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Trauerfeier der drei in Afghanistan getöteten deutschen Soldaten
Mit einer Trauerfeier im niedersächsischen Selsingen wird heute der drei in Afghanistan getöteten deutschen Soldaten gedacht.
Daran nehmen neben Familien und Freunden der Gefallenen auch Kanzlerin Merkel und Verteidigungsminister zu Guttenberg teil. Es ist das erste Mal, dass Merkel zu einer Gedenkfeier für getötete Bundeswehrsoldaten kommt.
Die drei Fallschirmjäger im Alter zwischen 25 und 35 Jahren waren am Karfreitag bei Gefechten in Afghanistan von Taliban erschossen worden
Afghanistan: Ende der NATO Offensive? Karsai droht
Der afghanische Präsident Karsai hat angedroht, die geplante NATO-Offensive in der Provinz Kandahar zu verhindern, wenn die örtliche Bevölkerung der Militäraktion nicht zustimmt.
Dies betonte Karsai bei einem Treffen von etwa 1500 Stammesältesten. Er wurde vom Oberkommandierenden der NATO- und der US-Truppen in Afghanistan, McChrystal, begleitet. Der US-General äußerte sich nicht zu den Ausführungen.
Die Nato plant in der Provinz Kandahar die größte Offensive gegen die Taliban in der Region seit acht Jahren.
Ban Ki-moon: Israels Blockade des Gaza-Streifens ist nutzlos und inakzeptabel
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat am Sonntag eine Aufhebung der seit fast vier Jahren andauernden Blockade des Gazastreifens gefordert. Bei einem Besuch in dem Palästinensergebiet am Mittelmeer nannte Ban die von Israel verhängte Sperre “nutzlos und inakzeptabel”. Er besichtigte vor Ort Wiederaufbauprojekte der Vereinten Nationen (UNO).
Ban hatte sich zuvor im Westjordanland für einen Stopp des israelischen Siedlungsbaus ausgesprochen und dies gegen-über Israels Präsident Peres betont.
Nach Angaben israelischer Minister soll der Bau hunderter Wohnungen in Ostjerusalem zunächst gestoppt werden, um den Streit mit den USA zu entschärfen.
Ban hatte den Küstenstreifen zuletzt vor gut einem Jahr nach der israelischen Militäroffensive besucht. Die dreiwöchige rücksichtslose Bombardierung des Gaza-Streifens hatte dort eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. “Diese Politik (der Blockade) verstärkt das Leid und macht der Bevölkerung das Leben schwer”, sagte Ban vor Journalisten in Khan Junis im Süden des Gazastreifens. Sie schwäche zudem das Lager der Gemäßigten und stärke die Extremisten sowie das Schmugglerwesen.
Ban wollte anschließend mit den Eltern des vor fast vier Jahren in den Gazastreifen entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit zusammentreffen. Der Gazastreifen ist seit der Entführung Schalits durch palästinensische Freiheitskämpfer im Juni 2006 von Israel mit einer Blockade belegt. Nach der Machtübernahme der Hamas ein Jahr später wurde die Sperre weiter verschärft und später riegelte Israel den Gazastreifen dann fast vollständig ab.
Israel will den geplanten Bau hunderter neuer Wohnungen in Ostjerusalem verschieben, um den Streit mit den USA über das Projekt zu entschärfen. Ministerpräsident Netanyahu habe Washington außerdem zugesagt, palästinensische Häftlinge freizulassen, hieß es aus Ministerkreisen. Washingtons Nahost-Sondergesandter Mitchell wird am Sonntag in Jerusalem mit Netanyahu zusammentreffen. Am Montag will er Palästinenserpräsident Abbas in Ramallah treffen.
Goldman Sachs half Griechenland beim Verschleiern der Staatsschulden

Abkassierer Lloyd Blankfein hat an Griechenlands Staatspleite kräftig mitverdient.Â
Die US-Finanzbranche hat Griechenland offenbar geholfen, sein massives Schuldenproblem über Jahre zu verschleiern. Aufzeichnungen hätten ergeben, das die Wall Street das EU-Mitgliedsland ein Jahrzehnt bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen habe, so die “New York Times”.
Athen habe durch ein Geschäft mit Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten können. Selbst als Griechenlands Haushaltskrise sich ihrem Höhepunkt näherte, suchten US-Banken nach Wegen, dem Land eine Offenbarung des Schuldenproblems zu erspare.
Es ist kaum fassbar mit welcher Kaltschnäutzigkeit die Investmentbank Goldman Sachs aus den Finanzproblemen Griechenlands und damit auch der gesamten Europäischen Union, Profit schlägt. Dafür darf dann Abkassierer und Boss von Goldman Sachs über Milliarden Boni kräftig mitverdienen.
Die Machenschaften Goldman Sachs mit Griechenland gehen jedoch bis in die Zeit ihres damaligen Chefs Henry Paulson zurück. Paulson der 2006 von US-Präsident George W. Bush zum Finanzminister berufen wurde und kürzlich in einer Posiumsdiskussion mit Warren Buffet sagte, er habe sich die Tragweite und Auswirkungen der Lehman Brothers Pleite nicht vorstellen können, hat an dem derzeitigen Finanzdebakel Griechenlands ordentlich mitverdient. Konnte er es sich wirklich nicht vorstellen, dann ist war ein völliger Versager, im andern Fall ein Krimineller.
Irak: Bombenanschlag auf Pilger in Bagdad - mindestens 41 Tote
(apa) Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Pilger in Bagdad sind am Montag mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. 106 weitere Personen wurden verletzt, hieß es aus Kreisen des Innenministeriums. Eine Selbstmordattentäterin hatte sich unter den Pilgern in die Luft gesprengt, die in die Stadt Kerbala zogen, um dort das schiitische Gedenkfest Arbaeen zu begehen.
Die Pilger waren auf dem Weg nach Kerbala und hatten im Norden der Hauptstadt eine Pause eingelegt. Die heilige Stadt der Schiiten liegt rund 110 Kilometer südlich von Bagdad. Seit einigen Tagen gehen Hunderttausende Pilger nach Kerbala, wo die Schiiten am 5. Februar, dem 40. Tag nach dem Ashura-Fest, an den Tod des Imams Hussein erinnern. Der Enkel des muslimischen Propheten Mohammed war im Jahr 680 von Truppen des sunnitischen Kalifen Yazid in Kerbala getötet worden.
Hilfe für Haiti - die Kehrseite der Medaille
USA stoppen Aufnahme Verletzter
Die USA haben die Aufnahme verletzter Haitianer gestoppt. Grund ist vermutlich ein Streit über die Begleichung von Arztkosten. Schon seit Mittwoch würden keine Haitianer mehr von der US Luftwaffe ausgeflogen, teilte Hauptmann Kevin Aandahl mit.
Aandahl zufolge haben sich mehrere Staaten unwillig gezeigt, für die Behandlungskosten aufzukommen. Deshalb sei ein Transport der Opfer selbst in kritischen Fällen unmöglich geworden.
Wohltätigkeit nach Art der USA: Das US Gesundheitssystem operiert sich gesund und andere Staaten zahlen die saftigen US Honorarforderungen! Bleibt das Geld aus, ist dem US Regime das Schicksal der Haitianer egal, auch wenn sie verrecken!
Mittlerer Osten - Krieg der Agenten 7:1
Sie rotten sich selber aus, die Geheimdienstagenten der USA. Wie nun bekannt wurde hat den Selbstmordanschlag auf die US-Geheimdienstbasis Camp Chapman in der afghanischen Provinz Chost offenbar ein jordanischer Agent verübt.
US-Medien berichteten, der 36- jährige al Balawi sei nach Afghanistan geschickt worden, um Al Kaida zu unterwandern. Kürzlich hätte er seine jordanischen Agentenführer gebeten, CIA-Agenten in Chost zu treffen. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass al Balawi in Zusammenarbeit mit dem US Geheimdienst CIA ausgebildet wurde.
Bei dem Anschlag am 30.12. wurden acht Menschen getötet, sieben von ihnen waren CIA-Agenten. Die Taliban hatten sich zu dem Attentat bekannt.
Fazit: Von Intelligenz kann bei der Central Intelligence Agency nicht geredet werden.
Wolf in Schweden: 12.000 Wixer melden sich zur Jagd an
Es ist zum Kotzen: weil der Bestand an Wölfen in Schweden seit 1966 von 10 Tieren wieder auf magere 250 angewachsen ist, haben schwedische Behörden aufgrund eines schwachsinnigen Wahlversprechens 27 Wölfe zum Abschuss freigegeben.

Schwedischer Wolf - Der Alpha Wolf - Sven - 05.01.2009 - Foto: Wolfspark Werner Freund
Statt einer Protestaktion naturliebender Schweden gab es hingegen 12000 Anmeldungen schiesswütige Wixer für das Schlachtmassaker. In militärischen Kampf- und Tarnanzügen kamen die Intelligenzfernen zu dem Ereignis wo schon nach nur einem Tag die Abschussquote ereicht wurde. Genau 27 Wölfe waren zu jagen. “Nach vier Stunden schon neun Wölfe gefällt”, meldete am Samstagmorgen triumphierend das Jagdjournal in seiner Onlineausgabe.
Der Hetzjagd am Wochende seien “aus Versehen” vermutlich wesentlich mehr als die erlaubten 27 Tiere zum Opfer gefallen, befürchten Naturschützer. Sie verstoße insgesamt gegen die Habitat-Direktive zum Schutz bedrohter Tiere. Zusammen mit anderen Naturschutzorganisationen wie dem WWF will man sich nun an die EU-Kommission wenden und hofft, dass diese Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt.
Mit ihrem Einknicken vor der Jagdlobby erfüllt die Regierung ein vor drei Jahren gegebenes Wahlversprechen und begründet das mit dem zweifelhaften Argument, ein Bestand von 250 Wölfen sei zu hoch. 210 Tiere seien dagegen gerade noch erträglich. Lachhaft!
Schade um die Tiere und ein Armutszeugnis für Schweden. Pfui Teufel!
Israels Höchstgericht öffnet Straße für Palästinenser
Der oberste Gerichtshof Israels hat die Öffnung einer zentralen Verbindungsstraße zwischen Jerusalem und Tel Aviv auch für den palästinensischen Verkehr angeordnet. Die Bewegungsfreiheit sei ein fundamentales Menschenrecht, urteilte das Höchstgericht am Mittwoch. Es gab damit den Klagen von Palästinensern entlang an der Landstraße 443 statt, die auch durch das besetzte Westjordanland führt.
Die israelischen Behörden hatten die Zufahrten palästinensischer Dörfer zu der Straße gesperrt. Grund: Sicherheit
Für Palästinenser bedeutete die Sperre, dass sie längere Umwege etwa auf dem Weg nach Ramallah nahe Jerusalem in Kauf nehmen mussten. Das Oberste Gericht räumte der israelischen Polizei eine Frist von fünf Monaten ein, die Straße wieder an das palästinensische Gebiet anzuschließen und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Der Gerichtsbeschluss löste in Israel ein unterschiedliches Echo aus. Ein palästinensischer Taxifahrer sagte an einem Kontrollpunkt: “Sie haben uns stranguliert.” Ein israelische Radikale kommentierten dagegen: “Die Richter haben nicht berücksichtigt, warum es die Sperre gab, aus Gründen der Sicherheit. Keine Apartheid, kein Rassismus, keine Ungleichheit - nur Sicherheit.”
Afghanistan: Video von gefangenem US-Soldat Bowe Bergdahl aufgetaucht
Von Taliban-Kräften ist ein neues Video in Umlauf gebracht worden, das nach ihren Angaben einen im vergangenen Sommer in Afghanistan verschleppten US-Soldaten zeigt. Der 23-Jährige Gefreite Bowe Bergdahl wurde am 30. Juni in der östlichen Provinz Paktika entführt. Wann das Video aufgenommen wurde, ist unklar. Im Juli hatten Taliban-Kämpfer bereits ein Video mit dem 23-Jährigen verbreitet. Damals hatte die US-Armee bestätigt, dass es sich dabei um den entführten Soldaten handelt. Er ist der erste amerikanische Soldat, der seit dem Einmarsch der US-Truppen in Afghanistan 2001 verschleppt wurde.
Auf dem 36 Minuten langen Film trägt der Soldat seine Uniform und nennt seinen Namen. Er fordert die Amerikaner auf, gegen den Afghanistankrieg zu protestieren: “Afghanistan wird das nächste Vietnam, wenn das amerikanische Volk nicht aufsteht, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen.” Außerdem kritisiert er die Beziehungen der USA zu den Muslimen. Zugleich gibt der junge Soldat an, er werde in seiner Gefangenschaft menschlich behandelt.