Archive for the 'Sport' Category
Formel-1 GP von Brasilien: Regen macht Vettels Hoffnungen zunichte
Starker Regen im ersten Teil des Qualifyings machte Sebastian Vettels Hoffung auf einen guten Startplatz für den morgigen Gard Prix von Barsilien zunichte. Der Heppenheimer Red Bull Pilot erzielte nur die 16. Zeit und ist zum ersten mal nach 15 Rennen nicht in den 2. Teil des Qualifyings gekommen. Sein Schicksal teilt er mit Lewis Hamilton der nur die 18. Zeit erzielte. Bestzeit hält zur Zeit Niko Rosberg auf Williams. Ob das Qualifying in die 2. und 3. Runde geht ist noch offen, die Rennleitung berät.
Radsport Doping: Ex-Radprofi Jan Ullrich 24-mal beim spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes
 
Jan Ulrich - Er galubt wohl alle anderen sind dümmer als er selbst…
Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamts war der frühere Radprofi Jan Ullrich von 2003 bis 2006 insgesamt 24-mal zu Behandlungen beim spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Die Beweise dafür fanden BKA-Fahnder der Einsatzgruppe Doping bei einer Razzia in der Wohnung des früheren Ullrich-Betreuers Rudy Pevenage auf einem Computer.
Laut Spiegel soll der Tour-de-France-Sieger von 1997 zwischen Februar 2005 und Mai 2006 achtmal nach Madrid geflogen sein. Nach Recherchen des Magazins wurden diese Flüge von Pevenage organisiert, der Ullrich beim Team T-Mobile betreut hatte. Pevenage selbst war nach Spiegel-Angaben in der Zeit zwischen Dezember 2003 und April 2006 insgesamt 15-mal zu Kurzaufenthalten nach Madrid geflogen. Er traf sich dort nach Überzeugung der Fahnder mit Mitgliedern des spanischen Dopingnetzwerkes.
Auf der Festplatte des Computers von Pevenage hatten Techniker Daten rekonstruiert, die gelöscht waren. Dies sagen bisher geheime Akten der Bonner Staatsanwaltschaft - insgesamt 2219 Seiten - aus. Die Bonner Behörde hatte gegen Ullrich seit Sommer 2006 wegen Verdachts des Betrugs ermittelt und stellte das Verfahren im Frühjahr 2008 nach Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 250.000 Euro ein.
“Zusammenfassend kann festgehalten werden”, heißt es in der Akte, “dass der Beschuldigte Ullrich das Dopingsystem des spanischen Arztes Dr. Fuentes nutzte, um sich vertragswidrig mit leistungssteigernden Mitteln und Methoden auf seine Wettkämpfe vorzubereiten.”
Ullrich äußerte sich bei der Staatsanwaltschaft zu den Vorwürfen nicht. Er bestritt stets, jemals gedopt zu haben. Bei Überprüfungen seiner Konten stießen die Ermittler nach Spiegel-Angaben auf zwei Zahlungen an Fuentes in Höhe von insgesamt 80.000 Euro.
Boxen: King Arthur Abraham gegen Jermain Taylor morgen in Berlin O2 World

“King” Arthur Abraham lässt seine Fäuste zum ersten Mal in der O2 World fliegen. Am 17.Oktober 2009 trifft er im Rahmen des Super-Six-Turniers auf den Amerikaner Jermain - „Bad Intentions” - Taylor. Der Sieger des mit 36 Millionen Euro dotierten Supermittelgewicht-Turniers wird gleichzeitig Weltmeister der WBA und des WBC.
Wenn Arthur Abraham am Samstagabend vor 14.000 Fans in der Berliner Arena und Millionen Zuschauern an den Bildschirmen für seinen bislang größten Kampf gegen den Amerikaner Jermain Taylor den Ring betritt, dann ertönt der Gong für eine kleine Revolution im Profiboxen. Der erste Fight des Deutsch-Armeniers im Supermittelgewicht ist zugleich Auftakt des “Super-Six-Turniers” der weltbesten Boxer dieser Klasse.
“Das Turnier ist einmalig. Wir suchen den Besten der Besten, den Superchampion. Wer dieses Turnier gewinnt, gehört zum Kreis der Legenden”, sagt Abraham. Der 29-Jährige, der seinen IBF-Weltmeistertitel im Mittelgewicht niederlegte, nachdem er dort mehr mit Gewichtsproblemen als mit gleichwertigen Gegnern zu kämpfen hatte, verspricht den Fans in seiner Wahlheimat Berlin: “Es wird eine große Boxnacht werden.”
Der Modus: In der „Gruppenphase” heißt es zunächst Abraham gegen Taylor (17.10. in Berlin), Froch gegen Dirrell (17.10. in Nottingham) und Kessler gegen Ward (21. November in Oakland/ USA). Jeder Boxer bestreitet drei Vorrundenkämpfe. Für einen Sieg gibt es zwei Punkte, für einen K.o. drei, für ein Remis einen. Die vier Punktbesten ziehen ins Halbfinale ein.
Als Fan des Deutschen Eishockeymeisters Eisbären Berlin und ALBA BERLIN war Abraham in der Vergangenheit schon häufiger zu Gast in der O2 World. Bereits im Mai erklärte er in einem Interview mit O2 World TV: “Mein größter Traum ist es, einmal in der O2 World vor dieser einmaligen Kulisse zu boxen”.
Der Kampf wird live übertragen bei ATV
Samstag 22:45
Box - Night LIVE: King Arthur Abraham vs Jermain Taylor
Dietmar Beiersdorfer wird neuer sportlicher Leiter von Red Bull

Salzburg - Jetzt ist es offiziell: Der Deutsche Dietmar Beiersdorfer soll die Fußball-Abteilung von Red Bull weiter an die internationale Spitze heranführen. “Das ist eine spannende Aufgabe”, meinte Beiersdorfer, der mit seiner Familie nach Salzburg ziehen und von dort aus die Fäden ziehen wird. Der 45-Jährige hatte bis Juni beim HSV gearbeitet. Die Kompetenzen von Beiersdorfer reichen weit über Salzburg hinaus. Der deutsche Ex-Profi ist Chef des gesamten Fußball-Engagements des Konzerns, das neben dem Bundesliga-Club in Salzburg auch Red Bull New York, den deutschen Fünftligisten RasenBallsport Leipzig sowie Akademien in Ghana und Brasilien beinhaltet.
In welcher Funktion Salzburg-Sportchef Heinz Hochhauser dem Club erhalten bleibt, war vorerst unklar. “Für mich weiß ich bereits, wie es weitergeht”, hatte der langjährige Bundesliga-Trainer schon vor Wochen erklärt.
Seit Wochen war Beiersdorfer in Salzburg großes Thema. Der einstige HSV-Sportchef hatte bereits Ende August erste Gespräche mit Dietrich Mateschitz geführt, war zuletzt auch mit dem Red-Bull-Eigentümer im Stadion.
Beiersdorfer hatte sich im Juni nach Unstimmigkeiten mit dem Vorstand vom HSV getrennt. Davor war der studierte Betriebswirt seit 2002 erfolgreich als Sportdirektor bei den Hamburgern tätig. Daher ist er auch bestens mit der Philosophie des aktuellen Salzburg-Trainers Huub Stevens bekannt, der von Februar 2007 bis Sommer 2008 in der Hansestadt arbeitete.
Beiersdorfer soll bei dem österreischischen Erstligisten erneut mit Trainer Huub Stevens zusammenarbeiten, mit dem Niederländer hatte er bis zu dessen Abschied im Sommer 2008 bereits beim HSV eineinhalb Jahre lang erfolgreich gewirkt.
“Didi Beiersdorfer hat beim HSV hervorragende Arbeit geleistet”, versicherte Stevens. “Die Zeit, in der ich mit ihm beim HSV zusammengearbeitet habe, war eine sehr schöne Zeit”, sagte Stevens.
Als Spieler war Beiersdorfer 1993 mit Werder Bremen gemeinsam mit Andi Herzog deutscher Meister. Davor hatte der Verteidiger nach seinem Debüt unter Ernst Happel lange Zeit für den HSV gespielt.
Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro
 
Historischer Triumph für Rio de Janeiro, deftiges Debakel für Chicago, schwere Niederlage für US-Präsident Barack Obama: Die 121. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Freitagabend in Kopenhagen die Stadtschönheit an der Copacabana zum Sieger im Vierkampf um die Olympischen Spiele 2016 gekürt. Zugleich schmetterten die Olympier den Versuch von Chicago und Obama ab, das bedeutenste Sportfest zum fünften Mal in die USA zu holen. Selbst die Fünf-Stunden-Blitzvisite des charismatischen Präsidenten brachte Chicago am Ende nicht den gewünschten Erfolg - sensationell blieb der Mitfavorit bereits im ersten Wahlgang auf der Strecke.
Als IOC-Präsident Jacques Rogge den Gewiner der Milliardenspiele um 18.50 Uhr proklamierte, wollte der brasilianische Jubel im riesigen Kongresszentrum von Kopenhagen kein Ende finden. Rio setzte sich im entscheidenden dritten Wahlgang gegen Madrid durch. Nach Chicago war Außenseiter Tokio im zweiten Durchgang ausgeschieden. Kurz nachdem Rio das Rennen gemacht hatte, bejubelten an der Copacabana vor riesigen Leinwänden mehr als 100.000 Menschen den Olympiasieg im fünften Anlauf. Obama war da längst mit der Air Force One auf dem Rückflug seines 21-stündigen Ausflugs.
Formel-1: Alonso fährt 2010 mit Massa für Ferrari - Räikkönen muss Team verlassen
Der Wechsel des zweifachen Formel-1-Ex-Weltmeisters Fernando Alonso von Renault zu Ferrari soll noch in dieser Woche offiziell werden. Die Scuderia werde am Donnerstag vor dem Grand Prix von Japan in Suzuka die seit langem kursierenden Spekulationen beenden und die Verpflichtung des Spaniers für 2010 bekanntgeben, berichtete das Fachmagazin “auto, motor und sport”.

Wie erwartet will Ferrari demnach künftig auf Alonso und den derzeit verletzten Vizeweltmeister Felipe Massa als Stammpiloten setzen, Kimi Räikkönen müsse gehen. Der finnische Weltmeister von 2007 werde eine Abfindung für seinen noch bis Ende des kommenden Jahres laufenden Vertrag erhalten und zu McLaren-Mercedes zurückkehren. Garant für den Deal sei der neue Ferrari-Sponsor, die spanische Bank Santander, die auch Partner der “Silberpfeile” ist. Räikkönen würde bei McLaren-Mercedes seinen Landsmann Heikki Kovalainen ersetzen und an der Seite von Champion Lewis Hamilton fahren.
Alonso gilt seit langem als Ferrari-Wunschkandidat. Zuletzt hatten die Teamverantwortlichen Gespräche mit dem 28-jährigen Asturier nicht mehr dementiert und eine schnelle Entscheidung angekündigt. “Ich habe mich schon entschieden, wir werden es also bald wissen”, sagte Alonso am Sonntag nach seinem dritten Platz im Nachtrennen in Singapur.
Der neue Renault-Geschäftsführer Jean-Francois Caubet bestätigte am Sonntag in einem Fernsehinterview ebenfalls den Abgang von Alonso. “Wir werden ihn vermissen, aber auch er wird uns vermissen”, lautete Caubets Antwort in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob der Spanier den Renault-Rennstall verlassen werde.
Formel-1 Crashgate: Mildes Urteil gegen Renault - nur bedingte Strafe

Das mit Spannung erwartete Urteil in der “Crashgate”-Affäre um die Manipulation des Nachtrennens in Singapur 2008 durch das Renault-Team wurde gesprochen: Der Motorsport-Weltrat hat eine Bewährungsstrafe gegen Renault verhängt. Der französische Automobilhersteller ist mit einem blauen Auge davongekommen.Das Team wurde erwartungsgemäß nach einer kurzen Anhörung schuldig gesprochen, gegen insgesamt fünf Artikel des FIA-Regelwerks verstoßen zu haben, doch die Strafe fiel anschließend recht mild aus: Eine Sperre bis Ende 2011, anzutreten allerdings nur, sollte bis dahin ein vergleichbarer Regelverstoß auftreten. Die FIA würdigt damit das einsichtige Verhalten des Rennstalls seit Bekanntwerden der Manipulationsaffäre.

Härter trifft es die Verschwörer Flavio Briatore und Pat Symonds, die selbst nicht in Paris waren. Briatore wurde mit einer lebenslangen Sperre für alle FIA-Veranstaltungen sanktioniert. Der Italiener darf in Zukunft auch keine Fahrer mehr managen. Symonds wurde mit der gleichen Strafe belegt, allerdings nur für einen Zeitraum von fünf Jahren. Dafür ausschlaggebend war, dass er dem Weltrat ausrichten ließ, er verspüre ob seiner Beteiligung “unendliches Bedauern und unendlichen Scham”.
Der Weltverband wird künftig keine Rennserien mehr sanktionieren, in denen die beiden in irgendeiner Form mitwirken, und jedem Team oder Fahrer, der mit Briatore oder Symonds in Verbindung steht, sofort die Lizenz entziehen. Zutritt zu FIA-Veranstaltungen wird ihnen nicht mehr gestattet.
Nelson Piquet jun., der “Crashgate” mit seiner eidesstattlichen Erklärung im Juli ins Rollen gebracht hat, wurde für sein Geständnis mit einer Immunitätsgarantie belohnt. Er hat keine weiteren Konsequenzen zu befürchten und darf theoretisch wieder Formel 1 fahren.
Fernando Alonso wurde heute für unschuldig erklärt. Er darf damit auch den Sieg in Singapur behalten.
Formel-1 Crashgate: Urteil über Renault noch für heute erwartet

Nach nur 90 Minuten war die Anhörung im “Crashgate”-Skandal der Formel 1 vor dem Motorsport-Weltrat des Automobilweltverbandes FIA in Paris beendet. Die Beteiligten mussten vor den 26 Mitgliedern des Weltrats, darunter auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk und der tschechische Verbandschef Radovan Novák, Rede und Antwort stehen.
Dabei ging es um die Rolle Renaults in dem Skandal. Schlimmstenfalls droht dem Team der WM-Ausschluss. Da die Franzosen mit der FIA kooperiert haben, könnte es auch auf eine Geldstrafe hinauslaufen. Sogar ein Freispruch ist nicht auszuschließen, da die FIA keinen weiteren Hersteller verlieren will.
Mit einem Urteil wird noch im Laufe des Montags gerechnet. Die Kürze der Anhörung lässt darauf schließen, dass die Renault-Verantwortlichen wie zuvor schon angekündigt in vollem Umfang kooperiert haben und geständig waren.
Die mutmaßlichen Drahtzieher des absichtlichen Unfalls beim Singapur-Grand-Prix im September 2008, der damalige Teamchef Flavio Briatore und dessen Chefingenieur Pat Symonds, waren nicht in Paris. Beide sind inzwischen von ihren Posten zurückgetreten und mussten deshalb laut FIA-Statuten auch nicht mehr vor dem FIA-Gericht erscheinen.
Der Schotte Jackie Stewart, wie Lauda dreimal Champion, stellt das ganze System der Königsklasse infrage: “Da ist etwas grundsätzlich faul im Herzen der Formel 1. Ich habe noch nie zuvor erlebt, dass die Formel 1 einen solchen Hang zur Selbstzerstörung hat.” Doch Ecclestone ist sicher, dass sich die Räder im PS-Zirkus weiterdrehen. “Die Formel 1 hat den Tod von Ayrton Senna und den Rücktritt von Michael Schumacher überstanden. Sie ist größer als alles.”
Boxen: Sebastian Sylvester ist Weltmeister im Mittelgewicht des Weltverbandes IBF - Video
Sebastian Sylvester ist neuer Weltmeister im Mittelgewicht. Der 29-Jährige besiegte im Kampf um den vakanten Titel des Weltverbandes IBF Giovanni Lorenzo aus der Dominikanischen Republik. Mit einem 2:1-Punktsieg in Neubrandenburg trat er die Nachfolge von Artur Abraham an. Der Berliner hatte den WM-Gürtel niedergelegt, um ins Supermittelgewicht zu wechseln.
Sylvester baute seine Bilanz auf 32 Siege in 35 Profikämpfen aus. Bei seinem ersten Anlauf auf einen WM-Thron war er im November 2008 an WBA-Champion Felix Sturm nach Punkten gescheitert.
Formel-1: Betrug Bei Renault? Flavio Briatore und Pat Symonds fristlos entlassen

Pat Symonds im Gespräch mit Flavio Briatore
Der “Singapur-Skandal” in der Formel 1 hat Renault-Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds den Job gekostet. Die beiden haben den Rennstall verlassen. Zudem teilte Renault mit, man werde die Anschuldigungen des Auto-Weltverbandes FIA nicht bestreiten. Weitere Kommentare werde es bis zur Anhöhrung am Montag nicht geben.
Der ehemalige Renault-Pilot Nelson Piquet jr. hatte zovor erklärt, man habe ihn gezwungen, beim Grand Prix 2008 in Singapur einen Unfall zu bauen, um Teamkollege Fernando Alonso den Sieg zu sichern.
Mögliche Nachfolger für Briatore waren schon vor dessen Abgang gehandelt worden. Demnach sollte Alain Prost beste Chancen haben. Der viermalige Weltmeister hat Erfahrung und war bereits von 1997 bis 2001 mit seinem eigenen Rennstall in der Formel - und er ist Franzose. Weitere Kandidaten sollen David Richards und der frühere BAR-Teamchef Craig Pollock sein. Spanische Medien brachten Frederic Vasseur, Teamchef des GP2-Rennstalls ART mit dem deutschen Titelträger Nico Hülkenberg, ins Spiel.