Author Archive
Steve Jobs: Ich habe 2008 viel an Gewicht verloren - Grund ist Hormon-Ungleichgewicht
Nach langanhaltenden Spekulationen hat sich Apple-Chef Steve Jobs öffentlich über seinen Gesundheitszustand geäußert. Er leide an einer Störung im Hormonhaushalt, wolle aber weiterhin das Unternehmen leiten.
Er habe nicht vor, sein Amt aufzugeben, schrieb Jobs in einem am Montag veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter des US-Computerherstellers. Er erklärt in dem Brief, warum er entgegen der Tradition am Dienstag, den 6. Jänner, nicht die Eröffnungsansprache auf der MacWorld Expo in San Francisco halten wird.
Jobs schreibt, er habe 2008 stetig an Gewicht verloren. Grund dafür sei nach Erkenntnissen seiner Ärzte eine Störung im Hormonhaushalt. Diese habe dazu geführt, dass sein Körper Proteine “verloren” habe. Seine Ärzte rechneten damit, dass er spätestens bis zum Sommer wieder zunehmen werde. Auch während dieser Genesungsphase bleibe er Apple-Chef.
Das Direktorium des Konzerns erklärte, sollte Jobs sein Amt nicht mehr ausführen können, werde das rechtzeitig bekanntgeben. Spekulationen über den Gesundheitszustand von Jobs haben dem Konzern in den vergangenen Monaten zugesetzt. Jobs steht wie kaum ein anderer Konzernlenker für den Erfolg von Apple.
Die Bedenken der Apple-Fans und Börsianer kommen nicht von Ungefähr. 2004 hatte der Konzern erst nach erfolgreicher Operation zugegeben, dass Jobs an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt war. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen Jobs’ offensichtlich schlechte gesundheitliche Erfassung noch mit Verdauungsproblemen erklärt.
Russische Gas-Lieferungen: Moskau dreht Kiew den Hahn ab
Um 10 Uhr am Neujahrstag hat Gazprom, wie angekündigt, die Gaslieferungen in die Ukraine eingestellt. Die Lieferungen nach Westeuropa gehen dagegen in vollem Umfang weiter.
Kurz vor Mitternacht waren in der Silvesternacht die letzten Verhandlungen in Moskau gescheitert. Während Gazprom 250 USD pro 1.000 Kubikmeter Gas fordert, ist der ukrainische Gas-Konzern Naftogas Ukrainy nur bereit, etwas über 200 USD zu bezahlen. Zum Vergleich: Für den ukrainischen Nachbarn Moldawien wird ab diesem Jahr ein Gaspreis von 278 USD pro 1.000 Kubikmeter fällig.
Ein Sprecher des Konzerns bestätigte, dass den Ukrainern der Gashahn abgedreht worden sei. „Die Lieferungen in die Ukraine wurden am 1. Januar um 10 Uhr vollständig eingestellt. Der Umfang lag bei 90 Mio. Kubikmeter pro Tag. Der Transit nach Europa im Umfang von 300 Mio. Kubikmeter pro Tag wird fortgesetzt”, sagte er.
Der Streit sorgt auch in Europa für Unruhe. In der Vergangenheit hatte sich Kiew nach einem Lieferstopp aus Moskau an den Transitlieferungen bedient. Diesmal soll die Gasversorgung Europas nicht gefährdet sein.
Quelle: Russland-Aktuell
Tote nach Ebola-Virus Ausbruch in Afrika
Im Kongo ist das tödliche Ebola-Virus ausgebrochen und hat bisher neun Menschen getötet. 92 weitere Menschen stehen unter Beobachtung, weil sie Kontakt zu den Opfern hatten oder Krankheitsanzeichen aufweisen. Das Virus sei Ende November in der südwestlichen Provinz Kasai ausgebrochen, teilte der Gesundheitsminister des zentralafrikanischen Landes, Auguste Mopipi Mukulumanya, mit.

Bereits im vergangenen Jahr sind in der selben Region der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben des Ministers 174 Menschen an dem Virus gestorben. Insgesamt hat das Virus seit seiner Entdeckung fast 1.300 Todesopfer bei etwa 1.850 Erkrankungen gefordert.

Ebola zählt zu den hämorrhagischen (Blutungen auslösenden) Fiebern. Es wird durch das Ebola-Virus ausgelöst, das über die Körperflüssigkeiten der Erkrankten von Mensch zu Mensch übertragen wird. Sie kommt nur in Afrika vor, vorwiegend in der Demokratischen Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, dem Sudan, Gabun, der Elfenbeinküste oder Uganda. Im Jahr 1976 trat anlässlich einer Ebola-Epidemie in Zaire diese schwere Infektionserkrankung erstmals in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Gegen die Krankheit, die in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich verläuft, gibt es keine Behandlung und keine wirksamen Medikamente.
Palästina/Gaza: Israel droht mit Vergeltung - Hamas soll entmachtet werden
Die israelische Außenministerin Tzipi Livni hat bei ihrem Besuch in Ägypten heute die Absicht bekundet, die radikale Palästinenser-Organisation Hamas im Gazastreifen zu entmachten. “Es reicht! Die Situation wird sich ändern”, sagte sie nach einer Unterredung mit Staatschef Hosni Mubarak in Kairo vor der Presse.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hatte nach einem heftigen Angriff am Mittwoch mit Vergeltung gedroht.
“Leider” kontrolliere die Hamas den Gazastreifen, “und die Hamas hat sich entschlossen, Israel ins Visier zu nehmen”, sagte Livni. “Das muss gestoppt werden, und das werden wir tun.” Die Hamas müsse verstehen, dass das Streben Israels nach Frieden nicht bedeute, “dass Israel diese Situation noch länger akzeptiert”.
Die israelische Luftwaffe flog am Mittwochabend nahe Rafah einen Luftangriff, bei dem ein 23-jähriges Mitglied des bewaffneten Arms der Hamas, “Brigaden Ezzedin el Kassam”, getötet wurde, vier weitere Palästinenser wurden verletzt.
Ukraine: Explosion in Wohnhaus - mindestens 19 Tote
Bei einer schweren Explosion Mittwochabend in einem fünfstöckigen Wohnhaus sind auf der ukrainischen Krim-Halbinsel mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen wurden am Donnerstag noch unter den Trümmern des Gebäudes vermutet, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Als Explosionsursache wurde ein Gasleck vermutet. 21 Menschen wurden nach den Angaben gerettet, unter den Toten waren auch Kinder. Die Explosion ereignete sich gegen 21.45 Uhr Ortszeit, als die meisten der 62 offiziell registrierten Bewohner vermutlich zu Hause waren. Nach Angaben eines Behördensprechers konnten mindestens 21 Menschen gerettet werden.
Rettungskräfte und Bewohner suchten zum Teil mit bloßen Händen nach Überlebenden in den Trümmern. Nach Angaben von Rettungshelfern am Unglücksort kamen mindestens 19 Menschen ums Leben. Ein Sprecher der regionalen Katastrophenschutzbehörde bestätigte zunächst nur den Tod von 18 Menschen, darunter mindestens zwei Kinder. Mindestens 21 Menschen seien gerettet worden.
Verschüttete riefen laut einem Bericht des russischen Fernsehens über Mobiltelefone Verwandte an und flehten um eine schnelle Rettung. Gegen Mittag hörten die Anrufe auf. “Es gab einen lauten Knall, und wir sind nach draußen geeilt und haben gesehen, dass die Hälfte des Gebäudes fehlt”, berichtete ein Augenzeuge dem russischen Fernsehsender Kanal Eins. “Es gab Schreie, und ein Kind weinte.”
Ukraine: Sexualmord an 36 Frauen - Ex-Polizist zu lebenslanger Haft verurteilt
| Dnjepropetrowsk. Zu lebenslänglicher Haftstrafe verurteilt ein Gericht in der ukrainischen Industriestadt Dnjepropetrowsk einen ehemaligen Polizisten wegen Mordes an 36 Frauen. Der heute 57-jährige Mann soll die Verbrechen zwischen 1984 und 2005 verübt haben. |
| Einige der Opfer waren Minderjährige. In Gutachten wurde der Mörder als psychisch gesund bezeichnet. Vier weitere Frauenmorde konnten dem Mann nicht eindeutig nachgewiesen werden. |
| Mit 36 Sexualmorden liegt der Mann in der Statistik auf Platz zwei oder drei der Serienmörder aus Osteuropa.52 Morde hatte der ukrainische Ex-Seemann Antoli Onoprijenko auf dem Gewissen, der jetzt eine lebenslange Haftstrafe verbüsst. Er hatte aus Habgier sogar ganze Familien getötet.
Der berüchtigte Andrej Tschikatilo war auch ukrainischer Abstammung, trieb sein Unwesen aber im südrussischen Rostow am Don, wo er Lehrer war. Er ermordete 53 Frauen. Tschikatilo wurde 1994 hingerichtet. |
Quelle: Russland-aktuell
16 Gas exportierende Länder gründen Gas-OPEC (GECF) mit Sitz in Doha Quatar
Das “Gas-Forum der Erdgas fördernden und exportierenden Länder” ist bei Moskau offiziell gegründet worden, teilt der russische Energieminister Schmatko mit. Das Sekretariat der “Gas-Opec” wird aber nicht in St.Petersburg, sondern in der Hauptstadt Quatars, Doha eingerichtet.
Russland als Gastgeber wies bei dem Treffen Vorwürfe der USA und der EU zurück, dass das neue Kartell wie die OPEC beim Öl durch Absprachen Preise in die Höhe treiben könnte.
Es gibt seit langem Bestrebungen bei den gasfördernden Ländern, aus ihrem bisher wenig einflussreichen Forum GECF eine mächtigere Organisation nach Vorbild der OPEC machen. Energiekonzerne wie die deutsche E.ON, die große Gasabnehmer sind, hatten sich gelassen zu den Plänen geäußert. Sie fürchten keine negativen Auswirkungen und verweisen auf bestehende Verträge.
Im GECF sind derzeit 16 Mitgliedsländer wie Algerien, Iran, Katar, Venezuela, Indonesien, Nigeria und andere vertreten. Russland hatte zuletzt angesichts seiner Abhängigkeit von Gas- und Öl-Einnahmen bekräftigt, seinen politischen Einfluss auf den Energie-Märkten ausbauen zu wollen. An dem Treffen nahm auch Ministerpräsident Putin teil. .
Inzestfall Amstetten: Fritzl wollte Vernehmungsprotokolle um vier Millionen Euro verkaufen
Im tragischen Inzest-Fall von Amstetten soll der Tatverdächtige Josef Fritzl versucht haben, aus dem Gefängnis heraus Geschäfte zu machen. Wie das deutsche Magazin “Stern” am Montag berichtete, habe Fritzl probiert, Vernehmungs- und Ermittlungsprotokolle für vier Millionen Euro an britische Boulevard-Zeitungen zu verkaufen.
Der Tatverdächtige habe im August einen Immobilienmakler eingeschaltet, der in seinem Auftrag das Material verkaufen sollte, berichtete der “Stern”. Der Immobilienmakler habe gegenüber dem Magazin den geplanten Deal bestätigt. Fritzl sei nach Angaben seines Bekannten mit etwa 3,5 Millionen Euro verschuldet und habe beabsichtigt, aus dem Erlös der Protokolle einen Teil davon zu tilgen und den Rest für seinen Lebensabend zurückzulegen. Fritzl, geht offenbar davon, dass er in wenigen Jahren wieder frei kommt und den Rest seines Lebens mit seiner Ehefrau verbringen wird.
Der Mittelsmann habe per Mail diverse Angebote an Boulevardblätter geschickt. Laut “Stern” kam es zu vier Treffen, aber zu keinem Abschluss des Geschäftes. In der Folge sei die Idee fallen gelassen worden.
Laut “Stern” habe die 24 Jahre lang eingesperrte Tochter auch während der Gefangenschaft Tagebuch geführt. Es seien in Teilen banale Einträge über Essen oder Kinderkrankheiten. In Teilen aber schilderten sie mit bedrückender Intensität den Alltag im Verlies”, so das deutsche Magazin.
Am 27. April war in Amstetten bekanntgeworden, dass der 73-jährige Josef F. seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Während der Gefangenschaft habe der Mann mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder gezeugt. Eines von ihnen sei 1996 drei Tage nach der Geburt gestorben, das tote Baby habe der 73-Jährige in einem Heizofen verbrannt. Josef F. befindet sich in Untersuchungshaft. Der 73-Jährige muss sich wegen Mordes, Sklavenhandels, Vergewaltigung, Freiheitsentziehung, schwerer Nötigung und Blutschande vor Gericht verantworten. Der Prozess findet 2009 statt.
Quellen: stern.de/apa.at
- Mordanklage gegen Inzestvater Josef Fritzl
- Inzest Drama: Anklage gegen Josef Fritzl Anfang November
- Inzest Drama: Josef Fritzl möchte seine Memoiren verkaufen sagen britische Medien
Japan: Exporte wegen lahmender Weltwirtschaft dramatisch eingebrochen
Japans Exportwirtschaft erleidet stärksten Einbruch seit Jahren.
Die japanischen Exporte sind wegen der lahmenden Weltwirtschaft dramatisch eingebrochen. Die Ausfuhren gingen im November im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26,7 Prozent auf umgerechnet 42,3 Milliarden Euro zurück. Der Einbruch führte zu einem Handelsdefizit von umgerechnet 1,8 Milliarden Euro. Am stärksten betroffen ist die japanische Autoindustrie. Mit einem Minus von 31,9 Prozent brachen die Autoverkäufe ein. Toyota schreibt voraussichtlich erstmals in seiner Geschichte rote Zahlen.
Für das im März endende Geschäftsjahr erwarte das Unternehmen einen operativen Verlust von 150 Milliarden Yen (1,22 Milliarden Euro), teilte Toyota-Chef Katsuaki Watanabe am Hauptsitz im japanischen Nagoya mit. Bisher hatte der Konzern noch einen Betriebsgewinn von 600 Milliarden Yen erwartet.
Das wäre der erste Verlust für Toyota seit dem Jahr 1940, als das Unternehmen erstmals Zahlen veröffentlichte. Toyota senkte auch seine Prognose für den Nettogewinn deutlich. Unter dem Strich hofft das Unternehmen nun noch auf einen Gewinn von 50 Milliarden Yen. Zuvor hatte Toyota mit 550 Milliarden Yen mehr als das Zehnfache angepeilt. Auch die Umsatzziele nahm Toyota zurück.
Bernard Madoff scam releases flood of anti-Semitic comments
“Jews are always a convenient scapegoat in times of crisis, but the Madoff scandal and the fact that so many of the defrauded investors are Jewish has created a perfect storm for the anti-Semites,” Abraham H. Foxman, ADL National Director, said in a press release published by the organization. “Nowadays, the first place Jew-haters will go is to the Internet, where they can give voice to their hateful ideas without fear of repercussions.”
“Blogging and social media sites are changing the way people communicate their reactions to events in the news and interact with each other,” Foxman continued. “More people are online than ever before, and many more Web sites offer users the ability to comment immediately and anonymously. Those who harbor anti-Semitic beliefs feel most comfortable expressing themselves in cyberspace, where they can provoke a reaction from others or find like-minded individuals to affirm their beliefs.”
Dozens of private investors, philanthropic foundations and banks fell victim to the scandal, which rocked the already shaky financial world. Madoff has since been ordered by a court to remain confined to his Manhattan apartment pending further legal proceedings.
Popular news sites in New York and Florida - the two epicenters of the Madoff story - have seen their share of anti-Semitic posts since the scandal broke. At one point the comment section of The Palm Beach Post featured numerous anti-Jewish posts (subsequently removed by the site’s administrators); other high-traffic sites with anti-Semitic posts have included the comment-enabled sections of the South Florida Sun-Sentinel, Forbes, New York Magazine, the New York Post, and Israeli web sites of Ha’aretz and The Jerusalem Post.