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Schwester des US-Präsidenten John F. Kennedy gestorben

Schwester von John F. Kennedy gestorben
Eunice Kennedy Shriver starb im Alter von 88 Jahren in einem Krankenhaus in Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts, wie US-Medien am Dienstag unter Berufung auf Angehörige berichteten. Sie war vor einer Woche in die Klinik gebracht worden und hatte kürzlich eine Reihe von Schlaganfällen erlitten.
Eunice Kennedy war das fünfte von neun Kindern des Kennedy-Clans. Nach ihrem Tod leben aus der prominenten Generation nur noch ihr Bruder Edward und ihre Schwester Jean Kennedy Smith. Eunices Tochter ist Maria Shriver, die mit dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger verheiratet ist.
Kennedy Shriver wurde als Begründerin der Special Olympics bekannt.
Oesterreich: Polizei erschiesst 14-jährigen Einbrecher in Krems
14-Jähriger bei Einbruch erschossen

Bei einem Einbruch Mittwochfrüh in einen Supermarkt in Krems ist ein 14-jähriger Bub erschossen worden. Genauere Details liegen aber noch nicht vor.
Es sind derzeit nur sehr wenige Fakten bekannt. Gegen 2.30 Uhr wurde von einem automatischen System im Lebensmittelmarkt der Handelskette “Merkur” Alarm ausgelöst.
Die Polizei rückte aus und es kam zum Kontakt mit den mutmaßlichen Einbrechern. Laut Polizei sah man sich zwei Maskierten gegenüber. Es kam zum Schusswaffengebrauch mit tödlichen Folgen.
Ein 14-jähriger Bub, einer der mutmaßlichen Einbrecher, wurde erschossen. Das wurde von der Polizei bereits bestätigt.
Ein zweiter 16 Jahre alter Bub wurde verletzt. Beide Buben stammen aus der Region Krems.
Quelle: orf
Die näheren Umstände des Einbruchs werden derzeit von der Staatsanwaltschaft Krems ermittelt.
Radsport: Alberto Contador wird Team Astana verlassen
Tour-Sieger Alberto Contador wird seinen Rennstall Astana nach Ablauf seines Kontraktes Ende des Jahres 2010 verlassen. Der Spanier hat ein lukratives Angebot des kasachischen Teams über eine Vertragsverlängerung für weitere vier Jahre abgelehnt. Dies gab Contadors Bruder Fran in der französischen Sporttageszeitung L’Equipe bekannt.
Nachdem bereits der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong seinen Abschied von Astana verkündet hatte, ist Contador der zweite prominente Abgang des Rennstalls.
Tour de France 2009: Jens Voigt schwer gestürzt
Schwerer Sturz von Jens Voigt (Team Saxo Bank) auf der 16. Etappe von Martigny Bourg nach Saint-Mauriceüber 159 km. Auf der Abfahrt vom Col du Petit-Saint-Bernard, ein Berg der 1. Kategorie kam der Deutsche auf einem geraden Strassenstück aus bisher ungeklärter Ursache zu Sturz. Voigt wurde in ein Spital transportiert. Nach ersten Informationen erlitt Voigt Schädel und Gesichtverletzungen unbestimmten Grades.
Sein Team-Chef Bjarne Riis sagte der Presse: “Jens ist schwer verletzt. Er ist bei Bewusstsein, kann sich aber bewegen.” Laut des zuständigen Tourarztes soll Voigt kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben.




Michael Jackson: Doch kein Abschied auf der Neverland Ranch
Die Fans von Michael Jackson können offenbar doch nicht auf dessen Neverland Ranch Abschied vom “King of Pop” nehmen. Jacksons Familie hat entsprechende Pläne laut einem Medienbericht dementiert.
Es wird keine Trauerfeier für Michael Jackson auf dessen Neverland Ranch geben. Dies habe die Familie des vor einer Woche gestorbenen Popstars jetzt durch einen Sprecher mitgeteilt, berichtet der Internetnetdienst tmz.com. Pläne für eine Feier für die Öffentlichkeit würden in Kürze bekannt gegeben, hieß es weiter. In den vergangenen Tagen hatten US-Medien berichtet, dass Jacksons Leiche am Donnerstag mit einem Konvoi von 30 Wagen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde. Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom “King of Pop” Abschied zu nehmen. Für den Sonntag sei eine Trauerfeier im Kreis der Familie geplant, hieß es zunächst.
Offizielle Informationen gibt es bislang nicht dazu. Die Behörden des Bezirks Santa Barbara teilten mit, es gebe bislang noch keine Entscheidung der Familie Jackson zum Ablauf der Trauerfeierlichkeiten. Nach kalifornischem Recht dürfen Erdbestattungen nur auf einem Friedhof vorgenommen werden. Nur bei einer Einäscherung können die sterblichen Überreste auch auf privatem Anwesen aufbewahrt werden.
Fans weltweit fieberten bereits dem Abschied vom “King of Pop” auf der Neverland Ranch entgegen. Schon am frühen Mittwochmorgen fuhren mehr als zwei Dutzend riesige TV-Übertragungswagen in dem unwegsamen Gelände rund um die Neverland Ranch in der Nähe von Santa Barbara auf, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.
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Teheran: Demonstranten zünden Moschee an - mehrere Tote
In der iranischen Hauptstadt Teheran sind nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens mehrere Menschen durch einen von Demonstranten gelegten Brand in einer Moschee getötet worden. Terroristische Gruppen hätten die Lolagar-Moschee am Samstag in Brand gesetzt, dabei seien einige Bürger ums Leben gekommen, meldete der Nachrichtensprecher, ohne eine genaue Opferzahl zu nennen.

Der Sender zeigte Bilder des abgebrannten Gebäudes, die offenbar noch bei Tageslicht, also vor dem Abendgebet, aufgenommen worden waren. Die iranische Staatsmacht war am Samstag erneut gegen die anhaltenden Proteste über den Ausgang der Präsidentschaftswahl vorgegangen.
Internationale Medien sprechen sogar von 19 Toten bei den gestrigen Kundgebungen.
Trotz eines landesweiten Demonstrationsverbots versammelten sich Tausende Anhänger des unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mussavi in Teheran. Augenzeugen zufolge fielen bei einer Demonstration in Teheran Schüsse, mindestens ein Mensch sei durch Kugeln verletzt worden.
Auch heute will die Opposition wieder gegen Wahlausgang demonstrieren.
Doping: Österreichs gefallener Radstar Bernhard Kohl packt aus
Österreichs gefallener Radstar Bernhard Kohl packt aus. Zwei Wochen nach seinem offiziellen Rücktritt läst er erneut aufhorchen. Kohl behauptete in einem Interview mit der französischen Sportzeitung “L’Equipe” (Dienstag-Ausgabe) mit Rückblick auf die Tour de France 2008: “Ich bin der Überzeugung, dass die ersten Zehn positiv hätten sein können.”
Der Tour-Bergkönig, dem auch sein dritter Platz aberkannt worden war, zeigte sich verwundert, dass nur drei Fahrer - sein deutscher Teamkollege Stefan Schumacher, der Italiener Riccardo Ricco und er - in einem Nachtest positiv auf das Blutdoping-Produkt CERA getestet worden waren. “Seltsamerweise wurden nur drei erwischt. Viel mehr haben es genommen”, wurde Kohl zitiert.
Chancen auf ein Comeback rechnet sich der 27-Jährige keine mehr aus: “Ich kenne die Regeln der Szene. Diejenigen, die auspacken, kommen nicht zurück.” Kohl gab außerdem erneut zu, drei Blut-Transfusionen während der Tour erhalten zu haben. Das im August 2007 entnommene Blut sei ihm von seinem ehemaligen Manager Stefan Matschiner überbracht worden.
Als junger Profi hätte er aus Kostengründen nicht in großem Stil gedopt. “Ich wusste, was die ‘Großen’ nehmen. Das wurde im Peloton geduldet.” Doping sei allgegenwärtig gewesen.
Kohl stellte auch die Wirksamkeit von biologischen Pässen infrage. Der Weltverband UCI hat seit Jänner 2008 anhand von Blut- und Urin-Proben Blut-Parameter und den Hormon-Status von über 800 Profis bestimmt. Allerdings wurde bisher noch kein einziger wegen Auffälligkeiten belangt. “In gewisser Weise war der Blutpass der UCI hilfreich. Die Topfahrer sind in ihrer Dopingpraxis so professionell, ihre Werte stabil zu halten, um nicht aufzufallen”, sagte Kohl. Die Werte aus den Pässen hätten dafür in gewisser Weise sogar als Richtschnur gedient.
Quellen: apa/dpa
CIA-Waterboarding: Gefangenen 183 Mal auf diese Weise gequält
Der US-Geheimdienst CIA hat das sogenannte Waterboarding - das simulierte Ertränken - bei Verhören von mutmaßlichen Terroristen nach neuen Informationen viel häufiger angewandt als bisher bekannt. So sei der als Chefplaner der Anschläge von 11.September 2001 geltende Chalid Scheich Mohammed 183 Mal im Jahr 2003 dieser umstrittenen Verhörmethode ausgesetzt worden, berichtete die “New York Times”.

Die Zeitung bezieht sich auf Memos des US-Justizministeriums. Ein anderer mutmaßlicher Terrorist, Abu Subaida, sei 83 Mal auf diese Weise gequält worden.
Erdbeben in Italien: 27 Tote 50.000 Obdachlose rund im L’Aquila
Ein Erdbeben in Mittelitalien hat nach offiziellen Angaben mindestens 27 Menschenleben gefordert. Die Zivilschutzbehörde rechnete mit mindestens 50.000 Obdachlosen. Geplant ist die Errichtung von Zeltlagern, in denen die Opfer vorübergehend untergebracht werden sollen. Bis zu 15.000 Gebäude sind von den Erdstößen der Stärke 6,3 nach Richter beschädigt worden.
Rettungskräfte befürchten weitere Todesopfer. Besonders betroffen ist die Abruzzen-Region rund um L’Aquila. Im historischen Zentrum der Stadt stürzten mehrere Gebäude ein. Viele Menschen liefen in Panik auf die Straßen. In einigen Vierteln fielen Strom und Telefon aus.
Das Beben hatte eine Stärke von 5,8. Es war auch in Rom zu spüren. Regierungschef Berlusconi rief den Notstand aus.
Inzest-Prozess Josef Fritzl: Urteil für Nachmittag erwartet
Mit den Plädoyers von Staatsanwältin Christiane Burkheiser und Anwalt Rudolf Mayer ist gegen 10.00 Uhr der Prozess gegen Josef Fritzl in St. Pölten zu Ende gegangen. Bevor sich die Geschworenen zur Beratung zurückzogen, wurde dem Angeklagten das Wort übergeben: “Ich bereue es aus ganzem Herzen, was ich meiner Familie angetan habe. Ich kann es leider nicht mehr gut machen.”
Beim Vorwurf des Mordes durch Unterlassung hat Josef Fritzl allerdings Anmerkungen gemacht, die die Frage aufwerfen, ob er sich uneingeschränkt schuldig bekennt.
Ob es sich um volles Mordgeständnis handelt, ist laut Juristen fraglich.
Josef Fritzl: “Ich habe es einfach übersehen. Ich hätte erkennen müssen, dass es dem Baby schlecht geht. Ich habe es einfach übersehen.” So kommentierte Josef Fritzl den Tod eines Säuglings im Keller vor 13 Jahren.
Laut Juristen ist aber fraglich, ob es sich dabei um ein volles Mordgeständnis handelt. Denn die Anklage wirft Josef Fritzl vor, die überlebensnotwendige ärztliche Hilfe verweigert, also den Tod des Säuglings vorsätzlich in Kauf genommen zu haben.
Franz Cutka, der Vizepräsident des Landesgerichts St. Pölten, meinte dazu: “Ob diese Äußerung ein reumütiges Geständnis für einen wesentlichen Strafmilderungsgrund darstellt, müssen die Geschworenen mit den Berufsrichtern entscheiden.”
Zunächst legen die Berufsrichter den Geschworenen einen Fragenkatalog vor, mit Hauptfragen zu allen sechs Anklagepunkten: Mord, Sklaverei, Vergewaltigung, Nötigung, Freiheitsentziehung und Blutschande.
Nach den Schlussplädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung werden sich die Geschworenen zurückziehen.
Mit dem Ergebnis ihrer Beratungen, dem Wahrspurch, wird am Nachmittag gerechnet, dann legen sie gemeinsam mit den Berufsrichtern die Höhe der Strafe fest.
Im Falle eines Schuldspruches wegen Mordes beträgt die Höchststrafe lebenslang.
- Inzest Prozess Josef Fritzl: Live Berichterstattung aus dem Gerichtssaal 3. Prozesstag
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- Fritzl Inzest Prozess live Bericht aus dem Landesgericht 1. Prozesstag