Oct 5
Entschärfung von V1-Rakete in Hillesheim in der Eifel
Die Entschärfung einer bei Hillesheim in der Eifel gefundenen V1-Rakete aus dem Zweiten Weltkrieg wird voraussichtlich die ganze Woche dauern. Da in dem Gefechtskopf noch bis zu 600 Kilogramm des hochgiftigen Sprengstoffes Amlatol enthalten sein könnten, müsse äußerst vorsichtig vorgegangen werden, sagte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, Horst Lenz.
V1 aus dem Luftwaffenmuseum - Bild © Wolfgang Bredow www.bredow-web.de/
Ab Dienstag solle mit der Freilegung der unter der Erde liegende Rakete begonnen werden.
Gefunden wurde das acht Meter lange Geschoss aufgrund eines Hinweises von einem Zeitzeugen. Dieser hatte in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 beobachtet, wie die Rakete herabstürzte, aber nicht explodierte. Der Kampfmittelräumdienst suchte auf diesen Hinweis hin die Gegend ab und fand die Rakete genau an der von dem Zeugen bezeichneten Stelle.
Noch liege die V1 unter dem Erdreich an einem Ort, der geheim gehalten werde. Eine Gefahr für Anwohner bestehe nicht, da im Umkreis von 900 Metern nur Wiesen seien, sagte die Sprecherin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, Miriam Lange.
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