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Goldman Sachs half Griechenland beim Verschleiern der Staatsschulden

February 14th, 2010 | Category: News

Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein

Abkassierer Lloyd Blankfein hat an Griechenlands Staatspleite kräftig mitverdient. 

Die US-Finanzbranche hat Griechenland offenbar geholfen, sein massives Schuldenproblem über Jahre zu verschleiern. Aufzeichnungen hätten ergeben, das die Wall Street das EU-Mitgliedsland ein Jahrzehnt bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen habe, so die “New York Times”.

Athen habe durch ein Geschäft mit Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten können. Selbst als Griechenlands Haushaltskrise sich ihrem Höhepunkt näherte, suchten US-Banken nach Wegen, dem Land eine Offenbarung des Schuldenproblems zu erspare.

Es ist kaum fassbar mit welcher Kaltschnäutzigkeit die Investmentbank Goldman Sachs aus den Finanzproblemen Griechenlands und damit auch der gesamten Europäischen Union, Profit schlägt. Dafür darf dann Abkassierer und Boss von Goldman Sachs über Milliarden Boni kräftig mitverdienen.

Die Machenschaften Goldman Sachs mit Griechenland gehen jedoch bis in die Zeit ihres damaligen Chefs Henry Paulson zurück. Paulson der 2006 von US-Präsident George W. Bush zum Finanzminister berufen wurde und kürzlich in einer Posiumsdiskussion mit Warren Buffet sagte, er habe sich die Tragweite und Auswirkungen der Lehman Brothers Pleite nicht vorstellen können, hat an dem derzeitigen Finanzdebakel Griechenlands ordentlich mitverdient. Konnte er es sich wirklich nicht vorstellen, dann ist war ein völliger Versager, im andern Fall ein Krimineller.

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Irak: Bombenanschlag auf Pilger in Bagdad - mindestens 41 Tote

February 01st, 2010 | Category: Palestine/Middle East

(apa) Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger in Bagdad sind am Montag mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. 106 weitere Personen wurden verletzt, hieß es aus Kreisen des Innenministeriums. Eine Selbstmordattentäterin hatte sich unter den Pilgern in die Luft gesprengt, die in die Stadt Kerbala zogen, um dort das schiitische Gedenkfest Arbaeen zu begehen.

Die Pilger waren auf dem Weg nach Kerbala und hatten im Norden der Hauptstadt eine Pause eingelegt. Die heilige Stadt der Schiiten liegt rund 110 Kilometer südlich von Bagdad. Seit einigen Tagen gehen Hunderttausende Pilger nach Kerbala, wo die Schiiten am 5. Februar, dem 40. Tag nach dem Ashura-Fest, an den Tod des Imams Hussein erinnern. Der Enkel des muslimischen Propheten Mohammed war im Jahr 680 von Truppen des sunnitischen Kalifen Yazid in Kerbala getötet worden.

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Hilfe für Haiti - die Kehrseite der Medaille

January 31st, 2010 | Category: News

USA stoppen Aufnahme Verletzter

Die USA haben die Aufnahme verletzter Haitianer gestoppt. Grund ist vermutlich ein Streit über die Begleichung von Arztkosten. Schon seit Mittwoch würden keine Haitianer mehr von der US Luftwaffe ausgeflogen, teilte Hauptmann Kevin Aandahl mit.

Aandahl zufolge haben sich mehrere Staaten unwillig gezeigt, für die Behandlungskosten aufzukommen. Deshalb sei ein Transport der Opfer selbst in kritischen Fällen unmöglich geworden.

Wohltätigkeit nach Art der USA: Das US Gesundheitssystem operiert sich gesund und andere Staaten zahlen die saftigen US Honorarforderungen! Bleibt das Geld aus, ist dem US Regime das Schicksal der Haitianer egal, auch wenn sie verrecken!

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Mittlerer Osten - Krieg der Agenten 7:1

January 05th, 2010 | Category: Palestine/Middle East

Sie rotten sich selber aus, die Geheimdienstagenten der USA. Wie nun bekannt wurde hat den Selbstmordanschlag auf die US-Geheimdienstbasis Camp Chapman in der afghanischen Provinz Chost  offenbar ein jordanischer Agent verübt.

US-Medien berichteten,  der 36- jährige al Balawi sei nach Afghanistan geschickt worden, um Al Kaida zu unterwandern. Kürzlich hätte er seine jordanischen Agentenführer gebeten, CIA-Agenten in Chost zu treffen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass al Balawi in Zusammenarbeit mit dem US Geheimdienst CIA ausgebildet wurde.

Bei dem Anschlag am 30.12. wurden acht Menschen getötet, sieben von ihnen waren CIA-Agenten. Die Taliban hatten sich zu dem Attentat bekannt.

Fazit: Von Intelligenz kann bei der Central Intelligence Agency nicht geredet werden.

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Wolf in Schweden: 12.000 Wixer melden sich zur Jagd an

January 03rd, 2010 | Category: News

Es ist zum Kotzen: weil der Bestand an Wölfen in Schweden seit 1966 von 10 Tieren  wieder auf magere 250 angewachsen ist, haben schwedische Behörden aufgrund eines schwachsinnigen Wahlversprechens 27 Wölfe zum Abschuss freigegeben.

Schwedischer Wolf
Schwedischer Wolf - Der Alpha Wolf - Sven - 05.01.2009 - Foto: Wolfspark Werner Freund

Statt einer Protestaktion naturliebender Schweden gab es hingegen 12000 Anmeldungen schiesswütige Wixer für das Schlachtmassaker. In militärischen Kampf- und Tarnanzügen kamen die Intelligenzfernen zu dem Ereignis wo schon nach nur einem Tag die Abschussquote ereicht wurde. Genau 27 Wölfe waren zu jagen. “Nach vier Stunden schon neun Wölfe gefällt”, meldete am Samstagmorgen triumphierend das Jagdjournal in seiner Onlineausgabe.

Der Hetzjagd am Wochende seien “aus Versehen” vermutlich wesentlich mehr als die erlaubten 27 Tiere zum Opfer gefallen, befürchten Naturschützer. Sie verstoße insgesamt gegen die Habitat-Direktive zum Schutz bedrohter Tiere. Zusammen mit anderen Naturschutzorganisationen wie dem WWF will man sich nun an die EU-Kommission wenden und hofft, dass diese Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt.

Mit ihrem Einknicken vor der Jagdlobby erfüllt die Regierung ein vor drei Jahren gegebenes Wahlversprechen und begründet das mit dem zweifelhaften Argument, ein Bestand von 250 Wölfen sei zu hoch. 210 Tiere seien dagegen gerade noch erträglich. Lachhaft!

Schade um die Tiere und ein Armutszeugnis für Schweden. Pfui Teufel!

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Israels Höchstgericht öffnet Straße für Palästinenser

December 30th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Der oberste Gerichtshof Israels hat die Öffnung einer zentralen Verbindungsstraße zwischen Jerusalem und Tel Aviv auch für den palästinensischen Verkehr angeordnet. Die Bewegungsfreiheit sei ein fundamentales Menschenrecht, urteilte das Höchstgericht am Mittwoch. Es gab damit den Klagen von Palästinensern entlang an der Landstraße 443 statt, die auch durch das besetzte Westjordanland führt.

Die israelischen Behörden hatten die Zufahrten palästinensischer Dörfer zu der Straße gesperrt. Grund: Sicherheit

Für Palästinenser bedeutete die Sperre, dass sie längere Umwege etwa auf dem Weg nach Ramallah nahe Jerusalem in Kauf nehmen mussten. Das Oberste Gericht räumte der israelischen Polizei eine Frist von fünf Monaten ein, die Straße wieder an das palästinensische Gebiet anzuschließen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Der Gerichtsbeschluss löste in Israel ein unterschiedliches Echo aus. Ein palästinensischer Taxifahrer sagte an einem Kontrollpunkt: “Sie haben uns stranguliert.” Ein israelische Radikale kommentierten dagegen: “Die Richter haben nicht berücksichtigt, warum es die Sperre gab, aus Gründen der Sicherheit. Keine Apartheid, kein Rassismus, keine Ungleichheit - nur Sicherheit.”

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Afghanistan: Video von gefangenem US-Soldat Bowe Bergdahl aufgetaucht

December 25th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Von Taliban-Kräften ist ein neues Video in Umlauf gebracht worden, das nach ihren Angaben einen im vergangenen Sommer in Afghanistan verschleppten US-Soldaten zeigt. Der 23-Jährige Gefreite Bowe Bergdahl wurde am 30. Juni in der östlichen Provinz Paktika entführt. Wann das Video aufgenommen wurde, ist unklar. Im Juli hatten Taliban-Kämpfer bereits ein Video mit dem 23-Jährigen verbreitet. Damals hatte die US-Armee bestätigt, dass es sich dabei um den entführten Soldaten handelt. Er ist der erste amerikanische Soldat, der seit dem Einmarsch der US-Truppen in Afghanistan 2001 verschleppt wurde.

Auf dem 36 Minuten langen Film trägt der Soldat seine Uniform und nennt seinen Namen. Er fordert die Amerikaner auf, gegen den Afghanistankrieg zu protestieren: “Afghanistan wird das nächste Vietnam, wenn das amerikanische Volk nicht aufsteht, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.” Außerdem kritisiert er die Beziehungen der USA zu den Muslimen. Zugleich gibt der junge Soldat an, er werde in seiner Gefangenschaft menschlich behandelt.

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Kundus Luftangriff: Kanzlerin Merkel mit fünf Tagen Verspätung informiert

December 16th, 2009 | Category: News

Das Bundesverteidigungsministerium hat eingeräumt, dass es Informationen über den Luftangriff von Kundus erst mit fünf Tagen Verspätung an Kanzlerin Merkel weitergeleitet hat.

So erreichte ein Bericht des verantwortlichen Oberst Klein das Kanzleramt erst am 10.September und damit zwei Tage nach Merkels Regierungserklärung.

Unterdessen hat sich in Berlin der Untersuchungsausschuss des Bundestags zu dem Thema konstituiert. Regierung und Opposition stritten zunächst über die Reihenfolge der Zeugenbefragung.

Mittlerweile wird auch klar, daß die Bundeswehr und die US-Armee offenbar bewusst versucht haben, die Vorgänge rund um den Luftangriff bei Kundus zu verschleiern.

Dem Magazin “Der Spiegel” liegen vertrauliche Protokolle von Videokonferenzen vor, nach denen deutsche Generäle und NATO-Offizielle kurz nach dem Angriff eine mögliche Vernebelung der Vorgänge besprachen. So sollten auch mögliche zivile Opfer vertuscht werden.

Wie das Magazin “Stern” berichtet, soll auch der verantwortliche Oberst Klein die Ermittlungen aktiv behindert haben.

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Palästina: Hamas feiert 22-jähriges Bestehen mit Großkundkebung

December 14th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Die im Gazastreifen herrschende Palästinenserorganisation Hamas hat am Montag mit einer Großdemonstration den 22. Jahrestag ihrer Gründung gefeiert. Nach Augenzeugenberichten versammelten sich mehr als 100.000 Menschen in Gaza. Schulen und öffentliche Einrichtungen waren geschlossen. Die Hamas transportierte Anhänger und Sympathisanten mit Bussen zur Hauptkundgebung.Die “Bewegung des Islamischen Widerstandes” war am 14. Dezember 1987 zu Beginn des ersten palästinensischen Volksaufstands (Intifada) von Scheich Ahmed Yassin in Gaza gegründet worden, angeblich mit Unterstützung der israelischen Geheimdienste, die damit das Ziel verfolgt haben sollen, die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) von Yasser Arafat politisch zu schwächen.

Die palästinensischen Parlamentswahlen vom Jänner 2006 gewann die Hamas mit absoluter Mehrheit. Im Juni 2007 verdrängte sie die stärkste PLO-Fraktion, die Fatah unter Arafats Nachfolger Mahmoud Abbas, nach einem blutigen Machtkampf aus dem Gazastreifen.

Die diesjährigen Feierlichkeiten hatten bereits am Freitagabend begonnen, als zahlreiche Hamas-Anhänger, viele von ihnen bewaffnet, zum Haus von Ex-Premier Ismail Haniyeh zogen, dessen Einheitsregierung 2007 von Präsident Abbas aufgelöst und durch ein Notstandskabinett unter Salam Fayyad in Ramallah ersetzt worden war, welches nicht demokratisch legitimiert ist.

Politischer Führer der Hamas ist Khaled Mashaal, der sich in Syrien aufhält.

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Bagdad: Schwere Bombenanschläge fordern mindestens 112 Menschenleben

December 08th, 2009 | Category: Palestine/Middle East

Zum dritten Mal in diesem Jahr wurde die Innenstadt von Bagdad durch Bombenanschläge erschüttert. Nach unbestätigten Berichten von Augenzeugen starben mehr als 112 Menschen, als kurz hintereinander an verschiedenen Orten in der irakischen Hauptstadt vier Bomben explodierten. 197 Menschen sollen den Angaben zufolge verletzt worden sein.

Drei Sprengsätze detonierten in der Nähe des Innenministeriums, des Arbeitsministeriums, eines Kunstinstituts und eines Gerichtsgebäudes. Im Kinderkulturhaus von Bagdad, das neben dem Kunstinstitut liegt, wurden zahlreiche Kinder von Glassplittern getroffen. In dem südlichen Vorort Al-Doura riss ein Selbstmordattentäter mehrere Polizisten mit in den Tod.

Über der Innenstadt von Bagdad stiegen große, schwarze Rauchwolken auf. Erst am Vortag war es in dem Schiitenviertel Sadr-City zu Sprengstoffanschlägen gekommen, bei denen mindestens sieben Schulkinder ums Leben kamen. Im August waren durch eine Bombenserie im Regierungsviertel rund 100 Menschen ums Leben gekommen. Ende Oktober starben 155 Iraker, als kurz hintereinander neben dem Justizministerium und dem Gebäude des Provinzrates Bomben explodierten.

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