haben.”

Also bitte hier sehen einige Kolumnisten die Lage aber ganz falsch. Nicht die Finanzhäuser waren es die Obama zum Präsidenten gemacht haben, sondern die Mehrheit der Amerikaner die ihm ihre Stimme gegeben hat. Die Finanzhäuser samt ihren Haus- und Hofschreiberingen  überschätzen sich wohl in ihrer Bedeutung.

Zum Anderen ist Barack Obama sicher nicht daran interessiert, als derjenige Präsident dazustehen, der für das grösste Banken- und Finanzdisaster verantwortlich ist. Es ensteht tatsächlich der Eindruck, als würde die Finanzbranche nur einen Schuldigen suchen, der von ihren eigenen Fehlern ablenkt und für die Krise verantwortlich gemacht werden kann. Was jetzt an Regulierungen den grossen Bankhäusern bevosteht, ist gar nichts Neues. Schon Andre Kostolany hat vor 30 Jahren gesagt:

Eine Großbank darf nicht nur ein gewinnbringendes Unternehmen sein. Sie ist eine Versorgungsgesellschaft wie eine Eisenbahn oder ein Stromlieferant. Unter keinen Umständen darf sie - egal, welche Profite dabei herausspringen - gegen die Interessen der Allgemeinheit handeln. Die meisten Großbanken betreiben aber ein für die Weltwirtschaft sehr schädliches Geschäft: die Spielerei.”

Andre Kostolany war einer der erfolgreichsten Investoren und Börsenspekulanten.

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Chaos auf Haiti, Bevölkerung lyncht Plünderer

January 17th, 2010 | Category: News

Weiterhin chaotische Zustände nachdem die ersten Hilfslieferungen eingetroffen sind. Reporter berichteten am Sonntag von mehreren Lynchmorden in der Hauptstadt Port-au-Prince. In einem Fall setzten Anwohner einen mutmaßlichen Dieb in Brand. Andernorts eröffnete die Polizei das Feuer auf eine Gruppe von Plünderern und tötete mindestens einen.
Ein Helfer beschrieb die chaotische Situation: “Es gibt kein Trinkwasser und keine Lebensmittel in Port-au-Prince, die Menschen müssen auf der Straße schlafen und stehen unter Schock”, erklärte er. “Die Situation ist unhaltbar. Die Toten liegen auf der Straße und ein Verwesungsgeruch hängt über der Stadt.”

Temperaturen um die 30 Grad beschleunigten die Verwesung der in den Straßen liegenden Leichen und erhöhten die Seuchengefahr. Hoffnung auf Überlebende besteht weiter: Am Tag vier der Katastrophe habe man in Port-au-Prince 50 Verschüttete geborgen.

Bei dem Erdbeben am Dienstag kamen nach jüngsten Schätzungen der haitianischen Regierung bis zu 50.000 Menschen ums Leben. Rund 250.000 wurden demnach verletzt, etwa 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos.

Um die schlechte Sicherheitslage in den Straßen der Hauptstadt zu verbessern, würden nun 3.500 US-Soldaten die UN-Friedenstruppe sowie die örtliche Polizei verstärken, erklärte Haitis Präsident Rene Preval.

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Nach Erdbeben auf Haiti - Hoffnungslosigkeit

January 15th, 2010 | Category: News

Drei Tage nach dem Erdbeben in Haiti kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Hauptstadt Port-au-Prince fehlt es an Nahrung und Trinkwasser. Während die Überlebenden in den Straßen von Port-au-Prince bei Temperaturen um 30 Grad weiter mit bloßen Händen nach Opfern gruben, standen internationale Rettungsteams vor massiven logistischen Problemen. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes kamen bis zu 50.000 Menschen ums Leben.

“Wenn die internationale Hilfe nicht kommt, wird sich die Lage schnell verschlimmern”, sagte ein Überlebender in der haitianischen Hauptstadt. “Wir brauchen dringend Wasser und Lebensmittel.” Ein anderer klagte: “Wir hören im Radio, dass Rettungsteams von außen kommen, aber nichts kommt.”

Nach UN-Angaben würden am dringendsten Ärzte zur Versorgung der Verletzten gebraucht sowie Leichensäcke für die schätzungsweise 50.000 Toten.

Ein verärgerter Mann streckte seine Faust nach einem ausländischen Medienteam aus und rief: “Mehr Ärzte, weniger Journalisten!” Die Verzweiflung richtete sich auch gegen die Regierung: “Wir haben keinerlei Führung”, rief eine Frau. Diese ist wegen der Zerstörungen nahezu regierungsunfähig. Jean Robert Saget, haitianischer Botschafter in Deutschland, vermutet mehrere Minister unter den Toten.
Nach UN-Angaben sind in Haiti rund 3,5 Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen - das ist mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Wie das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) mitteilte, verloren in Port-au-Prince rund 300.000 Menschen ihr Obdach. Nach UN-Angaben sind auch 36 eigene Mitarbeiter unter den Toten. An großen Plätzen der Stadt errichteten die Überlebenden provisorische Lager und kämpften mit Gebeten und Gesängen gegen die Verzweiflung an.

Der Luftraum über Haiti war am Freitag überfüllt. Ein US-Militärflugzeug und zehn zivile Flugzeuge kreisten über der Hauptstadt und warteten auf freie Landebahnen. Den USA wurde erlaubt, auch den Luftraum über Kuba zu nutzen.
Die Weltbank will einen langfristiegen Wiederaufbaufonds für Haiti einrichten. Die EU berief einen Sondergipfel ein.

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