Jun 25
Formel-1: Ende des FIA Streits - Max Mosley geht im Oktober
Mit der überraschenden Aufgabe des FIA-Präsidenten ist die Zukunft der Formel 1 endgültig gerettet. Die acht Rennställe der Teamvereinigung FOTA dürfen sich als Sieger fühlen, der größte Gewinner ist aber die “Königsklasse” des Motorsports selbst. “Nun haben wir Frieden”, sagte Max Mosley bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des FIA-Weltrats in Paris. “Es wird nur eine WM geben.” Ein FOTA- Sprecher bestätigte die Einigung.
Dabei bedeutet der Frieden von Paris das Ende einer monatelangen Schlacht um Macht, Regeln und Geld. Eine von den acht FOTA- Rennställen bereits angekündigte Serie ist vom Tisch. Max Mosley ging auf alle Forderungen der FOTA ein. Damit ist das von Mosley geliebte freiwillige Budgetlimit (45 Millionen Euro) ad acta gelegt. Es wird nur ein Reglement für alle Teilnehmer geben.
Wie zum Beweis veröffentlichte die FIA umgehend die Liste mit den 13 Teilnehmer:
| TEAM SCUDERIA FERRARI MARLBORO VODAFONE McLAREN MERCEDES BMW SAUBER F1 TEAM RENAULT F1 TEAM PANASONIC TOYOTA RACING SCUDERIA TORO ROSSO RED BULL RACING AT&T WILLIAMS FORCE INDIA F1 TEAM BRAWN GP FORMULA ONE TEAM CAMPOS META TEAM MANOR GRAND PRIX TEAM US F1 |
CONSTRUCTOR FERRARI McLAREN MERCEDES BMW SAUBER RENAULT TOYOTA STR TBA RBR TBA WILLIAMS TOYOTA FORCE INDIA MERCEDES BRAWN TBA CAMPOS COSWORTH MANOR COSWORTH TEAM US F1 COSWORTH |
“Das ist ein großartiger Erfolg für die Formel 1, die Zuschauer, die Medien, die Teams und alle Aktiven”, stellte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug zufrieden fest.
Mosley wird sich nach Ablauf seiner Amtszeit im Oktober nicht mehr zur Wiederwahl stellen, obwohl er sich noch am Dienstag kämpferisch gegeben hatte. In einem Brief an die FIA-Mitglieder hatte der 69- Jährige geschrieben, dass nur diese die Führung der FIA wählen könnten.
Mosely stand zwei Jahre an der Spitze des damaligen Verbandes FISA (1991 bis 1993) und war 16 Jahre Präsident der Fédération Internationale d’Automobile.
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