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Silvester 2009 unter Vollmond
Mit einem seltenen Silvester-Vollmond wird das Jahr 2009 zu Ende gehen. Ein solches Ereignis gab es im 20.Jahrhundert nur viermal, nämlich 1933, 1952, 1971 und 1990. Das nächste Jahresfinale mit Vollmond steht erst für 2028 an.
Passend zum Ende des “Internationalen Jahres der Astronomie” gibt es am 31. Dezember sogar noch eine kleine, partielle Mondfinsternis dazu: Um 19.52 Uhr wird der Kernschatten der Erde die untere Mondhälfte berühren. Insgesamt werden dabei allerdings nur 8 % des Vollmondes abgedeckt, der Rest liegt lediglich im Halbschatten der Erde.
Peter Alexander im Krankenhaus

Der Entertainer Peter Alexander liegt im Krankenhaus. Der 83-Jährige wurde nach Angaben des Rettungsdienstes nach einem Notruf in eine Klinik eingeliefert. Eine Sprecherin des Wiener Krankenhauses AKH wollte sich nicht zum Gesundheitszustand des Sängers und Schauspielers äußern. Nach Auskunft der Wiener Rettung befinde sich Alexander aber nicht ernsthaft in Gefahr, einige Tage wird er allerdings im Krankenhaus bleiben müssen.
Der österreichische “Kurier” berichtete, Alexander leide an Austrocknungserscheinungen und müsse mehrere Tage im Krankenhaus bleiben. Alexander war einer größten Showstars unserer Zeit: zehn Bambis, fünf „Goldene Kameras”, unzählige Preise und Auszeichnungen, bis zu 80 Prozent Einschaltquote im ZDF. Insgesamt 39 Spielfilme, rund 600 Fernsehauftritte und 500 Platten.
Peter Alexander lebt seit dem Tod seiner Ehefrau Hildegard im Jahr 2003 sehr zurückgezogen und meidet die Öffentlichkeit. Im März 2009 war sein Tochter, Susanne Neumayer-Haidinger in Thailand bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Afghanistan Nato Bericht: Deutscher Oberst habe seine Kompetenz überschritten
Der Befehl zur Bombardierung von zwei durch die Taliban entführten Tanklastern in Afghanistan war laut Nato offenbar eine Fehlentscheidung. Der deutsche Oberst Georg Klein habe seine Kompetenz überschritten und die Lage falsch eingeschätzt. Dies ergebe sich aus einem vorläufigen Bericht der Internationalen Schutztruppe Isaf zu dem Angriff bei Kundus, hieß es am Mittwoch in hochrangigen Kreisen der Nato.
Nur wenige Stunden nach dem von Klein am vergangenen Freitag angeordneten Bombenabwurf, bei dem mindestens 56 Menschen getötet wurden, hatte Isaf-Kommandeur Stanley McChrystal ein Untersuchungsteam nach Kundus geschickt. Dessen Bericht veranlasste McChrystal am Dienstag, eine offizielle Untersuchung anzuordnen. Sie soll klären, warum Klein, der Kommandeur des Provinz-Aufbauteams (PRT) in Kundus ist, die Bombardierung angeordnet hat.
Schwester des US-Präsidenten John F. Kennedy gestorben

Schwester von John F. Kennedy gestorben
Eunice Kennedy Shriver starb im Alter von 88 Jahren in einem Krankenhaus in Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts, wie US-Medien am Dienstag unter Berufung auf Angehörige berichteten. Sie war vor einer Woche in die Klinik gebracht worden und hatte kürzlich eine Reihe von Schlaganfällen erlitten.
Eunice Kennedy war das fünfte von neun Kindern des Kennedy-Clans. Nach ihrem Tod leben aus der prominenten Generation nur noch ihr Bruder Edward und ihre Schwester Jean Kennedy Smith. Eunices Tochter ist Maria Shriver, die mit dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger verheiratet ist.
Kennedy Shriver wurde als Begründerin der Special Olympics bekannt.
Oesterreich: Polizei erschiesst 14-jährigen Einbrecher in Krems
14-Jähriger bei Einbruch erschossen

Bei einem Einbruch Mittwochfrüh in einen Supermarkt in Krems ist ein 14-jähriger Bub erschossen worden. Genauere Details liegen aber noch nicht vor.
Es sind derzeit nur sehr wenige Fakten bekannt. Gegen 2.30 Uhr wurde von einem automatischen System im Lebensmittelmarkt der Handelskette “Merkur” Alarm ausgelöst.
Die Polizei rückte aus und es kam zum Kontakt mit den mutmaßlichen Einbrechern. Laut Polizei sah man sich zwei Maskierten gegenüber. Es kam zum Schusswaffengebrauch mit tödlichen Folgen.
Ein 14-jähriger Bub, einer der mutmaßlichen Einbrecher, wurde erschossen. Das wurde von der Polizei bereits bestätigt.
Ein zweiter 16 Jahre alter Bub wurde verletzt. Beide Buben stammen aus der Region Krems.
Quelle: orf
Die näheren Umstände des Einbruchs werden derzeit von der Staatsanwaltschaft Krems ermittelt.
Radsport: Alberto Contador wird Team Astana verlassen
Tour-Sieger Alberto Contador wird seinen Rennstall Astana nach Ablauf seines Kontraktes Ende des Jahres 2010 verlassen. Der Spanier hat ein lukratives Angebot des kasachischen Teams über eine Vertragsverlängerung für weitere vier Jahre abgelehnt. Dies gab Contadors Bruder Fran in der französischen Sporttageszeitung L’Equipe bekannt.
Nachdem bereits der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong seinen Abschied von Astana verkündet hatte, ist Contador der zweite prominente Abgang des Rennstalls.
Tour de France 2009: Jens Voigt schwer gestürzt
Schwerer Sturz von Jens Voigt (Team Saxo Bank) auf der 16. Etappe von Martigny Bourg nach Saint-Mauriceüber 159 km. Auf der Abfahrt vom Col du Petit-Saint-Bernard, ein Berg der 1. Kategorie kam der Deutsche auf einem geraden Strassenstück aus bisher ungeklärter Ursache zu Sturz. Voigt wurde in ein Spital transportiert. Nach ersten Informationen erlitt Voigt Schädel und Gesichtverletzungen unbestimmten Grades.
Sein Team-Chef Bjarne Riis sagte der Presse: “Jens ist schwer verletzt. Er ist bei Bewusstsein, kann sich aber bewegen.” Laut des zuständigen Tourarztes soll Voigt kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben.




Michael Jackson: Doch kein Abschied auf der Neverland Ranch
Die Fans von Michael Jackson können offenbar doch nicht auf dessen Neverland Ranch Abschied vom “King of Pop” nehmen. Jacksons Familie hat entsprechende Pläne laut einem Medienbericht dementiert.
Es wird keine Trauerfeier für Michael Jackson auf dessen Neverland Ranch geben. Dies habe die Familie des vor einer Woche gestorbenen Popstars jetzt durch einen Sprecher mitgeteilt, berichtet der Internetnetdienst tmz.com. Pläne für eine Feier für die Öffentlichkeit würden in Kürze bekannt gegeben, hieß es weiter. In den vergangenen Tagen hatten US-Medien berichtet, dass Jacksons Leiche am Donnerstag mit einem Konvoi von 30 Wagen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde. Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom “King of Pop” Abschied zu nehmen. Für den Sonntag sei eine Trauerfeier im Kreis der Familie geplant, hieß es zunächst.
Offizielle Informationen gibt es bislang nicht dazu. Die Behörden des Bezirks Santa Barbara teilten mit, es gebe bislang noch keine Entscheidung der Familie Jackson zum Ablauf der Trauerfeierlichkeiten. Nach kalifornischem Recht dürfen Erdbestattungen nur auf einem Friedhof vorgenommen werden. Nur bei einer Einäscherung können die sterblichen Überreste auch auf privatem Anwesen aufbewahrt werden.
Fans weltweit fieberten bereits dem Abschied vom “King of Pop” auf der Neverland Ranch entgegen. Schon am frühen Mittwochmorgen fuhren mehr als zwei Dutzend riesige TV-Übertragungswagen in dem unwegsamen Gelände rund um die Neverland Ranch in der Nähe von Santa Barbara auf, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.
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Teheran: Demonstranten zünden Moschee an - mehrere Tote
In der iranischen Hauptstadt Teheran sind nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens mehrere Menschen durch einen von Demonstranten gelegten Brand in einer Moschee getötet worden. Terroristische Gruppen hätten die Lolagar-Moschee am Samstag in Brand gesetzt, dabei seien einige Bürger ums Leben gekommen, meldete der Nachrichtensprecher, ohne eine genaue Opferzahl zu nennen.

Der Sender zeigte Bilder des abgebrannten Gebäudes, die offenbar noch bei Tageslicht, also vor dem Abendgebet, aufgenommen worden waren. Die iranische Staatsmacht war am Samstag erneut gegen die anhaltenden Proteste über den Ausgang der Präsidentschaftswahl vorgegangen.
Internationale Medien sprechen sogar von 19 Toten bei den gestrigen Kundgebungen.
Trotz eines landesweiten Demonstrationsverbots versammelten sich Tausende Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mussavi in Teheran. Augenzeugen zufolge fielen bei einer Demonstration in Teheran Schüsse, mindestens ein Mensch sei durch Kugeln verletzt worden.
Auch heute will die Opposition wieder gegen Wahlausgang demonstrieren.
Doping: Österreichs gefallener Radstar Bernhard Kohl packt aus
Österreichs gefallener Radstar Bernhard Kohl packt aus. Zwei Wochen nach seinem offiziellen Rücktritt läst er erneut aufhorchen. Kohl behauptete in einem Interview mit der französischen Sportzeitung “L’Equipe” (Dienstag-Ausgabe) mit Rückblick auf die Tour de France 2008: “Ich bin der Überzeugung, dass die ersten Zehn positiv hätten sein können.”
Der Tour-Bergkönig, dem auch sein dritter Platz aberkannt worden war, zeigte sich verwundert, dass nur drei Fahrer - sein deutscher Teamkollege Stefan Schumacher, der Italiener Riccardo Ricco und er - in einem Nachtest positiv auf das Blutdoping-Produkt CERA getestet worden waren. “Seltsamerweise wurden nur drei erwischt. Viel mehr haben es genommen”, wurde Kohl zitiert.
Chancen auf ein Comeback rechnet sich der 27-Jährige keine mehr aus: “Ich kenne die Regeln der Szene. Diejenigen, die auspacken, kommen nicht zurück.” Kohl gab außerdem erneut zu, drei Blut-Transfusionen während der Tour erhalten zu haben. Das im August 2007 entnommene Blut sei ihm von seinem ehemaligen Manager Stefan Matschiner überbracht worden.
Als junger Profi hätte er aus Kostengründen nicht in großem Stil gedopt. “Ich wusste, was die ‘Großen’ nehmen. Das wurde im Peloton geduldet.” Doping sei allgegenwärtig gewesen.
Kohl stellte auch die Wirksamkeit von biologischen Pässen infrage. Der Weltverband UCI hat seit Jänner 2008 anhand von Blut- und Urin-Proben Blut-Parameter und den Hormon-Status von über 800 Profis bestimmt. Allerdings wurde bisher noch kein einziger wegen Auffälligkeiten belangt. “In gewisser Weise war der Blutpass der UCI hilfreich. Die Topfahrer sind in ihrer Dopingpraxis so professionell, ihre Werte stabil zu halten, um nicht aufzufallen”, sagte Kohl. Die Werte aus den Pässen hätten dafür in gewisser Weise sogar als Richtschnur gedient.
Quellen: apa/dpa