Archive for the 'News' Category

Tödlicher Amoklauf an einer Schule in Ludwigshafen

February 18th, 2010 | Category: News

Wieder ein tödlicher Amoklauf an einer Schule: Ein 23-Jähriger hat am Donnerstag an einer Technischen Berufsschule in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz (Deutschland) einen Lehrer offenbar mit Messerstichen getötet. Der mutmaßliche Täter wurde noch an Ort und Stelle festgenommen und umgehend verhört. Das Opfer verstarb “im Rahmen der Reanimation”, wie ein Polizeisprecher sagte.Nach den Angaben eines Schülers unterrichtete der Lehrer an der Berufsschule Malen und Lackieren. Ein weiterer Schüler sagte, bei der Flucht aus dem Gebäude habe er den Lehrer schwer verletzt im Treppenhaus liegen sehen.

Zu der Frage, ob es sich bei dem Täter um einen Schüler oder Ex-Schüler der Berufsschule handelt, machte die Polizei zunächst keine Angaben und verwies auf das laufende Verhör. Zur Art der Waffe sagte Polizeisprecher Michael Lindner: “Keiner ist durch Schüsse verletzt oder getötet worden.” Berichte, wonach der junge Mann auch eine Schreckschusspistole bei sich hatte, bestätigte die Polizei zunächst nicht.

Laut Polizei ereignete sich die Tat gegen 10.00 Uhr in dem Schulkomplex, der von 3.200 Schülern besucht wird. Allein auf die betroffene Technische Schule gehen 1.500 Schüler. Der Komplex liegt südwestlich der Innenstadt in unmittelbarer Nähe zur Fachhochschule und weiteren Bildungseinrichtungen. Es sei gelungen, die Schule rasch zu räumen, betonte die Polizei.

Ein Großaufgebot von Einsatzkräften riegelte den Tatort ab. Schüler und Eltern würden psychologisch betreut, um 11.00 Uhr wurden die Schüler nach Hause geschickt. Die Durchsuchung des Gebäudes lief gegen 14.00 Uhr noch.

Quelle: apa.at

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Goldman Sachs half Griechenland beim Verschleiern der Staatsschulden

February 14th, 2010 | Category: News

Chef von Goldman Sachs, Lloyd Blankfein

Abkassierer Lloyd Blankfein hat an Griechenlands Staatspleite kräftig mitverdient. 

Die US-Finanzbranche hat Griechenland offenbar geholfen, sein massives Schuldenproblem über Jahre zu verschleiern. Aufzeichnungen hätten ergeben, das die Wall Street das EU-Mitgliedsland ein Jahrzehnt bei der Umgehung der Stabilitätskriterien der Eurozone geholfen habe, so die “New York Times”.

Athen habe durch ein Geschäft mit Goldman Sachs Schulden in Milliardenhöhe vor der EU geheimhalten können. Selbst als Griechenlands Haushaltskrise sich ihrem Höhepunkt näherte, suchten US-Banken nach Wegen, dem Land eine Offenbarung des Schuldenproblems zu erspare.

Es ist kaum fassbar mit welcher Kaltschnäutzigkeit die Investmentbank Goldman Sachs aus den Finanzproblemen Griechenlands und damit auch der gesamten Europäischen Union, Profit schlägt. Dafür darf dann Abkassierer und Boss von Goldman Sachs über Milliarden Boni kräftig mitverdienen.

Die Machenschaften Goldman Sachs mit Griechenland gehen jedoch bis in die Zeit ihres damaligen Chefs Henry Paulson zurück. Paulson der 2006 von US-Präsident George W. Bush zum Finanzminister berufen wurde und kürzlich in einer Posiumsdiskussion mit Warren Buffet sagte, er habe sich die Tragweite und Auswirkungen der Lehman Brothers Pleite nicht vorstellen können, hat an dem derzeitigen Finanzdebakel Griechenlands ordentlich mitverdient. Konnte er es sich wirklich nicht vorstellen, dann ist war ein völliger Versager, im andern Fall ein Krimineller.

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Nacktscanner wird zum Körperscanner

February 01st, 2010 | Category: News

In Grossbritannien sind die ersten im Einsatz

In Großbritannien werden seit Montag Flugreisende mit Körperscannern durchleuchtet. Die ersten Geräte kamen am größten Flughafen des Landes in London-Heathrow sowie am Airport in Manchester zum Einsatz, wie die Flughäfen mitteilten.

Die Geräte wurden zunächst an je einem Terminal stichprobenartig genutzt. Passagiere, die zu einem Scan gebeten wurden, durften bei einer Weigerung nicht das Flugzeug besteigen. Grund für die Entscheidung zum Einsatz der Scanner war das vereitelte Flugzeug-Attentat von Detroit Ende vergangenen Jahres.

Nacktscanner wird zum Körperscanner

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Bundesfinanzministerium will gestohlene Schweizer Bankdaten kaufen

February 01st, 2010 | Category: News

Im Streit über den Umgang mit Schweizer Bankdaten möglicher deutscher Steuerbetrüger schließt das Bundesfinanzministerium einen Kauf nicht aus.

Ein Ministeriumssprecher sagte, die Entscheidung “wird auf der Linie dessen liegen, was Bund und Länder im Liechtensteiner Fall entschieden haben”. Sie werde zügig fallen.

Zuvor hatten sich mehrere CDU-Politiker für den Kauf ausgesprochen. Auch SPD und Grüne sind dafür, den Informanten zu bezahlen. Er verlangt laut Medienberichten 2,5 Mio. Euro für die CD.

Zur Zeiten der DDR waren Verkäufe von Gefangenen an den Westen ein fixer Posten im Budget des kommunistischen Regimes, ob das bei der Schweiz und Liechtenstein ähnlich ist?

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Hilfe für Haiti - die Kehrseite der Medaille

January 31st, 2010 | Category: News

USA stoppen Aufnahme Verletzter

Die USA haben die Aufnahme verletzter Haitianer gestoppt. Grund ist vermutlich ein Streit über die Begleichung von Arztkosten. Schon seit Mittwoch würden keine Haitianer mehr von der US Luftwaffe ausgeflogen, teilte Hauptmann Kevin Aandahl mit.

Aandahl zufolge haben sich mehrere Staaten unwillig gezeigt, für die Behandlungskosten aufzukommen. Deshalb sei ein Transport der Opfer selbst in kritischen Fällen unmöglich geworden.

Wohltätigkeit nach Art der USA: Das US Gesundheitssystem operiert sich gesund und andere Staaten zahlen die saftigen US Honorarforderungen! Bleibt das Geld aus, ist dem US Regime das Schicksal der Haitianer egal, auch wenn sie verrecken!

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Barack Obama beisst nicht die Hand die ihn füttert

January 24th, 2010 | Category: News

Immer wieder kann man jetzt in den Medien lesen:

Barack Obama weiss, dass er die Hand nicht beißen darf, die ihn füttert. Der Präsident weiß sehr genau, wem er den grandiosen Wahlsieg vor Jahresfrist zu verdanken hat: Die jetzt von ihm gescholtenen Finanzhäuser waren es, die ihm mit großzügigsten Spenden den Weg ins Weiße Haus geebnet haben.”

Also bitte hier sehen einige Kolumnisten die Lage aber ganz falsch. Nicht die Finanzhäuser waren es die Obama zum Präsidenten gemacht haben, sondern die Mehrheit der Amerikaner die ihm ihre Stimme gegeben hat. Die Finanzhäuser samt ihren Haus- und Hofschreiberingen  überschätzen sich wohl in ihrer Bedeutung.

Zum Anderen ist Barack Obama sicher nicht daran interessiert, als derjenige Präsident dazustehen, der für das grösste Banken- und Finanzdisaster verantwortlich ist. Es ensteht tatsächlich der Eindruck, als würde die Finanzbranche nur einen Schuldigen suchen, der von ihren eigenen Fehlern ablenkt und für die Krise verantwortlich gemacht werden kann. Was jetzt an Regulierungen den grossen Bankhäusern bevosteht, ist gar nichts Neues. Schon Andre Kostolany hat vor 30 Jahren gesagt:

Eine Großbank darf nicht nur ein gewinnbringendes Unternehmen sein. Sie ist eine Versorgungsgesellschaft wie eine Eisenbahn oder ein Stromlieferant. Unter keinen Umständen darf sie - egal, welche Profite dabei herausspringen - gegen die Interessen der Allgemeinheit handeln. Die meisten Großbanken betreiben aber ein für die Weltwirtschaft sehr schädliches Geschäft: die Spielerei.”

Andre Kostolany war einer der erfolgreichsten Investoren und Börsenspekulanten.

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Chaos auf Haiti, Bevölkerung lyncht Plünderer

January 17th, 2010 | Category: News

Weiterhin chaotische Zustände nachdem die ersten Hilfslieferungen eingetroffen sind. Reporter berichteten am Sonntag von mehreren Lynchmorden in der Hauptstadt Port-au-Prince. In einem Fall setzten Anwohner einen mutmaßlichen Dieb in Brand. Andernorts eröffnete die Polizei das Feuer auf eine Gruppe von Plünderern und tötete mindestens einen.
Ein Helfer beschrieb die chaotische Situation: “Es gibt kein Trinkwasser und keine Lebensmittel in Port-au-Prince, die Menschen müssen auf der Straße schlafen und stehen unter Schock”, erklärte er. “Die Situation ist unhaltbar. Die Toten liegen auf der Straße und ein Verwesungsgeruch hängt über der Stadt.”

Temperaturen um die 30 Grad beschleunigten die Verwesung der in den Straßen liegenden Leichen und erhöhten die Seuchengefahr. Hoffnung auf Überlebende besteht weiter: Am Tag vier der Katastrophe habe man in Port-au-Prince 50 Verschüttete geborgen.

Bei dem Erdbeben am Dienstag kamen nach jüngsten Schätzungen der haitianischen Regierung bis zu 50.000 Menschen ums Leben. Rund 250.000 wurden demnach verletzt, etwa 1,5 Millionen Menschen sind obdachlos.

Um die schlechte Sicherheitslage in den Straßen der Hauptstadt zu verbessern, würden nun 3.500 US-Soldaten die UN-Friedenstruppe sowie die örtliche Polizei verstärken, erklärte Haitis Präsident Rene Preval.

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Nach Erdbeben auf Haiti - Hoffnungslosigkeit

January 15th, 2010 | Category: News

Drei Tage nach dem Erdbeben in Haiti kämpfen die Menschen ums Überleben. In der Hauptstadt Port-au-Prince fehlt es an Nahrung und Trinkwasser. Während die Überlebenden in den Straßen von Port-au-Prince bei Temperaturen um 30 Grad weiter mit bloßen Händen nach Opfern gruben, standen internationale Rettungsteams vor massiven logistischen Problemen. Nach Schätzungen des Roten Kreuzes kamen bis zu 50.000 Menschen ums Leben.

“Wenn die internationale Hilfe nicht kommt, wird sich die Lage schnell verschlimmern”, sagte ein Überlebender in der haitianischen Hauptstadt. “Wir brauchen dringend Wasser und Lebensmittel.” Ein anderer klagte: “Wir hören im Radio, dass Rettungsteams von außen kommen, aber nichts kommt.”

Nach UN-Angaben würden am dringendsten Ärzte zur Versorgung der Verletzten gebraucht sowie Leichensäcke für die schätzungsweise 50.000 Toten.

Ein verärgerter Mann streckte seine Faust nach einem ausländischen Medienteam aus und rief: “Mehr Ärzte, weniger Journalisten!” Die Verzweiflung richtete sich auch gegen die Regierung: “Wir haben keinerlei Führung”, rief eine Frau. Diese ist wegen der Zerstörungen nahezu regierungsunfähig. Jean Robert Saget, haitianischer Botschafter in Deutschland, vermutet mehrere Minister unter den Toten.
Nach UN-Angaben sind in Haiti rund 3,5 Millionen Menschen von dem Erdbeben betroffen - das ist mehr als ein Drittel der Bevölkerung. Wie das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) mitteilte, verloren in Port-au-Prince rund 300.000 Menschen ihr Obdach. Nach UN-Angaben sind auch 36 eigene Mitarbeiter unter den Toten. An großen Plätzen der Stadt errichteten die Überlebenden provisorische Lager und kämpften mit Gebeten und Gesängen gegen die Verzweiflung an.

Der Luftraum über Haiti war am Freitag überfüllt. Ein US-Militärflugzeug und zehn zivile Flugzeuge kreisten über der Hauptstadt und warteten auf freie Landebahnen. Den USA wurde erlaubt, auch den Luftraum über Kuba zu nutzen.
Die Weltbank will einen langfristiegen Wiederaufbaufonds für Haiti einrichten. Die EU berief einen Sondergipfel ein.

Mehr zum Thema:

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Chaos nach Erbeben auf Haiti - Hilfslieferungen laufen an

January 14th, 2010 | Category: News

Tote können nicht geborgen werden, für zahllose Verletzte fehlt die medizinische Versorgung: Die Zustände in der vom Erdbeben erschütterten Millionenstadt Port-au-Prince sind chaotisch.

Nach dem Erdbeben in Haiti herrschen in der Millionenstadt Port-au-Prince chaotische Zustände. Tote konnten zunächst nicht geborgen werden, für zahllose Verletzte gab es keine medizinische Versorgung. Während das ganze Ausmaß der Katastrophe noch unklar war, lief in aller Welt die Hilfe für die Überlebenden an.

Der haitianische Staatspräsident Preval sagte dem Fernsehsender CNN, das Ausmaß der Katastrophe sei noch nicht zu fassen. Wahrscheinlich seien Tausende Menschen ums Leben gekommen. Es sei aber noch zu früh, um eine genaue Zahl zu nennen. Einen Tag nach dem Erdbebens liefen Überlebende am Mittwoch wie betäubt auf den Straßen umher, vorbei an Leichen und Trümmern. Viele trauerten um Angehörige und Freunde. Einsatzkräfte suchten in eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten.

Unter den Todesopfern ist der 63-jährige Erzbischof Miot, der in seinem Büro erschlagen wurde. Mindestens 16 UNO-Mitarbeiter kamen ums Leben, bis zu 150 weitere werden noch vermisst, darunter auch der tunesische Leiter der UNO-Friedensmission, Hedi Annabi. Auch das Hauptgefängnis von Port-au-Prince stürzte ein.

Viele Länder haben Bergungsteams und Hilfslieferungen entsandt. Frachtflugzeuge bringen Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente nach Port-au-Prince. Die USA beorderten einen Flugzeugträger nach Haiti. US-Außenministerin Clinton brach ihre Pazifikreise ab, um den Hilfseinsatz der USA zu koordinieren.

Unterdessen hat die Weltbank angekündigt, 100 Mio. Dollar Nothilfe bereitzustellen. 10 Mio. kommen von der UNO, 1,5 Mio. Euro gibt die Bundesregierung.

(apa,n24)

Mehr zum Thema:

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Erdbeben in Haiti - Tausende Tote befürchtet

January 13th, 2010 | Category: News

Nach dem vermutlich schwersten Erdbeben in Haiti seit 200 Jahren werden allein in der Hauptstadt Port-au-Prince Tausende von Toten befürchtet.

Wie die Nachrichtenagentur Haiti Press Network berichtet, seien die Schäden “gewaltig”. Dem Beben der Stärke 7,0 folgten in der Nacht zum Mittwoch mehr als zehn Nachbeben. Häuser stürzten ein, Straßen rissen auf, Gasleitungen explodierten, das Telefonnetz brach zusammen. In Port-au-Prince stürzten unter anderem ein Spital,  Hotels und der Präsidentenpalast ein. Das Hauptquartier der 9000 Mann starken UN-Friedensmission in Haiti wurde zerstört.

Bei der Katastrophe handelt es sich vermutlich um das schwerste Erdbeben auf Haiti seit 200 Jahren. Eine Überlebende berichtete, über der Stadt türme sich eine riesige Staubwolke. Der Botschafter Haitis in den USA, Raymond Joseph, sagte: “Ich befürchte, es ist wirklich eine Katastrophe großen Ausmaßes.” Die USA und weitere Staaten sagten der haitianischen Regierung Unterstützung zu. Die ersten Hilfslieferungen sollen schon im Laufe des Mittwochs in Haiti eintreffen.

Wie Korrespondenten aus einem Vorort der Hauptstadt berichten, dauerte das Beben länger als eine Minute. Autos seien regelrecht in die Luft gesprungen. Viele Einwohner seien in Panik auf die Straßen gerannt. “Es scheint klar, dass es zahlreiche Tote gibt”, sagte US-Außenamtssprecher Philip Crowley in Washington. Die Sprecherin einer katholischen US-Hilfsorganisation berichtete nach einem Telefonat mit einem Mitarbeiter in Port-au-Prince, dieser befürchte “tausende Tote”. Genauere Angaben lägen noch nicht vor, weil die Kommunikation mit Port-au-Prince sehr schwierig sei.


Größere Kartenansicht

[del.icio.us] [Digg] [Facebook] [MySpace]
No comments

Next Page »